“My little girl HANA”

Feature | 16. November 2012 von Torsten Falk 0

Vishal Sikka, Vorstandsmitglied der SAP, spricht auf der Abschlussveranstaltung der SAPPHIRE NOW in Madrid. Foto: SAP

Auf der Abschlussparty der SAPPHIRE NOW spielte diesmal Supertramp. Ein großer Fan stand vorne auf der Bühne: Vorstandsmitglied Vishal Sikka erinnerte sich, mit der Musik der britischen Band groß geworden zu sein. Als Referenz an einen der größten Supertramp-Hits der letzten 40 Jahre – The Logical Song – stellte er gleich zu Beginn seiner Rede „sein kleines Mädchen HANA“ erstmals als die logische Plattform vor.

Sikka leitete seinen Vortrag damit ein, dass unsere Welt im Zeichen von Veränderung stehe. Digitale Geräte hätten analoge Technik bereits verdrängt. IT-Landschaften der Unternehmen würden immer komplexer. Mit zunehmender Anwendungsvielfalt wachse diese Komplexität jedoch nicht linear, sondern exponentiell. Heutige IT-Lösungen müssten dieser Herausforderung gerecht werden.

Aus Sikkas Sicht prägen künftig verschiedene Anforderungen und Faktoren unsere Geschäftswelt: Auf der einen Seite verlangen Kunden und Konsumenten zunehmend nutzerfreundliche Produkte, auf der anderen Seite verkürzt sich die Zeit für komplexe Geschäftsentscheidungen. Zudem werden Software und intelligente Systeme die Welt verändern und dabei helfen, das Leben von Menschen zu verbessern.

Vom „10.000er-Club“ zum „100.000er-Club“

Einen Beitrag hierzu leiste auch SAP HANA. Die Plattform könne bis zu zwei Milliarden Datensätze pro Sekunde durchsuchen. Seit der Markteinführung im Juni 201, haben sich bereits 615 Kunden für SAP HANA entschieden. 18 davon gehören zum sogenannten „10.000er-Club“, drei sogar zum „100.000er-Club“. Um diesen Faktor hat sich die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung bei diesen Nutzern erhöht.

Auf der nächsten Seite: Die Prioritäten der SAP

Foto: SAP

 

Aus den Anforderungen von Kunden und Konsumenten und dem Potenzial moderner Technologien leiten sich laut Vishal Sikka drei Prioritäten für SAP ab:

1. Design und User Experience im Fokus: Die Anwenderfreundlichkeit der SAP-Produkte muss weiter steigen. Design und User Experience erhalten daher bei der Softwareentwicklung einen höheren Stellenwert. Ein erster Schritt in diese Richtung: Seit September verantwortet Sam Yen global das Design und die User Experience der SAP-Produkte.

2. Die „Software Development Experience“ verbessern: Laut Sikka müssen Software-Entwicklungsprozesse in der Branche dringend verbessert werden. Was die Entwicklung so schwierig mache, seien die vielen Beteiligten mit ihren eigenen Interessen, aber auch mangelnde Kommunikation. Ferner meinte er, dass Entwicklung immer noch eine Batchverarbeitung sei und Entwickler mit einem sehr hohen Maß an Komplexität konfrontiert seien. Mit SAP HANA, so Sikka, würden sich in puncto Komplexitätsreduzierung ganz neue Möglichkeiten ergeben.

3. Systeme der nächsten Generation: SAP HANA bildet die Grundlage und Möglichkeit, Anwendungen und Systeme in vollständig integrierten Umgebungen wie in der Cloud oder vor Ort („On Premise“) zu bauen.

 

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