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Vier Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von SAP S/4HANA

Feature | 6. Juli 2017 von Susan Galer 40

Sauberes Wasser, gutes Essen, ein sicheres Zuhause und umweltfreundliche Autos sind für uns etwas ganz Alltägliches. Innovationen wie SAP S/4HANA sorgen dafür, dass wir immer besseren Zugang zu diesen Dingen haben.

Vier Unternehmen, die sich als Vorreiter ihrer Branche für eine bessere Zukunft einsetzen, berichteten kürzlich auf der SAPPHIRE NOW und der ASUG-Jahreskonferenz von ihren Erfahrungen.

Vernetzte Elektroautos

Der Elektro-Limousinenhersteller Karma Automotive, der vor zwei Jahren gegründet wurde und erst vor Kurzem seine ersten Fahrzeuge ausgeliefert hat, entschied sich für die Cloud-Software von SAP – ein überraschender und dennoch logischer Schritt.

„Als ich unserem Interims-Geschäftsführer erklärte, dass wir uns vor allem aufgrund der umfassenden Branchenerfahrung und der sofort einsatzbereiten Best Practices für SAP entschieden hatten, war das nicht die Begründung, die er erwartet hatte“, erzählte Mikael Elley, CIO bei Karma. „Er war der Ansicht, dass wir als Start-up-Unternehmen natürlich ausschließlich Cloud-Lösungen nutzen würden. Unsere Evaluierung hatte klar ergeben, dass wir mit SAP S/4HANA sowie der SAP Cloud Platform und SAP Hybris die Anforderungen unseres Unternehmens an eine flexible, skalierbare, benutzerfreundliche und kostengünstige Lösung am besten erfüllen konnten. Unsere Geschäftsabläufe basieren nun vollständig auf der SAP-Plattform.”

Auf der Grundlage von Echtzeitdaten in der SAP-Cloud bietet Karma seinen Kunden ein umfassendes Erlebnis vom Kauf des Fahrzeugs beim Händler über die Fertigung bis hin zur täglichen Nutzung. Kunden können mit wenigen Mausklicks über die SAP Cloud Platform ihre Wunschlimousine ganz nach ihren persönlichen Vorlieben konfigurieren. Die Mitarbeiter in der Fertigung von Karma Automotive führen Qualitätsprüfungen durch und können individuelle Kundenwünsche schnell umsetzen. Beim Fahren erzeugen die Fahrzeuge Diagnosecodes, die automatisch bestimmte Workflows auslösen und den Kunden darauf hinweisen, welche Maßnahmen er ergreifen muss.

Mitarbeiterorientierung und Chancengleichheit

Mikael Elley von Karma Automotive, Tara Gambill von MOD Pizza, Manish Sinha von Vectus Industries und Jerry Druce von Vivint Smart Home.

Die Pizza-Restaurantkette MOD Pizza setzt vollständig auf Cloud-Lösungen und eine schlanke IT-Organisation. Um seine ambitionierten Wachstumspläne zu unterstützen und für Pizza-Fans und Arbeitnehmer gleichermaßen attraktiv zu sein, entschied sich das Unternehmen für SAP S/4HANA Cloud. In den über 200 MOD Pizza-Filialen in den USA und Großbritannien sind mehr als 4.000 Mitarbeiter beschäftigt.

„Wir wollten unseren Expansionskurs fortsetzen und zugleich eine Plattform für zukünftige Innovationen schaffen. Mit SAP S/4HANA konnten wir unsere Kontrollpunkte und Daten vereinfachen und sind durch die Standardisierung unserer zentralen Prozesse in der Lage, uns durch Innovation von der Konkurrenz abzuheben“, berichtete Tara Gambill, die für die IT-Systeme von MOD Pizza verantwortlich ist. „Wir unterscheiden uns vor allem durch unsere Mitarbeiter von den Mitbewerbern. Unsere Mitarbeiter stehen für uns an erster Stelle. Unter dem Motto ,Spreading MODnessʻ motivieren wir sie, Menschen durch eine Anstellung bei uns eine zweite Chance zu geben, die Vielfalt zu fördern und sich nicht von der Vergangenheit eines Bewerbers beeinflussen zu lassen, sondern den Blick auf seine Zukunft zu richten. SAP S/4HANA in der Cloud ist aufgrund der direkten Integration in SAP SuccessFactors für uns die optimale Lösung.“

Sicherer Zugang zu sauberem Wasser

Vectus Industries profitiert mit SAP S/4HANA von der nötigen Transparenz und von schnellen Abläufen. Mit der Lösung können die mehr als 200 mobilen Mitarbeiter des Unternehmens, die Gemeinden in den ländlichen Regionen Indiens an die Wasserversorgung anschließen, auf die Unternehmenssysteme zugreifen.

„Wir benötigten Informationen zum Erfolg unserer Produkte auf dem Markt und zu unseren Kunden. Außerdem wollten wir den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Abteilungen ermöglichen“, erläuterte Manish Sinha, IT-Leiter bei Vectus Industries. „Wir bieten Lösungen zur Bewältigung der Wasserkrise. SAP S/4HANA liefert uns Einblicke, die es uns ermöglichen, mit unseren Kunden in Kontakt zu bleiben, unseren mobilen Mitarbeitern Zugriff auf unsere Systeme zu gewähren und über eine vernetzte Plattform Innovationen wie das Internet der Dinge zu nutzen.“

Seit der Implementierung von SAP S/4HANA konnte Vectus Industries laut Manish Sinha seine Effizienz um 60 Prozent steigern und zugleich die Betriebskosten senken. „Es gibt keine Ausfälle mehr, und für den Jahresabschluss brauchen wir nicht mehr Monate, sondern nur noch wenige Tage.“

Flexibles Wachstum ganz nach Bedarf

Vivint SmartHome, ein schnell wachsender Anbieter von Smart-Home-Lösungen, musste seine IT-Infrastruktur auf die Anforderungen eines neuen Geschäftsmodells ausrichten. Hierzu wurde das Geflecht aus isolierten Softwarelösungen und Anwendungen im Finanzwesen, in der Bestandsführung, in der Lagerverwaltung und im Vertrieb durch SAP S/4HANA abgelöst.

„Auch als innovatives Unternehmen setzen wir auf neue Initiativen und neue Partnerschaften, mit denen wir ein Direktvertriebsmodell unterstützen möchten“, erklärte Jerry Druce, Senior Director und Program Manager bei Vivint Smart Home. „Um unsere Ziele umsetzen zu können, müssen wir über den Einzelhandel gehen. Die Erweiterung unserer Vertriebs- und Distributionskanäle hat uns dazu bewogen, uns für SAP zu entscheiden. Uns war es wichtig, flexibel und nach Bedarf wachsen zu können, insbesondere was den Ausbau neuer Kanäle für die Ausstattung kurzfristig vermieteter Mehrfamilienhäuser betrifft.“

Unternehmen „auf dem Sprung“ zur digitalen Transformation rät Mikael Elley, die sorgfältig dokumentierten Release-Informationen zu SAP-Lösungen zu lesen und so sicherzustellen, dass die gewählte Version die Geschäftsprozesse auch optimal unterstützt. Anschließend gilt es, die Lösung zu testen und die weiteren Schritte zu bestimmen. „Genau so sind auch wir vorgegangen, und das Upgrade war wesentlich einfacher, als wir dachten.“

Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Business Trends in der SAP Community.

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Bild oben via Shutterstock

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