Das Geschäft geht vor

Feature | 18. Mai 2005 von admin 0

Um heute auf dem Markt erfolgreich zu sein, müssen sich kleine und mittelständische Unternehmen zwei großen Herausforderungen stellen: Auf der einen Seite muss die Rentabilität gesteigert und andererseits das operative Geschäft verbessert werden. Hier kommen SAP Business Partner wie Business-First ins Spiel. Das IT-Unternehmen verfügt über Geschäftsstellen in Eagan, Minnesota, und Chicago, Illinois, und betreut Firmen im Mittleren Westen der USA. Das Ziel lautet dabei, Kunden zu helfen, die oben genannten Herausforderungen zu meistern – mit Hilfe von SAP Business One. Die kleinste SAP-Lösung wurde speziell für die unmittelbaren und langfristigen Ansprüche von mittelständischen Unternehmen konzipiert.
SAP Business One bildet die Abläufe in den Bereichen Customer Relationship Management, Produktion und Finanzen ab. Zusammen mit der SAP-Lösung und der so genannten Tri-Gap-Methodik schafft das Business-First-Team die Basis für die Verbesserung der Geschäftsprozesse. Führungskräfte können je nach Bedarf auf Echtzeit-Informationen zugreifen und so bessere, schnellere und profitablere Entscheidungen treffen.
Business-First berücksichtigt bei der Zusammenarbeit mit seinen Kunden deren knappe Budgets und individuelle Anforderungen. Das Team passt SAP Business One individuell an die Kundenerfordernisse an, so dass kleine und mittlere Unternehmen mit größeren Unternehmen kooperieren oder konkurrieren können – zu überschaubaren Kosten.
Drei Unternehmen, die Business-First-Lösungen auf Basis von SAP Business One einsetzen, werden hier beispielhaft vorgestellt:

Wachstum ohne Hürden

Das Start-up-Unternehmen „The Barrier Group“ bietet Lösungen im Bereich Internet-Sicherheit inklusive Rund-um-die-Uhr-Überwachung von Kundennetzwerken an. Der IT-Sicherheitsdienstleister stand vor den typischen Herausforderungen eines Jungunternehmens: rasches Wachstum und knappes Budget. Größter Handlungsbedarf bestand hinsichtlich der Transparenz aller Geschäftsprozesse, um im Fall von Sicherheitslücken bei einem Kunden sofort zur Stelle sein zu können.
„Wir benötigten eine Lösung, die uns schnelles, effektives und professionelles Handeln ermöglicht“, erklärt Steven Sahl, Präsident und CEO von The Barrier Group. „SAP Business One überzeugte uns, da die Lösung rasch und kostengünstig eingeführt werden konnte. Mit ihrer Hilfe können wir unser Unternehmen einerseits effektiv führen und andererseits so schnell reagieren, wie es unsere Kunden von uns erwarten.“
Business-First implementierte SAP Business One innerhalb von weniger als 45 Tagen. The Barrier Group kann nun Serviceaufträge zuverlässig bearbeiten, besitzt eine umfassenden Sicht auf jeden Kunden und hat die Kommunikationsprozesse verbessert. Ein gutes Beispiel dafür gibt der Kundenservice: Steht der Kunde vor einem Problem, kann Barrier innerhalb von Sekunden und mit wenigen Mausklicks aktuelle und relevante Informationen aufrufen und so effektiv reagieren. Gleichzeitig hat der IT-Dienstleister Zugriff auf alle Seriennummern, die jeweilige Version, die Konfiguration und die Typennummern sowie die komplette Kundenhistorie. Business-First gelang es, die Grundfunktionen von SAP Business One mit Hilfe vorkonfigurierter Business-One-Tools um diese Informationsfunktion zu erweitern. Codeanpassungen waren hierbei nicht erforderlich.

Progressive Rail – auf der Erfolgsspur

Progressive Rail aus Lakeville, Minnesota, ist ein Bahnunternehmen mit Wachstumsambitionen, das zusammen mit sieben Betreibergesellschaften umfassende Gütertransportlösungen im Kurzstreckenbereich bietet. Zusätzlich zu den klassischen Transportleistungen schlägt Progressive Rail auch Güter um, lagert Lebensmittel und bietet Just-in-time-Lieferungen.
Rund-um-die-Uhr-Services an sieben Tagen die Woche, unterstützt durch modernste Technik sowie die Möglichkeit der Satellitenortung, verhalfen Progressive zu einem schnellen Wachstum. An Business-First wandte sich das Unternehmen, um vor allem in drei Bereichen die Geschäftsprozesse zu optimieren. Ganz oben auf der Prioritätenliste standen die vollständige Integration der Funktionen im Finanz- und Verkaufsmanagement, die Systematisierung und Automatisierung der Lagerverwaltung sowie die Überwachung und das Management des Projektablaufs.
In Zusammenarbeit mit der Beratungsfirma MSGi, ebenfalls ein Business Partner von SAP, entwickelte Business-First eine diesen Anforderungen entsprechende Lösung und setzte sie in einem der Betreiberunternehmen von Progressive Rail in nur zwei Wochen produktiv.
Die umfassende Sicht auf die Kunden und auf die generellen Geschäftsprozesse ermöglicht es Progessive Rail inzwischen, alle Aktivitäten mit Hilfe einer einzigen Softwarelösung und einer verhältnismäßig kleinen Mitarbeiterzahl zu verwalten. Gegenwärtig bewältigen sieben Anwender die Arbeit für alle sieben Unternehmen. Sie schätzen innerhalb von SAP Business One insbesondere die Funktion zur Erstellung des Konzernabschlusses.
Tim Wiens, Vice President von Progressive Rail, erklärt, sein Unternehmen habe mit der Implementierung von SAP Business One die Geschäftsprozesse auf ein neues Fundament gestellt. Dadurch war es ihm möglich, „die Zügel anzuziehen und eine neue Richtung für das Unternehmen zu finden.“

Spitzenlösung für Comprehensive Inventory Solutions

Comprehensive Inventory Solutions (CIS) beliefert US-amerikanische Einzelhändler und Lebensmittellieferanten mit getrockneten, gekühlten und gefrorenen Lebensmitteln. Um das Unternehmenswachstum auch für die Zukunft abzusichern, benötigte CIS eine verbesserte Kommunikation sowie eine IT-Lösung, die die genaue und fehlerfreie Bearbeitung von Bestellungen bewältigt. Die Online-Überwachung von Lagerbeständen stellte eine weitere Notwendigkeit dar. Darüber hinaus musste die neue IT-Lösung garantieren, dass Bestellungen noch am selben Tag ausgeliefert und Verkäufe auf Kommissionsbasis verwaltet werden können.
Zusätzlich suchte CIS einen Partner für den Support und die strategische IT-Ausrichtung, da das Unternehmen nicht über eine eigene EDV-Abteilung verfügte. Im Pflichtenheft standen eine Echtzeit-Online-Lösung mit Fernzugriff, leistungsfähigen Management-Reporting-Funktionen und eine möglichst schnelle Implementierung.
Nach 45 Tagen lief SAP Business One bei CIS. „Wir waren sehr beeindruckt, als wir gerade einmal 100 Tage nach Projektbeginn auf einer Messe erstmals Bestellungen online, drahtlos und in Echtzeit annehmen konnten“, erinnert sich George Michaelson, CEO von CIS. „Wollte ein Kunde den Status seiner Aufträge überprüfen, konnten wir diese aufrufen und ihm bei Bedarf dabei helfen, seine Bestellung zu ergänzen. Die Aktualisierungen wurden vor Ort und in Echtzeit erledigt, bestätigt und noch am selben Tag verschickt – ohne einen einzigen Anruf bei der Geschäftsstelle.“
Unterm Strich lohnte sich die Investition: Durch die Einführung der neuen Lösung erzielte CIS innerhalb von vier Monaten ein Wachstum von 17 Prozent – ohne dass dabei die Kosten im Vergleich zu früher gestiegen wären.

Weitere Informationen

SAP Business Partner: http://Business-First.us, http://www.msgi.us/
Unternehmen: http://www.thebarriergroup.com , http://www.progressiverail.com, http://www.ciswholesale.com/
SAP Business One: http://www.sap.com/solutions/smb/businessone/index.epx

Christine Macfarlane

Christine Macfarlane

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