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Wachstum und Chancen im Ariba-Netzwerk

Feature | 15. Juli 2015 von Stephan Magura 0

Der große Erfolg seiner Kundenmessen beflügelt das Business-Commerce-Network Ariba, das auf Vorteile durch Netzwerkeffekte setzt.

Durchschnittlich tritt jede Minute ein neues Unternehmen dem Ariba-Netzwerk bei, das Lieferanten und Käufer auf einer Internet-Plattform zusammenbringt. Was für Normalverbraucher der Einkauf bei Amazon bedeutet, ist für Handelspartner die Transaktion bei Ariba: ein mittlerweile unverzichtbares Verfahren zum Bezug von Waren und Dienstleistungen.

Sanish Mondkar: Das zweite Halbjahr wird ereignisreich.

Auch wenn pro Tag über 71.000 Aufträge und mehr als 224.000 Rechnungen über die Plattform ausgetauscht werden, ruht sich Ariba nicht auf seinen Lorbeeren aus. Die Konkurrenz schläft nicht. So hat das SAP-Unternehmen jüngst eine neue Version seiner Programm-Suite Ariba Sourcing angekündigt, das die Datenintegration mit SAP ECC (ERP Central Component) bei der Beschaffung von Direktmaterialien extrem erleichtern soll. Und was den Bedienkomfort seiner Werkzeuge anbelangt – der von Anwendern als verbesserungswürdig erachtet wird – konnte Ariba mit der „Total Experience“ nun ebenfalls nachlegen, wie Chief Product Officer (CPO) Sanish Mondkar berichtet. Die Kunden können sich jedenfalls auf ein ereignisreiches zweites Halbjahr einstellen, meint Sanish im Video-Interview.

Die Produktoffensive freut auch die Netzwerkteilnehmer. Wie etwa die Schweitzer Fachinformationen, die ihren Kunden sämtliche Informationsmaterialien beschafft, die sie benötigen. Das reicht von einfachen Fachaufsätzen bis zu komplexen Datenbanken.

Ihr breitgefächertes Angebot stellt Schweitzer in Katalogen auf der Ariba-Plattform bereit. Da ist alles, was zur Vereinfachung der Beziehung zwischen Buyer und Seller auf dem Netzwerk beiträgt, höchst willkommen. Schweitzer-Manager Alexander Graff, der vom Ariba Network generell sehr angetan ist, würde sich wünschen, dass man das jeweilige Know-how beider Seiten auf der Handelsplattform noch besser miteinander verknüpfen könne – etwa, indem man bei der Content-Integration die Vorgehensweise von „Lieferantenbasiert“ auf „Warengruppenbasiert“ verändert.

Schweitzer-Manager Alexander Graff: Mehr Geschäftsnetze bedeuten mehr Transparenz für Käufer.

Im Übrigen erwartet der „Head of Corporate Business“ einen stärkeren Wettbewerb zwischen den Lieferanten. Bislang hätten viele Supplier unter Umständen nur deshalb gute Geschäfte gemacht, weil die Käufer oft keine Übersicht über alle Angebote gehabt hätten. Mit dem Siegeszug der Geschäftsnetzwerke änderten sich die Spielregeln, weil der Markt transparent werde. Damit haben die Käufer künftig die Qual der Wahl, weil sie aus einem reichhaltigen Fundus wählen können, so Graff. Lieferanten müssten sich jedoch entscheiden, ob sie zu Generalisten werden oder ob sich eine Nische suchen, in der ihr spezifisches Know-how nach wie vor gefragt sei.

Wie andere Partner nutzte auch Graff die Gelegenheit, sich auf der europäischen Ariba-Kundenmesse im Juni mit Lieferanten und Käufern auszutauschen. Solche Treffen sind wichtiger geworden, weil Ariba als Teil des SAP Business Networks Unternehmen nun ganz neue Chancen eröffnet, an andere Netzwerke anzudocken und nahtlose Prozesse zu realisieren. Das reicht sogar so weit, dass Netzwerke miteinander kommunizieren und intelligente Entscheidungen treffen können. SAP-Vorstand Steve Singh, der die neu geschaffene Business Network Group leitet, stellte ein entsprechendes Szenario auf der diesjährigen SAPPHIRE NOW vor.

Ariba-Marketingchefin Alicia Tillman spricht über Vorteile, die durch Netzwerkeffekte entstehen.

Die neue Ariba-Marketingchefin Alicia Tillman hat es sich zu Aufgabe gemacht, die Vorteile, die durch Netzwerkeffekte entstehen, offensiv in die Ariba-Community zu tragen. Gleichzeitig will sie der SAP-Gemeinschaft zeigen, was mit dem Einsatz von Ariba-Lösungen alles möglich ist. Die Kombination aus Concur, Fieldglass, Ariba und SAP könne vielen Organisationen genau das liefern, was sie von einem Dienstleister erwarteten, meint Tillman: Innovation, Globalität sowie die Fähigkeit, Geschäftsprozesse zu vereinfachen – und das alles unter einem Dach.

Weiterführende Informationen:

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1 comment

  1. Flor

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