Roadmap Business ByDesign 3.x, SalesOnDemand

Feature | 18. Mai 2011 von Frank Völkel 0

Playbook im Test: Jim Hagemann-Snabe mit Blackberry-Tablet (Foto: Frank Völkel)

Playbook im Test: Jim Hagemann Snabe mit BlackBerry-Tablet (Foto: Frank Völkel)

Schon am frühen Morgen gab es eine Late-Night-Show: Max Weinberg, auch als Ex-Schlagzeuger von Bruce Springsteen bekannt, begleitete mit seiner Gruppe „Max Weinberg 7“ die Eröffnung des zweiten Tages auf der SAPPHIRE NOW.

Nach dem Vortag mit Zukunfts-Visionen in der Geschäftswelt geht es heute darum, um eine präzise Vorhersage des Business zu erreichen. Dazu ist Technologie notwendig.

SAP-Vorstand Bill McDermott betrat im Tanzschritt die Bühne und sprühte vor Begeisterung, was das Thema „Geschäftswelt in der Zukunft“ anbelangt. Er sprach von 100.000 Besuchern, die die Veranstaltung entweder vor Ort oder online verfolgten. Damit sei es gleichzeitig die größte Hausmesse, die jemals ausgetragen wurde – noch umfangreicher als die SAPPHIRE NOW 2010 im vergangenen Jahr, die gleichzeitig in Orlando/Florida und in Frankfurt stattfand – siehe Artikel Vernetzte Messe.

Bill McDermott stellt Avon und seine mobilen Lösungen vor (Foto: Frank Völkel)

Bill McDermott und mobile Lösungen bei Avon (Foto: Frank Völkel)

Lauffeuer in sozialen Netzwerken: Unzufriedene Kunden

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren, wo die Business-Welt noch eher autark gegenüber dem Endkunden-Geschäft agierte, sprach McDermott heute von einer völlig neuen Ausrichtung. Das betreffe vor allem die mobilen Endgeräte, die sowohl privat als auch geschäftlich genutzt werden. Viele Kunden würden sich in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook vernetzten. Sie würden mehr die Möglichkeiten der Kommunikation untereinander nutzen. Der SAP-Vorstand sprach von der Einbindung sozialer Netzwerke in die Geschäftswelt, wo dann jeder Teilnehmer erfährt, wenn ein Kunde unzufrieden ist. McDermott wies auf die stetig zunehmende Datenflut hin, die über das Internet durch die Kommunikation entsteht.

Heute müssen die passenden Produkte zum richtigen Preis für die Kunden verfügbar sein. Das ist nur dann möglich, wenn Kunden und Hersteller quasi in Echtzeit direkt miteinander verbunden sind. Die große Herausforderung dabei besteht in der Analyse sich schnell verändernder Daten. Und dazu braucht es im Markt die In-Memory-Technologie. McDermott fügte als Beispiel den Kosmetikhersteller Avon an, der seine Verkäufer mit einem Produktkatalog auf Mobilgeräten ausstattet und auf höchste Kundenzufriedenheit setzt.

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir die bisher wichtigsten Ereignisse:

  1. Ruhe vor dem Sturm
  2. Rechenleistung von Computern: Verdopplung alle 18 Monate
  3. Roadmap 2012 zu SAP HANA
  4. Vorträge der ASUG
  5. Highlights des Tages als HD-Video (2:53 Minuten)
  6. Business ByDesign: 500 Firmen im Einsatz
  7. SalesOnDemand App für iPhone/iPad

Die wichtigsten Ereignisse der Eröffnungsreden des zweiten Tages auf der SAPPHIRE sind in diesem HD-Video zusammengefasst. Weitere Videos zu SAP SalesOnDemand und SAP Business ByDesign 3.x finden sich auf den folgenden Seiten.

Auf der nächsten Seite: Business ByDesign 500 Firmen im Einsatz

Business ByDesign: 500 Firmen im Einsatz

Vorstellung von Business ByDesign 3.0 und 3.5 (Foto: Frank Völkel)

Vorstellung von SAP Business ByDesign 3.0 und 3.5 (Foto: Frank Völkel)

Nach dem Auftritt von Bill McDermott folgte SAP-Vorstand Jim Hagemann Snabe, der seine Rede damit begann, dass es Zeit für Innovation sein – nicht etwa für Konsolidierung. Am Beispiel des Online-Supermarkts FreshDirect führte er die Vorzüge der Software SAP ERP an. Hagemann Snabe sprach über die Mittelstandssoftware Business ByDesign, die im Jahre 2010 bei 500 Neukunden für Furore gesorgt habe. Als Vergleich führte er die Software SAP R/3 an, die nur auf die Hälfte des Wachstums kommt.

Neue Funktionen in Business ByDesign 3.0 und 3.5 (Foto: Frank Völkel)

Neue Funktionen in SAP Business ByDesign 3.0 und 3.5 (Foto: Frank Völkel)

Business ByDesign soll auf allen mobilen Geräten laufen (Foto: Frank Völkel)

SAP Business ByDesign soll auf allen mobilen Geräten laufen (Foto: Frank Völkel)

Die wichtigsten Funktionen der On-Demand-Software Business ByDesign Feature Pack 3.0 und Feature Pack 3.5 sind in unserem HD-Video zusammenfasst.

Auf der nächsten Seite: SalesOnDemand App für iPhone/iPad

SalesOnDemand App: Zuerst für iPhone/iPad

Peter Lorenz stelt die Details zu SalesOnDemand vor (Foto: Frank Völkel)

Peter Lorenz stellt Details zu SAP SalesOnDemand vor (Foto: Frank Völkel)

Mit dem Zukauf der Firma Sybase im Jahre 2010 sind laut Hagemann Snabe 90 Prozent der weltweit im Einsatz befindlichen Mobiltelefone mittels Sybase-Software verbunden. In diesem Zusammenhang erwähnte der SAP-Vorstand, dass es Zeit sei, sämtliche mobilen Geräte an Geschäftsprozesse anzubinden und Informationen verfügbar zu machen. Aber es gehe auch darum, Informationen aus sozialen Netzwerken in Geschäftsanwendungen zu integrieren, auf die dann von mobilen Geräten aus zugegriffen wird. Im vergangenen Jahr stellte SAP die Kollaborations-Software SAP StreamWork vor. Dieses Jahr gibt es eine neue App: SAP SalesOnDemand.

Sales OnDemand wurde mit 50 Referenzkunden entwickelt

SAP Sales OnDemand wurde mit 50 Referenzkunden entwickelt

Die Vertriebssoftware SalesOnDemand wurde schon auf der vergangenen SAPPHIRE NOW 2010 ganz kurz erwähnt. Wie bei Business ByDesign handelt es sich um eine Software auf Abruf, die im Internet-Browser läuft und keine eigene Installation benötigt. Sie bietet eine ganze Reihe an Analyse-Funktionen und sie wurde von Anfang an für den mobilen Einsatz konzipiert. SAP konzentriert sich bei der App-Entwicklung auf die iOS-Plattform – etwas später sollen BlackBerry und Android in Abhängigkeit der Nutzernachfrage folgen. SalesOnDemand wurde in Zusammenarbeit mit 50 Pilot-Kunden entwickelt und soll gegen Ende des zweiten Quartals 2011 verfügbar sein.

Im Vergleich zu herkömmlichen (mobilen) ERP-Systemen soll SalesOnDemand deutlich einfacher zu bedienen und von der Nutzer-Logik sich an Tools für soziale Netzwerke orientieren. Das folgende HD-Video beschreibt die grundsätzlichen Funktionen von SalesOnDemand.

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