Den „nächsten Schritt“ wagen

Feature | 14. Oktober 2008 von admin 0

SAP-Anwendergruppe SAUG: Mehrere Hundert SAP-User nahmen am diesjährigen Treffen in Sidney teil

Vorbereitet auf diese „nächsten Schritte” wurden SAP-Kunden mit Themen, die ihr direktes Tagesgeschäft betreffen:

  • die Zukunft von SAP NetWeaver Business Intelligence (SAP NetWeaver BI) und den Lösungen von Business Objects
  • den Wandel gestalten und die Methode Gen-Y zur generationsübergreifenden Zusammenarbeit anwenden
  • Netzwerke mit Handelspartnern und deren Ausprägungen
  • Herausforderungen des Markes im asiatisch-pazifischen Raum
  • Wertanalyse

Die Zukunft von SAP ERP

Ally Thorne, SAUG-Vorsitzende


SAUG-Vorsitzende Ally Thorne eröffnete die Veranstaltung, gefolgt von Tim Ebbeck, dem CEO von SAP Australien & Neuseeland. Er berichtete den rund 645 Teilnehmern das Neueste von SAP und der SAP-SAUG-Partnerschaft. Er ging ferner auf die Bedeutung der Übernahme von Business Objects für SAP-Kunden ein. Außerdem stellte er den Nutzen von Wertanalysen für Unternehmen dar.

Die zahlreichen Sprecher behandelten während der drei Veranstaltungstage eine breite Themenpalette:

  • Der Vizepräsident für Business Process Validation bei SAP, Ian Kimbell, stellte die SAP-Initiative zur Umgestaltung des Geschäftsnetzwerkes (Business Network Transformation) vor. Wichtig sei die Konzentration auf den Kunden und Zulieferer und die Integration ihrer Systeme, so Kimbell.
  • Wie man Kundennutzen durch gesellschaftliches Engagement kreieren kann, thematisierte Rod Masney von der SAP Americas’ Users’ Group (ASUG).
  • Martin Riedel, Senior Vice President und Leiter des Global Upgrade Office bei SAP, gab einen Ausblick auf die Zukunft von SAP ERP und stellte die Bedeutung eines genauen Upgrade-Pfades in den Vordergrund.
  • David Jacques, IT-Chef bei Kimberly-Clark, berichtete von der Erfolgs- story seiner Firma: Der Kleenex-Hersteller bündelte seine globale, mehr als 55 Länder umfassende IT-Struktur erfolgreich in vier regionale SAP-IT-Landschaften mit einem einzigen Datenzentrum. Erst kürzlich führte die Firma SAP-Software im asiatisch-pazifischen Markt ein.
  • Zusammenarbeit statt Konfrontation – so lautet das Credo von Anders Sorman-Nilsson, Geschäftsführer der Beratungsfirma Thinque. Er stellte seine „Funky Thinking“- Methode Gen-Y 2.0 vor. Sorman-Nilsson zeigt Firmen, wie sie die Zusammenarbeit der Generation fördern und sich somit echte Talente sichern können.
  • Gartner Research-Mitarbeiter Ian Bertram sprach über die „Sicht des CIOs auf Business Intelligence“. Dabei war ihm besonders wichtig, dass IT- und betriebswirtschaftliche Fragestellungen eng miteinander verwoben sind und die entsprechenden Abteilungen offen miteinander kommunizieren.

Neben den Vorträgen lag das Hauptaugenmerk des Treffens auf den vier Themenbereichen: Strategie, Arbeitsprozesse, Lösungen und Infrastruktur. Mehrere Produktdemonstrationen gaben den Teilnehmer das nötige Hintergrundwissen, um den „nächsten Schritt“ erfolgreich vollziehen zu können.

Die Präsentationen behandelten Produkte und Themen wie:

  • SAP Customer Relationship Management 2007 (SAP CRM)
  • SAP-Lösungen für Governance, Risk und Compliance
  • Upgrade-Prozess vom Multi Display Multi Processing (MDMP) Standard zu Unicode
  • Übergang vom SAP Business Connector zu SAP NetWeaver Process Integration (SAP NetWeaver PI). (SAP NetWeaver PI ist der funktionale und technische Nachfolger von SAP NetWeaver Exchange Infrastructure (SAP NetWeaver XI))

Vom SOA Boot Camp zum Zirkusworkshop

Showeinlage des Cirque du Solei


Im Ausstellungsbereich präsentiere SAP seine Produkte. Die SAUG bot zudem erstmals eine Art Ausbildungslager (Boot Camp) zum Thema serviceorientierte Architektur (SOA). Mehr als 70 Teilnehmer arbeiteten am ersten Tag an Strategien und Lösungen für eine SOA. Die Gala-Cocktail-Party hatten sich die Teilnehmer nach dem langen Tag dann redlich verdient – es gab „heißes Essen, kühle Drinks, Unterhaltung vom Cirque du Soleil und sogar einen Zirkusworkshop“, berichtete James Rennic von Powercor begeistert.

Die Teilnehmer lobten einhellig die Veranstaltung. „Ich habe hier so viele Informationen mitgenommen, dass ich die Prozesse und Abläufe in unserer Firma verbessern und verändern werde“, so ein Besucher. „Die Aussagen der Hauptredner waren fantastisch. Das war ein informativer Mix aus Experten, die ihre Themen nicht so technisch, sondern eher betriebswirtschaftlich beleuchtet haben.“

Die SAP Australian User Group (SAUG) ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit über 2.000 Mitgliedern, darunter SAP-Lizenzkunden, SAP-Partner und Einzelpersonen. Die SAUG bietet SAP-Anwendern in Australien einen großen Mehrwert: Ihre Mitglieder haben Zugriff auf eine große Datenbank anderer SAP-Anwender, sie können sich virtuell oder im persönlichen Dialog weiterbilden und haben die Chance, aktuelle und zukünftige SAP-Produkte direkt mitzugestalten.

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