CIO-Studie belegt: IT-Innovationen wieder im Fokus

Newsbyte | 12. Januar 2011 von SAP News 0

Zahlreiche Unternehmen in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (Europe, Middle East and Africa, EMEA) sehen die Notwendigkeit, einen größeren Teil ihrer IT-Ausgaben für die IT-Entwicklung aufzuwenden. Auf diese Weise wollen sie ihre Leistungsfähigkeit, Produktivität und Profitabilität verbessern. Im Mittelpunkt steht hierbei die Aufteilung der IT-Budgets zwischen den Bereichen Betrieb, Wartung und Entwicklung. Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage von SAP unter fast 500 hochrangigen IT-Entscheidern aus acht Ländern über ihr IT-Ausgabeverhalten.IT-Strategie
Ein Drittel der befragten Unternehmen gab an, dass ihre IT-Strategie zu sehr darauf ausgerichtet ist, die Funktionsfähigkeit der bestehenden IT-Systeme zu erhalten. Darüber hinaus räumten fast 60 Prozent der Befragten ein, dass ihre IT-Strategie sie daran hindert, Ausgaben im Bereich Entwicklung zu tätigen. Die Gründe für die ausbleibenden Investitionen in IT-Innovationen sind vielfältig: Als häufigstes Motiv nannten 48 Prozent der CIOs die unsichere Wirtschaftslage. Zudem erklärten 39 Prozent, dass gegenwärtig zu viel Geld in den Betrieb der IT-Systeme fließt und somit auf der Entwicklungsseite fehlt. Rund 38 Prozent der Befragten gaben zu, dass die aktuelle Aufteilung des IT-Budgets der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens schade.

Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung
Mangelnde Investitionen in IT-Innovationen wirken sich negativ auf die Geschäftsentwicklung aus: So gaben 44 Prozent der Unternehmen an, dass fehlende Budgets für die IT-Entwicklung direkt zu einem Produktivitätsverlust geführt haben. 43 Prozent waren sogar der Meinung, sie hätten aufgrund der geringen Investitionsausgaben Einsparungspotenziale vertan. Mehr als die Hälfte aller Befragten glaubt, durch höhere Ausgaben im Bereich IT-Entwicklung ihren wirtschaftlichen Mehrwert verbessern zu können. Auf die Frage, wie sich der Mangel an Investitionen in IT-Innovationen über die nächsten drei Jahre auf das Geschäft auswirken werde, antwortete ein Drittel der CIOs, dass sie mit geringerem Umsatzwachstum rechnen. Zudem befürchten 38 Prozent, dass sie Verordnungen und Compliance-Anforderungen nicht einhalten können.

„Unsere Umfrage hat bestätigt, dass Unternehmen weiterhin deutlich mehr von ihrem IT-Budget für den Betrieb als für die Entwicklung ausgeben“, sagt Chris McClain, Senior Vice President of EMEA and India, SAP Premier Customer Network. „SAP hilft derzeit zahlreichen Kunden weltweit dabei, ihre Gesamtbetriebskosten zu senken, um Ressourcen für die IT-Entwicklung zu schaffen. Die Unternehmen erhalten so neue Möglichkeiten, ihren Umsatz zu steigern und ihre strategischen Ziele zu erreichen.“

Unternehmen optimieren ihre IT-Struktur

In Einklang mit den Umfrageergebnissen arbeiten aktuell viele Unternehmen daran, ihre Gesamtbetriebskosten zu senken, um den Weg für IT-Innovationen frei zu machen. Für den Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G), dessen Marken im Leben von mehr als zwei Dritteln der Weltbevölkerung eine Rolle spielen, haben die Themen Reduzierung der Betriebsausgaben und Förderung von Innovationen eine große Bedeutung. Für ein Unternehmen mit Niederlassungen in mehr als 80 Ländern ist es wichtig, einen Überblick über die globalen Prozesse zu haben und diese zu beschleunigen. Im Rahmen der Geschäftsstrategie hat sich P&G daher die deutliche Reduzierung der Gesamtbetriebskosten zum Ziel gesetzt. So nutzt P&G beispielsweise die Anwendungsmanagementlösung SAP Solution Manager, um Kosten und Risiken zu reduzieren und gleichzeitig Abwicklungszeiten zu verkürzen. Die Lösung unterstützt das Unternehmen dabei, eine kontrollierte Umgebung zu schaffen, um zahlreiche Projekte parallel in verschiedenen Systemen verwalten zu können. Dies ermöglicht es P&G die Geschäftsanforderungen in einer technischen Lösung abzubilden und Geschäftsabläufe transparenter gestalten.

„In unserem Geschäft kommt es vor allem auf Schnelligkeit an – auch und gerade bei der Produkteinführung. Es geht darum, Produkte besser und günstiger zu machen“, so Thomas Siebert, Applications Management Associate Director, P&G. „Schnelligkeit ist ein Wettbewerbsvorteil, und die IT eines Unternehmens muss diesen Aspekt unterstützen. Für uns ist es essentiell, Geschäftsprozesse zu verschlanken und zu beschleunigen. Denn indem man Produkte früher als die Konkurrenz auf den Markt bringt, schafft man Differenzierung.“

Für den führenden US-Getränkegroßhändler Charmer Sunbelt Group mit einem Vertriebsnetz in 15 Märkten spielt die IT eine wichtige Rolle beim Lieferanten- und Kundenmanagement. Die Geschäftsführung, für die das Thema IT schon immer einen Differenzierungsfaktor war, begann 2009 damit, ihre Strukturen und Betriebsabläufe sowie die damit verbundenen Kosten zu optimieren.

„Im vergangenen Jahr hat sich unsere gesamte IT-Infrastruktur verändert”, sagt Paul Flipps, CIO und Corporate Vice President of Business Services, Charmer Sunbelt. „Wir konnten unsere jährlichen Betriebsausgaben um 9 Prozent senken und setzen unsere Stärken besser ein als je zuvor. Nehmen wir als Beispiel die IT-Scorecard für unser Servicedesk: Hier zeigt sich deutlich, dass wir in weniger als einem Jahr die Ressourcenzuteilung bei der Anwendungsbereitstellung von 38 auf 70 Prozent für Transformationsprojekte erhöht haben. Dies zeigt wie gut unsere neue Struktur funktioniert.”

Informationen zur Umfrage

In die Umfrage flossen Antworten aus 487 Interviews mit führenden IT-Entscheidern aus acht Ländern (Großbritannien & Nordirland, Russland, Deutschland, Vereinte Arabische Emirate, Frankreich, Saudi-Arabien und Katar) ein.

Informationen zu SAP

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei mehr als 105.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Wertpapierbörse und der New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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