Unternehmen fordern die mobile Plattform

Feature | 24. April 2013 von Susan Galer 0

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In einem Markt, der durch einen immer stärkeren Wettbewerb gekennzeichnet ist, gibt es eine Unzahl mobiler Lösungen. Unternehmen stehen also vor dem Problem, dass sie unter einer riesigen Zahl von Anbietern mit ganz verschiedenen Produkten und Services wählen können. Sie benötigen eigentlich einen Partner, der ihnen ein umfassendes Portfolio auf einer sicheren, integrierten Plattform bietet. Das Marktforschungsinstitut IDC veröffentlichte kürzlich eine von
SAP gesponserte Studie, die zeigt, wie wachstumsstarke Unternehmen mobile Technologien erfolgreich einsetzen, um sich einen möglichst großen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse mit Auszügen aus drei Fallstudien.

 Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie auf einen Blick

Fallstudie 1: Bergbauindustrie

– Fallstudie 2: Luftfahrt

Fallstudie 3: Telekommunikation

 

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie auf einen Blick

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Infographik: scn.sap.com

Die wichtigsten Erkenntnisse der IDC-Studie:

  • Seien Sie sich bewusst, dass es keine Einheitslösung gibt. Sie müssen damit rechnen, dass ein erheblicher Aufwand erforderlich, um die für Ihr Unternehmen ideale Lösung zu finden.
  • Akzeptieren Sie ein Arbeitsumfeld, in dem sowohl private als auch unternehmenseigene Mobilgeräte eingesetzt werden. Nutzen Sie mobile Unternehmenslösungen, mit denen verschiedene Betriebssysteme, Apps, Inhalte sowie private und firmeneigene Mobilgeräte sicher verwaltet werden können.
  • Suchen Sie nach Innovationen mit Flexibilität. Führen Sie Produkte und Servicemodelle ein, die nicht nur die individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens erfüllen, sondern auch die Nutzung bestehender interner Ressourcen ermöglichen. Die ideale Plattform erlaubt es, eine breite Palette von Anwendungsarten und Architekturen – native, hybride oder webbasierte – zu erstellen. Sie sollte eine effiziente Integration in unterschiedliche Backend-Systeme ermöglichen und innovative Werkzeuge im Frontend zur Verfügung stellen, um ansprechende, benutzerfreundliche Anwendungen entwickeln und sicher einführen zu können.
  • Suchen Sie das optimale Gleichgewicht zwischen kundenspezifischen und vorkonfigurierten Anwendungen. Viele Unternehmen wählen vorkonfigurierte mobile Anwendungen, die 80% der erforderlichen Funktionen bieten und für die restlichen Funktionen angepasst werden können.
  • Stellen Sie sicher, dass Anwendungen nach der Einführung leicht konfiguriert und verwaltet werden können. Dies wird in zunehmendem Maße über anpassbare App Stores, den synchronisierten Austausch von Inhalten und integrierte Angebote für die Verwaltung mobiler Anwendungen realisiert.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Fallstudie 1: Bergbauindustrie

Fallstudie 1: Das US-amerikanische Bergbauunternehmen PBS Coals Inc. macht Mitarbeiter mobiler für bessere Entscheidungsfindung und Kostenkontrolle in der wechselhaften Bergbauindustrie

Die Herausforderung: Als siebtgrößter Kohleproduzent im US-Bundesstaat Pennsylvania erkannte PBS Coals, wie wichtig es war, die Prozesse seiner Wissensarbeiter über mobile Anwendungen abzubilden, damit diese in Echtzeit Zugriff auf geschäftskritische Informationen über Exploration, Weiterverarbeitung und Vertrieb in sämtlichen Bergbauaktivitäten erhalten.

Die Lösung: Da die Integration in die Backend-Systeme und die Flexibilität von Standard- und Individualanwendungen auf iOS absolute Priorität hatten, entschieden sie sich für die SAP Mobile Platform. Jetzt können Mitarbeiter mit firmeneigenen iPhones and iPads jederzeit und überall auf wichtige Anwendungen für Zahlungen, Reisebelege, Qualitätssicherung und Analysen zugreifen. Das Unternehmen entwickelte auch eine Individualanwendung, mit der das gesamte Topmanagement Bestellungen genehmigen kann. Daneben werden mit SAP Afaria  Anwendungsversionen und Geräte sicher verwaltet.

Vorteile für das Unternehmen:

  • Kein Entwicklungsaufwand durch Nutzung vorkonfigurierter mobiler SAP-Anwendungen
  • Kürzere Integrationszeit und geringere Komplexität durch Best Practices von SAP
  • Führungskräfte können nun schneller bessere Entscheidungen treffen.

Für die Zukunft prüft das Unternehmen weitere mobile Standardanwendungen von SAP für Mitarbeiter im Außendienst wie zum Beispiel Bergbauinspektoren und plant, SAP Afaria zusätzlich für die Geräteverwaltung einzusetzen.

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Fallstudie 2: Führende europäische Fluggesellschaft verbessert Kundenzufriedenheit mit „Mobile Platform as a Service“-Lösung von VeliQ

Die Herausforderung: In einer hart umkämpften und kostenbewussten Branche, die stets mit der Abwanderung von Kunden zu kämpfen hat, wollte eine führende europäische Fluggesellschaft die Kundenzufriedenheit verbessern, indem sie den Mitarbeitern am Flugsteig auf mobilen Geräten und Anwendungen Zugriff auf Informationen in Echtzeit ermöglichte. Ziel war es, die Fluggäste auf dem Laufenden zu halten und damit den Service zu verbessern. Sicherheit war ein wichtiger Aspekt, da die Apps mit vertraulichen Systemen wie etwa für Abflugkontrolle und Flug- und Passagierinformationen verbunden sein würden. Die Entscheidung fiel auf VeliQ, einen SAP-Partner in den Niederlanden, der Kunden mit Hilfe von mobiler SAP-Technologie eine „Platform as a Service“-Lösung anbietet.

Die Lösung: Die mobile Saas-Lösung von VeliQ basiert auf SAP Afaria und der SAP Mobile Platform. Sie bietet Anwendungsmanagement zur Aktualisierung und Verwaltung von Apps auf unternehmenseigenen iPads, Geräteverwaltung für die Ressourcen-/Konfigurationsverwaltung und ermöglicht die Datenlöschung/Sperrung per Fernzugriff bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts und die Verwaltung von Richtlinien. Da die Einführung innerhalb eines Monats abgeschlossen war, konnte die Fluggesellschaft ihren Mitarbeitern die neuen Anwendungen schnell zur Verfügung stellen.

Vorteile für das Unternehmen:

  • Besserer Kundenservice und höhere Kundenzufriedenheit
  • Höhere Kundenbindungsrate
  • Wettbewerbsvorteile
  • Höherer Umsatz

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Fallstudie 3: Verizon schließt Partnerschaft mit SAP, um mobile Services für Unternehmen bereitzustellen

Die Herausforderung: Verizon ist ein weltweit führendes Unternehmen für Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Mobilität, Informationen und Unterhaltung für Verbraucher, Unternehmen, Behörden und Großkunden. Seine Firmenkunden möchten die Mitarbeiter zur Verbesserung der Anbindung und Produktivität mit mobilen Anwendungen unterstützen, auf die über unterschiedliche Endgeräte, seien es unternehmenseigene oder private, auf verschiedenen Betriebssystemen zugegriffen werden kann.

Die Lösung: Verizon ging eine Partnerschaft mit SAP ein und entschied sich für SAP Afaria, die Lösung für die Verwaltung von mobilen Endgeräten, und SAP Mobile Platform zur Unterstützung mobiler Services. Laut Verizon bietet SAP sowohl die Funktionen, die wesentlicher Teil seiner mobilen Lösung sind, als auch die entscheidende cloudbasierte Infrastruktur.

Vorteile für das Unternehmen:

  • Effizientere und flexiblere Bereitstellung und Verwaltung mobiler Lösungen für Firmenkunden, besonders in Hinblick auf zeitnahe Updates
  • Gewinnung weiterer Kunden
  • Offene Kommunikation, die gewährleistet, dass die laufenden Geschäftsanforderungen der einzelnen Kunden erfüllt werden

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