SAP StreamWork unterstützt Soforthilfe

Feature | 22. März 2012 von Christine Benton 0

Die Hilfsorganisation Direct Relief International bringt seit über 60 Jahren dringend benötigte Arzneimittel und Hilfsgüter in Regionen, die von Armut, Naturkatastrophen oder Unruhen geplagt werden. Die Organisation hat sich 2010 für den Einsatz der SAP-Software entschieden, um Entwicklungshelfer und Hilfsgüter so schnell wie möglich in betroffene Gebiete zu bringen.

Direct Relief unterstützt tausende Krankenhäuser in 72 Ländern sowie in allen 50 US-Bundesstaaten, hinzu kommen hunderttausende Hilfsgüter und Arzneimittel. Aufgabe der SAP-Software ist es, jedes einzelne Objekt vom Lager bis an seinen Zielort nachzuverfolgen. Dies geschieht mit einer solchen Genauigkeit, dass das US-Magazin Forbes die effiziente Verwendung der Spendengelder wiederholt mit 100 % bewertete und die Organisation 2010 die renommierte Auszeichnung Peter F. Drucker Award for Nonprofit Innovation erhielt. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Direct Relief SAP-Software einsetzt, lesen Sie den Artikel Hilfe, die ankommt, der im Dezember 2010 in SAP Spectrum veröffentlicht wurde.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Kürzlich hat sich Direct Relief entschieden, eine neue SAP-Lösung auszuprobieren – SAP StreamWork, die Anwendung zur gemeinsamen Entscheidungsfindung – und damit den weltweit verstreuten Teams zu helfen, sich besser und schneller auf die Projekte konzentrieren zu können. Vorher hatten die Teams Microsoft SharePoint zur Zusammenarbeit verwendet. Doch auch wenn SharePoint als allgemeines Portal und Intranet nützlich war, bietet SAP StreamWork eine übersichtlichere Umgebung zur Vernetzung der Teams und Projekte, vor allem bei räumlich getrennten Gruppen.

„Wir brauchten eine Lösung, die unsere Projekte wirklich voranbringt“, so Ross Comstock, IT-Direktor bei Direct Relief. „Mit StreamWork können wir schnell ein Team zusammenbringen und uns auch dann auf ein Problem konzentrieren, wenn alle in verschiedenen Ländern sitzen. Hierfür war SharePoint nicht geeignet. SAP StreamWork ist viel einfacher, mit vielen eingebauten Tools zur schnellen Entscheidungsfindung. Wenn ich mich mit Interessengruppen treffe, kann ich mich schnell in SAP StreamWork einloggen und ihnen zeigen, wie es mit einem Projekt vorangeht. Die Lösung bietet eine einfache Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen, und so besser mit unseren Interessengruppen zu kommunizieren.“

Thomas Tighe, Präsident und CEO von Direct Relief

Comstock erzählt, dass die SAP StreamWork-Benutzer nicht nur in verschiedenen Ländern säßen, sondern auch aus verschiedenen Bereichen stammten. „Die Anwendung wird von Leuten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Fähigkeiten genutzt. Durch SAP StreamWork können sie teamübergreifend zusammenarbeiten, und das nicht nur innerhalb eines Geschäftsbereichs,“ so der IT-Leiter. „Langfristig würden wir gerne mit unseren Partnern das Gleiche machen. Wir arbeiten mit einem breiten Netzwerk von Partnern und Krankenhäusern auf der ganzen Welt zusammen. Mit einem Tool wie SAP StreamWork können wir netzwerkübergreifend arbeiten und gleichzeitig unseren Partnern genau zeigen, wohin ihre Gelder und Hilfsgüter gehen beziehungsweise woher sie kommen.“

Einfacher Einstieg

Direct Relief habe SAP StreamWork beinahe sofort einsetzen können und nach nur vier bis fünf Tagen hätten  sich die Mitarbeiter daran gewöhnte, berichtet Comstock. Zu Beginn gab es noch einige Fragen, aber die Anwendung ist schnell erlernbar und einsatzbereit. „Der Vorteil von SAP StreamWork ist, dass es sehr schnell zur Zusammenarbeit in Projekten eingesetzt werden kann, ohne dass alle aufwändig geschult werden müssen.“

Wie geht es weiter für Direct Relief und SAP StreamWork? Die ersten Pilotprojekte haben Raum für neue Ideen geschaffen. Dazu gehören Pläne für ein Partnerportal mit eingebundenem SAP StreamWork, um die vielfältigen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit für das Partnernetz von Direct Relief genauso erfolgreich nutzen zu können, wie es bisher die einzelnen Geschäftsbereiche machen.

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