Coca-Cola Enterprises und SAP gründen Entwicklungsinitiative

Feature | 12. Februar 2004 von admin 0

Auf Basis der mySAP Business Suite planen SAP und Coca-Cola, weltweit größter Hersteller nicht-alkoholischer Getränke, neue Lösungen zu schaffen, die insbesondere die Kommunikation zwischen dem Außendienst und internen Vertriebs- und Logistikbereichen verbessern sollen. Ziel ist es, ein möglichst umfassendes und zukunftsweisendes Distributionsmodell für die Getränke- und andere Konsumgüter-Industrien zu schaffen. Die Initiative kombiniert die Expertise von Coca Cola im Getränkemarkt und bei der Integration von Softwarelösungen mit den Erfahrungen der SAP in der Softwareentwicklung sowie mit den bewährten Lösungen für das Laden-Direktgeschäft (Direct Store Delivery).
Anwenderunternehmen erhalten damit neue Möglichkeiten zur Prozessintegration für die Direktbelieferung und den Warenvertrieb über Verkaufsautomaten. So sind Firmen mit einer breiten Produktpalette in der Lage, ihre Verkaufsförderung sowie Preis- und Sonderaktionen zu verbessern, Marktanteile auszubauen, die Kundenzufriedenheit zu steigern und gleichzeitig Logistikkosten zu senken.

Die Kundenzufriedenheit ist der Schlüsselfaktor

Die Lösungen entstehen auf Basis der offenen Integrations- und Anwendungsplattform SAP NetWeaver und der SAP Mobile Infrastructure. Die neuen Funktionen sollen insbesondere für eine nahtlose Integration mobiler und firmeninterner Folgeprozesse sorgen und damit handelstypische Geschäftsprozesse unterstützen. Dazu zählen Logistik- und Vertriebsmanagement, Lagerhaltung und Belieferung, Bestell- und Abrechnungsvorgänge, die Interaktion von Außendienst und Lieferantenfahrzeugen mit internen Geschäftsbereichen, die Gerätewartung sowie das Service-Angebot für Kunden.
“Diese Initiative eröffnet uns eine bessere Nutzung der Informationen, die wir im Tagesgeschäft gewinnen. So können wir besseren Kundenservice liefern, unsere operativen Prozesse effizienter gestalten und das Geschäft ausbauen”, erklärt Pat Mannelly, Senior Vice President und Chief Financial Officer bei Coca-Cola Enterprises. “SAP steht für mehr als 30 Jahre Industrieerfahrung, Finanzstärke und globale Präsenz. Bereits heute profitieren wir erheblich von dem Einsatz der mySAP Business Suite.”
Der Einsatz der mySAP Business Suite bei Coca-Cola umfasst derzeit unter anderem mySAP CRM für das Kundenbeziehungsmanagement, mySAP SCM für das Lieferkettenmanagement sowie SAP Solutions for Mobile Business und mySAP ERP. “Kundenzufriedenheit ist ein Schlüsselfaktor in der Konsumgüter-Industrie und unverzichtbare Basis für zukünftiges Wachstum. Unternehmen müssen jederzeit in der Lage sein, die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen zu erfüllen und gleichzeitig so effizient wie möglich arbeiten”, kommentiert Léo Apotheker, Vorstandsmitglied der SAP. “Coca Cola ist ein Partner mit herausragender Geschäftsexpertise, mit dem wir mobile und branchenspezifische Geschäftsprozesse für die gesamte Getränkeindustrie entwickeln können. Davon profitieren auch andere Unternehmen mit Direktbelieferungsprozessen, etwa die Lebensmittelindustrie.”

Mit SAP DSD ist der Durst schnell gestillt

SAP Direct Store Delivery (SAP DSD) adressiert die Belange der Direktbelieferung, des Automatenverkaufs sowie der erforderlichen Services in dieser Distributionsinfrastruktur. Für diese in der Getränkeindustrie geschäftskritischen Prozesse bietet SAP die vollständige Integration der IT-Backend-Systeme mit mobilen Geräten, etwa zur Aktualisierung von Verkaufsinformationen vor Ort oder zur Registrierung der Barbestände in den Automaten. Die Logistikprozesse werden mit SAP DSD zeitnah und effizient gestaltet, überwacht und analysiert. Neue Daten können annähernd in Echtzeit integriert werden. Dies reduziert unnötige manuelle Arbeiten, schafft durchgängige Zahlungsprozesse und sorgt für eine optimale Lagerhaltung. Mit SAP DSD können Einnahme- und Verkaufsstatistiken automatisch erstellt werden. Die gewonnen Daten nutzt die Software für den Kunden- und den Bestückungsservice. SAP unterstützt zudem die Service-Aufgaben für die Verkaufsautomaten durch die Erfassung von Serviceinformationen. Anwendungen zur Unterstützung der Einkaufsprozesse und für das Konfigurationsmanagement, für die Annlagenbuchhaltung, Instandhaltungs- und Wartungsaufgaben sowie für die Reparatur und Pflege des Geräteparks sind geplant.

Quelle: SAP AG

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