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Clariant: Clevere Beschaffung aus der Cloud

Feature | 18. März 2013 von Jakob Goik 0

Clariant, weltweit tätiger Konzern für Spezialchemie mit Hauptsitz in der Schweiz, setzt voll auf elektronische Beschaffungsprozesse. Die Handelsplattform Ariba bietet dafür ein global präsentes, ausgedehntes Lieferantennetzwerk mit vollständiger Integration in die SAP-Anwendungslandschaft des Konzerns.

Auf der Ariba-Plattform kann Clariant elektronische Produktkataloge bereitstellen und Geschäftsdokumente austauschen. Die Mitarbeiter in den Landesgesellschaften wählen nach Bedarf die Produkte aus den Katalogen aus und legen sie in einen Warenkorb. Alles andere, die weitere Bestellung und die Rechnungsstellung, wickeln die angeschlossenen Lieferanten elektronisch ab; Ariba übernimmt zudem die inhaltliche und steuerrechtliche Prüfung der zugehörigen Dokumente.

2012 deckte Clariant rund 80 Prozent der 280 infrage kommenden Materialgruppen bei indirekten Gütern über Ariba ab. Der Konzern hat etwa 600 Lieferanten in seine E-Procurement-Lösung eingebunden, die Hälfte davon mittels katalogbasierter Bestellabwicklung und Disposition via SAP. Von den insgesamt 400.000 Bestellpositionen werden nach Auskunft des Einkaufs 50 Prozent von den Bedarfsträgern elektronisch abgewickelt.

Die Cloud-Lösung erforderte keine große Initialinvestition: Die Anschaffungs- und Nutzungskosten stehen in einem sehr gutem Verhältnis zur Anzahl der abgewickelten Transaktionen und den erzielten Prozesseinsparungen. Dank einer stärkeren Bündelung der Bedarfe konnte Clariant die Einkaufspreise senken. Außerdem profitieren der Einkauf und die Kostenstellenverantwortlichen in den Geschäftseinheiten von höherer Transparenz und besserer Kostenkontrolle.

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