Die Gelangensbestätigung rechtskonform abbilden

Seit dem 1. Oktober 2013 sind die Paragrafen 17a und 74a der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) neu gefasst. Danach können Unternehmen nur dann Umsatzsteuerfreiheit ihrer Lieferungen ins EU-Ausland in Anspruch nehmen, wenn sie eine sogenannte Gelangensbestätigung nachweisen. Lynx zeigt Lösungsmöglichkeiten zur Automatisierung der Gelangensbestätigung für die Anwendung SAP ERP auf.

Der Warenverkehr innerhalb der EU ist von der Umsatzsteuer befreit. Dies gilt jedoch nur,  wenn ein Unternehmen das „Gelangen“ seiner Ware zum Empfänger im EU-Ausland auch nachweisen kann. Andernfalls drohen bei Umsatzsteuerprüfungen erhebliche Nachzahlungen. Die „Gelangensbestätigung“ des Abnehmers einer Lieferung muss künftig unter anderem folgende Informationen enthalten:

  • Name und Anschrift des Abnehmers
  • Menge des gelieferten Artikels und die handelsübliche Bezeichnung
  • Ausstellungsdatum der Bestätigung
  • Unterschrift des Abnehmers oder Vertreters (nicht Spediteur!) auf der Gelangensbestätigung

Lynx unterstützt Unternehmen bei einer spezifischen Anforderungsanalyse und mit Lösungsansätzen zur Gelangensbestätigung. Unternehmen, die bereits mit der Anwendung SAP ERP arbeiten, bietet Lynx die Möglichkeit, in der Statusüberwachung der SD-Lieferung von SAP ERP ein druckbares Formular „Gelangensbestätigung“ zu implementieren, das alle Anforderungen an die gesetzlichen Regelungen erfüllt. Die Lösung ist bereits bei zahlreichen Unternehmen praktisch erprobt, etwa bei Dorma, der Otto Boge GmbH & Co. KG, der Fritz Fels GmbH Fachspedition oder der Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH.

Weitere Informationen:
Die rechtlichen Grundlagen der Gelangensbestätigung – hier nachlesen.
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