Die Zukunft der Business Intelligence

Feature | 30. November 2012 von Andreas Schmitz 0

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Als Lothar Burow seine Grafiken an die Wand wirft, ist allen klar, was Business Intelligence so wertvoll macht. Auf Basis von SAP NetWeaver Business Warehouse stellt der neue Chef der Business Intelligence im Bayer-Konzern individuell Dashboards zusammen, zieht hier ein Fenster von rechts nach links, sucht sich einen neuen Bereich aus und setzt die Grafik ein, wo immer er die neuen Zahlen haben möchte. Hard Facts in Nullkommanix ist das Ziel des Managers. Dafür hat er für den Bereich Material Science eine eigene Lösung für die einfache Handhabung entwickelt – und etwa auf SAP BusinessObjects verzichtet. Sein Credo: „Planung muss so einfach wie möglich sein“.

SAP HANA und Excel: Das Dreamteam bei Koehler Paper

Das sieht Karl Schindler nicht anders. Doch ist der Weg des IT-Chefs von Koehler Paper ein anderer. Zwar ist er mit SAP NetWeaver BW powered by SAP HANA einer der ersten SAP-HANA-Kunden überhaupt gewesen, dafür hat er eisern an Excel festgehalten. Wer noch immer mit der Tabellenkalkulation von Microsoft wie gewohnt arbeiten will, muss nicht auf SAP Crystal Reports oder SAP BusinessObjects umsteigen. Kurz vor dem Ruhestand hat Schindler noch die In-Memory-Technologie von SAP in trockene Tücher gebracht: “Egal, wie rum die Rechnungen in der Kiste liegen – SAP HANA findet sie”, kommentiert Schindler den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wo die Daten herkommen und auf Basis welcher Technologie ist dem Nutzer egal, Hauptsache Excel läuft.

Vaillant: Zahlen sprechen lassen

Seit Juni hat auch Mamun Natour von Vaillant SAP NetWeaver BW powered by SAP HANA im Einsatz, neun Monate nach dem Projektstart. Sein Fokus war ganz klar auf Ressourcenminderung und Leistungssteigerungen gerichtet. Heute hat der Leiter BI 3 statt zwölf Server im Einsatz, reduzierte seine Datenmenge von 3500 auf 900 Gigabyte, veranschlagt für das Reporting nun 66 statt der bisherigen 11400 Minuten und für Rechnungen 26 statt vorheriger 2010 Minuten. Und noch eine Zahl, die Natour herausgerechnet hat: Hätte er die Migration auf SAP HANA nicht auf diverse Wochenenden verteilen müssen, hätte er den gesamten Prozess in 36 Stunden für die Migration und zwölf Stunden für Strukturanpassungen durchziehen können.

Alle Kundenbeispiele wurden auf der Veranstaltung “Next Generation SAP BI 2012” am 26. Und 27. November 2012 in Berlin vorgestellt.

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