Der SAP Solution Explorer

Feature | 20. Juni 2013 von Soledad Alvarado Ganzhorn und Paul Baur 0

Photo: iStockphoto

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In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, dass die Kunden der SAP keine Produkte mehr wünschen, sondern komplette Lösungen. Sie möchten sich außerdem ein Bild von den konkreten Vorteilen machen, die ihnen eine Lösung von SAP bieten kann.

„Viele Kunden finden sich im riesigen Angebot an Produktinformationen auf unterschiedlichen Webseiten nicht mehr zurecht“, berichtet Peter Maier, Leiter der SAP-Lösungen für Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement. „Sie wünschen sich klar verständliche Informationen, die auf den geschäftlichen Nutzen abheben und das Portfolio der SAP im Kontext von Lösungen beschreiben. Die Informationen sollen ihnen außerdem zeigen, wo sie die erforderlichen Produkte und Softwarelizenzen erhalten.“

Unterstützung durch den neuen SAP Solution Explorer

Mit dem Projekt „Solution Content Strategy 2013“ soll sich diese Situation ändern. Es beinhaltet drei zentrale Elemente:

  1. branchen- und geschäftsbereichsspezifische Value Maps als Framework, das Informationen zu Lösungen nach ihrem geschäftlichen Nutzen strukturiert
  2. neue Ressourcen für die Führungsebene, die aus Sicht der jeweiligen Branche auf die Wertschöpfung von den Geschäftsprioritäten bis hin zu den einzelnen Lösungen abheben
  3. den SAP Solution Explorer für Kunden und das Absatzportfolio für den Vertrieb zur Umsetzung dieser Strategie

SAP Solution Explorer, das neue Tool für Kunden, wird dabei als zentrale Plattform positioniert, über die sie sich umfassend – über das gesamte Spektrum der SAP-Lösungen für ihre Branche und ihren Geschäftsbereich – informieren können.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Was genau ist eine Value Map?

„Wir können unseren Kunden nun eine zentrale Informationsquelle anbieten, die wichtigen Entscheidungsträgern im Unternehmen und in der IT-Abteilung den geschäftlichen Nutzen unserer Lösungen aufzeigt“, erläutert Denise Broady, die den Bereich Solution Marketing und das Competitive and Market Intelligence (CMI) Team von SAP leitet. „Mit dem SAP Solution Explorer wird es für Kunden wesentlich einfacher, unsere Lösungen zu kaufen, da wir ihnen genau erklären, welche Lösung sie benötigen, welchen Mehrwert sie bietet und wo sie diese Lösung erhalten.“

Der SAP Solution Explorer stand bis zur SAPPHIRE NOW als Testversion zur Verfügung, die mit Unterstützung der deutschen und amerikanischen SAP-Anwendergruppen DSAG und ASUG bei einigen Kunden im Praxiseinsatz getestet wurde. „Die Kunden waren bereits von der Beta-Version begeistert. Sie ist auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten, einfach zu bedienen und stellt klar verständliche Inhalte und Links zu den entsprechenden Produkten und Lizenzen bereit“, erläutert Georg Kube, der bei SAP für das Projekt „Solution Content Strategy“ verantwortlich ist. „Ich habe die Value Maps und den SAP Solution Explorer vielen Kunden vorgestellt und dabei immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich den Kunden der Umgang mit dem Tool leicht erschließt. Über ihre geschäftlichen Prioritäten gelangen sie auf die Ebene der Lösungsperspektive“, beschreibt Georg.

Was genau ist eine Value Map?

Value Maps bestehen aus einfachen Grafiken, die den strategischen Nutzen der SAP-Lösungen für einzelne Branchen und Geschäftsbereiche veranschaulichen. Sie geben damit einen Rahmen für eine integrierte Darstellung aller relevanten Informationen zu einer Lösung vor. Im Beispiel auf der nächsten Seite ist eine Value Map für die Konsumgüterindustrie gezeigt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Value Maps bestehen aus vier Elementen

CP ValueMap

Foto: Screenshot
Value Maps veranschaulichen den strategischen Nutzen der SAP-Lösungen für einzelne Branchen und Geschäftsbereiche. Hier sehen Sie eine Value Map für die Konsumgüterindustrie.

Eine Value Map besteht aus den folgenden vier Elementen:

  • Branche (der Name der Branche wird oben angezeigt)
  • Geschäftsprioritäten (graue Felder): Hier sind die Themen aufgeführt, um die es auf der Führungsebene der Kunden geht und in die die Kunden investieren. In der Konsumgüterbranche sind dies beispielsweise die Themen Echtzeitmarketing und bedarfsgesteuerte Logistikkette.
  • Durchgängige Lösungen (blaue Felder): In diesen Feldern ist das Angebot der SAP dargestellt, d. h. Kombinationen von Produkten, durch deren Zusammenspiel Kunden geschäftliche Probleme lösen und ihre Geschäftsprioritäten unterstützen können.
  • Technologielösungen (grüne Felder): Hier werden die Lösungen gezeigt, mit denen sich durch den Einsatz von Technologie geschäftliche Probleme lösen lassen. Zugleich stellen sie technologische Strategien dar.

Die Value Maps können kein vollständiges Bild des gesamten Angebots der SAP vermitteln. Vielmehr zeigen sie die Bereiche auf, die nach Ansicht der SAP für die Kunden besonders relevant sind. Kunden und Vertriebsmitarbeiter haben jederzeit die Möglichkeit, den vollständigen Katalog der SAP-Lösungen zu konsultieren.

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