Deutschlands IT-Elite von morgen

Feature | 17. September 2012 von Andreas Horn 0

Institutsdirektor Prof.Dr. Christoph Meinel und die Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Nicole Schweikardt mit den Bundessiegern Juliane Baldus (Soest), Lucas Elbert (Bielefeld), Paul Jungblut (Isernhagen), Meike Grewing (Rheda-Wiedenbrück), Fabian Thorand (Bonn) und Tilmann Bihler (Bonn) - Foto: HPI

In seinem Jubiläumsjahr startete der  Bundeswettbewerb Informatik im September 2011 in seine 30. Runde. Die Initiative findet seit 1980 statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler bis zum 21. Lebensjahr. Ziel ist es, die Talente zu fördern und sie vor Herausforderungen zu stellen . Die Teilnehmer müssen in den ersten beiden Runden IT-spezifische Aufgaben zu Hause lösen, bevor die besten in die Endrunde eingeladen werden. Das Finale des diesjährigen Bundeswettbewerbs fand vom 11. bis  13. September statt, die Sieger wurden dann bei der  Verleihung am Freitag, den 14. September, am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam gekürt.

„Gemeinsam wollen wir Deutschlands junge IT-Elite fördern. Viele der jungen Teilnehmer haben wir in den vergangenen Jahren schon für ein Studium der Informatik begeistern und manche auch als HPI-Studenten begrüßen können“, so zog Prof. Christoph Meinel, Direktor des Instituts, seine Parallelen.

Algorithmen entwickeln und Datentransfer

24 Schüler hatten die Aufgabe an zwei Wettbewerbstagen im Team und unter Zeitdruck zu arbeiten. Dabei stellten sie Ihr Fachwissen und die Fähigkeit Probleme zu lösen unter Beweis. Die Finalisten mussten in verschiedenen Varianten effiziente Algorithmen zur Lösung eines Transportproblems entwickeln. Außerdem befassten sich die Computer-Cracks mit dem Transfer von Daten zwischen strukturell verschiedenen Datenbanken, an dem auch in Forschung und IT-Industrie gearbeitet wird.

Von den rund 600 Schülern können sich nun sechs freuen zu Deutschlands besten Junginformatikern zu gehören. Meike Grewing (Rheda-Wiedenbrück), Juliane Baldus (Soest), Tilmann Bihler und Fabian Thorand (beide Bonn), Lucas Elbert (Bielefeld) sowie Paul Jungeblut (Isernhagen) wurden zu den deutschen Nachwuchsinformatikern gekürt. Sie erhielten jeweils einen Geldpreis von 750 Euro und wurden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Gastgeber der Preisverleihung war das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, das als einziges Universitäts-Institut in Deutschland den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ anbietet.

Hier geht es zu den sechs Gewinnern.

 

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