Das kann RDS im Mittelstand

Feature | 12. Oktober 2012 von Heidi Bürger 0

Foto: istockphoto.com

Niemand, der das Projekt bewerkstelligen kann, nur ein geringes Budget dafür freigegeben: Das ist die Situation, vor der mittelständische Unternehmen ein ums andere mal stehen, wenn umfangreiche IT-Projekte anstehen. Die Konsequenz: Projekte werden verschoben oder fallen einfach hinten runter. Mithilfe der so genannte Rapid Deployment Solutions soll das nun im Bereich des Enterprise Resource Planning (ERP) möglich sein, versprechen SAP und SAP-Partner ITML GmbH. Entsprechende vordefinierte Best-Practice-Szenarien für die Business All-In-One-Lösung sind speziell für mittelständische Kunden konzipiert.

Die Funktionalitäten im Einzelnen

Die Rapid Deployment Solutions (RDS) werden für die unterschiedlichsten Lösungen angeboten.

Die RDS bestehen aus folgenden Bestandteilen:

  • Software: vorkonfigurierte Standardsoftware aus dem SAP-Portfolio für bestimmte Geschäftsprozesse.
  • Services: vordefinierte Services für Implementierung und Schulung mit festem Preis und Leistungsumfang durch die ITML.
  • Inhalte: fertig entwickelte Inhalte, wie SAP Best Practices und Vorlagen für bestimmte Anwendungsfälle, sowie Werkzeuge für die Lösungseinführung
  • Enablement: Leitfäden und Schulungsmaterial, um die Akzeptanz der Endanwender zu erhöhen.

Die SAP Rapid Deployment Solution for Advanced Production Scheduling (APS) mit SAP SCM bietet die Möglichkeit, bisherige Lücken in der ERP-Lösung durch Feinplanungsfunktionalität zu schließen. Grundlage für die Rapid Deployment Solution ist das Szenario der auf der Manufacturing-Resource-Planning-Lösung für Geschäfts- und Absatzplanung basierten Feinplanung. Hierbei werden die SAP-ERP-Planungsprozesse mit der Feinplanung (Production Planning and Detailed Scheduling) kombiniert.

Die im SAP ERP erzeugten Planaufträge werden im SAP SCM zunächst in die bestmögliche Reihenfolge gebracht. Hierzu stehen eine Vielzahl von Terminierungsfunktionen/- strategien zur Verfügung. Zudem ist es möglich, die Reihenfolge mit Hilfe des so genannten PP/DS Optimierers unter Berücksichtigung von vordefinierten Randbedingungen von SAP Supply Chain Management (SCM) bestimmen zu lassen.

Um die Arbeitslast der Feinplaner zu reduzieren, bietet SAP SCM die Möglichkeit, über individuell definierte Ausnahmemeldungen den Fokus des Planers primär auf die kritischen Situationen zu lenken und die weniger kritischen Produkte maschinell zu planen. Dabei bleibt es dem Planer überlassen zu entscheiden, ob die durchgeführten Änderungen nach Beendigung der Planung direkt an die Fertigung weitergegeben werden sollen oder ob die Ergebnisse zunächst als Simulationsversion abgelegt werden. Die Ergebnisse der Feinplanung in SAP SCM fließen anschließend direkt in die aktuelle Planung in SAP ERP ein. Dann läuft der Fertigungsprozess.

 

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