Die Top vier Explorer-Tools

Feature | 4. Oktober 2012 von Heather McIlvaine 0

Foto: istockphoto

Im Business-Intelligence-Portfolio (BI-Portfolio) von SAP ist SAP BusinessObjects Explorer das Datenauswertungstool für Anwender auf der Führungsebene. Sie können automatisch generierte Grafiken und Diagramme anzeigen und – um die Zusammenhänge zu verstehen – per Drilldown die zugrunde liegenden Detailinformationen einsehen. Auf dem iPad reicht dafür ein einfaches Tippen oder Wischen mit dem Finger aus. Gewiss, der Explorer macht in Demos und Präsentationen eine gute Figur, doch was bietet er dem Anwender wirklich an praktischem Nutzen? Wir sprachen mit den Experten von SAP, um mehr über die nützlichsten Funktionen in SAP BusinessObjects Explorer zu erfahren. Hier sind die vier spannendsten Aspekte:

  • Stichwortsuche – so einfach wie bei Google
  • Dashboards – keine IT-Experten erforderlich
  • Karten – verleihen Ihren Daten Kontext
  • Explorer auf dem iPad – die beliebteste App von SAP

Wechseln Sie auf die nächste Seite und finden Sie heraus, was die Stichwortsuche von SAP so einzigartig macht.

Weitere Informationen zum BI-Portfolio von SAP können Sie den folgenden SAP.info-Artikeln entnehmen:

Das kann Visual Intelligence

SAP BusinessObjects Portfolio im Überblick  

Auf der nächsten Seite: Die vier Aspekte

1.       Stichwortsuche – so einfach wie bei Google

SAP BusinessObjects Explorer ist heute die einzige BI-Lösung auf dem Markt, die Suchen über Stichwörter ermöglicht.  Die Anwender müssen lediglich einfache Stichwörter eingeben, um zugehörige Inhalte zu finden – nicht anders als bei Google. Der Vorteil dieser Art von Suche liegt darin, dass sie BI-Informationen für jedermann verfügbar macht, vom erfahrenen Analytics-Anwender bis zum normalen Angestellten im Büro.

Selbst Mitarbeiter, die nicht jeden Tag mit Berichten arbeiten, können benötigte Informationen spielend leicht auf der BI-Plattform finden, ohne zuvor komplizierte Metriken definieren zu müssen. Fortgeschrittene Anwender werden bereits wissen, wo sie die von ihnen benötigten Daten in ihren Information-Spaces auf der BI-Plattform finden können.

2.       Dashboards – keine IT-Experten erforderlich

Dashboards sind nützliche Tools, die dem Anwender eine komfortable visuelle Übersicht über verschiedene Key Performance Indicators (KPIs) geben. Ein Dashboard könnte zum Beispiel die neuesten Umsatzzahlen in verschiedenen Einzelhandelsfilialen und geografischen Regionen anzeigen. Bislang wurden diese Dashboards in der IT-Abteilung erstellt – in der Regel eine kostspielige und zeitaufwendige Aufgabe. Mit dem SAP BusinessObjects Explorer können Anwender schnell und bequem ihre eigenen Dashboards erstellen.

Während die Anwender die Daten auswerten und wertvolle Erkenntnisse gewinnen, können Sie „Momentaufnahmen“ der relevanten Bildschirme machen und diese zu einer Übersicht zusammenstellen. Sobald das Dashboard gespeichert wurde, werden die Diagramme automatisch mit den neuesten Zahlen aktualisiert. Die Anwender können ihre Dashboards auch ihren Kollegen zur gemeinsamen Nutzung auf der BI-Plattform von SAP zur Verfügung stellen.

3.       Karten – verleihen Ihren Daten Kontext

Die Kartierungsfunktion in SAP BusinessObjects Explorer bietet dem Anwender einen übergeordneten Ausgangspunkt für die Auswertung von Daten. Indem er zum Beispiel die Quartalsergebnisse eines Unternehmens in allen seinen Niederlassungen anzeigt, kann der Anwender auf einen Blick sehen, ob Anomalien vorliegen, die eine detaillierte Betrachtung nahe legen. Hat eine Niederlassung Schwierigkeiten, die vorgegebenen Ziele zu erreichen? Welche Faktoren könnten die Ursache dafür sein? Gerade für Anwender, die nicht täglich mit Berichten arbeiten, kann diese Möglichkeit sehr hilfreich sein.

In SAP BusinessObjects Explorer stehen zwei unterschiedliche Kartierungsfunktionen zur Verfügung. Eine ist für die webbasierte Desktop-Version vorgesehen, die andere für die Nutzung auf dem iPad. Für Desktop-Anwender ist die Kartierungsfunktion bereits vorintegriert; sie lässt daher schnell und unkompliziert einsetzen. Das Tool generiert Ansichten von Städten, Landkreisen, Bundesländern und Ländern; Drilldowns sind jedoch nur bis auf Städte einer gewissen Größe möglich.

Die mobile SAP-BusinessObjects-Explorer-App für das iPad ist dagegen mit Google Maps integriert. Dies gibt den Anwendern die Möglichkeit, in extrem detaillierte geografische Ansichten zu zoomen. Ein Unternehmen, das beispielsweise Erdölbohrlöcher wartet, könnte einen Bericht aufrufen, der den Standort jedes Bohrlochs zusammen mit den Fördermengen auf einer Karte anzeigt. Der Anwender muss die genauen geografischen Koordinaten für jeden Ort angeben, den er anzeigen möchte (das heißt Längen- und Breitengrad) –  manuell eine mühsame Angelegenheit. Glücklicherweise steht eine Reihe von Drittanbieter-Tools zur Verfügung, die die erforderlichen Koordinaten in der App ermitteln und zuordnen können.

4.       Explorer auf dem iPad – die beliebteste App von SAP

BI-Anwendungen können schon seit vielen Jahren auf mobilen Geräten genutzt werden. Doch erst seit kurzem, mit der Einführung des iPad, können diese Anwendungen mit vollwertigen Desktop-Versionen nahezu Schritt halten. SAP hat die App für SAP BusinessObjects Explorer  vor zwei Jahren auf den Markt gebracht, und die ist seitdem die beliebteste App des Unternehmens.

Den Anwendern stehen dieselben Datenauswertungsfunktionen wie in der Desktop-Version von SAP BusinessObjects Explorer zur Verfügung, mobile Nutzer genießen allerdings den Vorteil der intuitiven Benutzungsoberfläche von Apple. Und hinsichtlich vieler Aspekte passen Funktionen wie die gemeinsame Nutzung von Dashboards und die Kartierung ohnehin besser zu einer mobilen App als zu einer Desktop-Anwendung. So können Anwender mit einem iPad 2 oder einer neueren Version zum Beispiel Geolokationsfunktionen nutzen, um interessante Orte in der nahen Umgebung zu finden.

Können Android und Windows-Anwender darauf hoffen, die Funktionen von SAP BusinessObjects Explorer in absehbarer Zeit auch auf Ihren Tablets nutzen zu können? Solange das iPad den Tablet-Markt im Business-Bereich beherrscht, werden die Investitionen von SAP in erster Linie und vor allem in Anwendungen für das Betriebssystem von Apple fließen. Durch den „Bring your own device“-Trend ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass früher oder später auch Explorer-Apps für andere Betriebssysteme herausgebracht werden.

Tags: ,

Leave a Reply