Direkter Zugriff senkt IT-Kosten und sichert Wachstum

Feature | 9. März 2005 von admin 0

SinuS Logistic ist ein mittelständischer Industriedienstleister mit derzeit rund 35 Mitarbeitern. Im Herbst 2002 von Axel Schulze in Berlin gegründet, erbringt das Unternehmen anspruchsvolle Dienstleistungen in den Geschäftsbereichen Fertigung, Oberflächentechnik, Instandhaltung, Werkzeugvermietung und Logistik. SinuS Logistic führt auch Veredelungsprozesse wie Oberflächenbeschichtungen für Abhitzekessel sowie einfache Fertigungsschritte (Drehen, Fräsen, Bohren und Schneiden) durch. Ebenso vermietet die Firma bundesweit Spezialwerkzeuge an andere Dienstleister, die Demontagen, Montagen, Instandhaltungsarbeiten oder Umbauten an Anlagen in der chemischen und petrochemischen Industrie sowie in der Energieerzeugung und Umwelttechnik ausführen. Schließlich beschafft, lagert, konfektioniert und kommissioniert der Mittelständler im Kundenauftrag Waren, inklusive Wareneingangs- und Qualitätskontrolle sowie Beanstandungsabwicklung, und organisiert Versand sowie Transport. Hierfür unterhält SinuS Logistic eigens eine vollautomatische Hochregalanlage für Paletten- und Kassettenlagerung mit Ein- und Auslagerstation sowie vier eigene Lastkraftwagen.

Wachstumskurs unterstützen

„Die Bandbreite unserer Dienstleistungen ist sehr groß und anspruchsvoll, zudem wachsen wir seit unserer Gründung kontinuierlich“, sagt Axel Schulze, Gründer und Geschäftsführer von SinuS Logistic. Das stellt hohe Anforderungen an die betriebswirtschaftliche Standardsoftware, die die bisher eingesetzte Anwendung nicht mehr erfüllen konnte. Die Firma betreibt in ihren einzelnen Geschäftsbereichen zudem verschiedene Speziallösungen, die in eine Geschäftssoftware integriert werden sollten. Der Geschäftsführer suchte deshalb nach einer kostengünstigen, flexiblen und zukunftsfähigen betriebswirtschaftlichen Standardsoftware, „die zudem mit unserem Unternehmen mitwachsen kann“, schildert Axel Schulze die Situation. Zusammen mit einem externen Unternehmensberater definierte der Firmengründer zunächst die wichtigsten Kriterien für das neue System. Anschließend traf er eine erste Vorentscheidung. Bereits zu diesem Zeitpunkt war SAP Business One in der engeren Wahl.
Der Geschäftsführer hatte zudem aus seiner früheren Beratertätigkeit Erfahrungen mit SAP-Systemen gesammelt. Er erkannte schnell, dass SAP Business One als mittelstandsgerechte betriebswirtschaftliche Standardlösung exakt zum Unternehmen passt. Überdies konnte die SAP-Software sämtliche Logistikprozesse vom Einkauf über die Lagerhaltung bis zum Verkauf durchgängig abbilden.

Alles aus einer Hand

Allerdings wollte Schulze aus Kostengründen keine eigene Infrastruktur oder eine zusätzliche IT-Abteilung aufbauen, sondern die neue Geschäftssoftware im Outsourcing betreiben lassen. „Ziel war, uns weiter voll auf unsere Kernkompetenzen als Unternehmen zu konzentrieren“, begründet er diesen Entschluss. Der Logistik-Spezialist sondierte den Markt nach einem geeigneten Dienstleister und stieß auf den SAP Business Partner T-Systems, der die SAP-Mittelstandssoftware speziell für mittelständische Firmen als Hosting-Lösung im eigenen Rechenzentrum betreibt.
Er informierte sich eingehend, erteilte dem bundesweit tätigen IT-Dienstleistungsunternehmen schließlich den Zuschlag und unterzeichnete einen über fünf Jahre laufenden Outsourcing-Vertrag. „Neben dem Preis spielten für SinuS Logistic auch die rund um unsere Hosting-Plattform angebotenen Dienstleistungen, wie etwa das Netzwerkmanagement, eine wichtige Rolle“, erinnert sich Roland Heun, Produktmanager SAP Business One bei T-Systems und verantwortlicher Projektleiter. Axel Schulze nickt bestätigend und ergänzt: „Ein wesentlicher Faktor war, dass wir einen Dienstleister suchten, der alles aus einer Hand anbot, denn wir wollten bei eventuell auftretenden Rückfragen nur einen Ansprechpartner haben.“ Die Entscheidung zugunsten von T-Systems bezeichnet Schulze daher als „logisch und konsequent“.

Schnell und einfach angepasst

Im Juni 2004 begann der SAP Business Partner, die SAP-Mittelstandssoftware nach den Vorgaben des Unternehmens zu konfigurieren und anzupassen. So integrierte T-Systems beispielsweise die vollautomatische Hochregalanlage, die SinuS Logistic mit einem eigenen Steuerungsystem verwaltet, über eine Schnittstelle in das Lagermodul von SAP Business One. „Hierzu waren kleinere Modifikationen in der SAP-Mittelstandslösung nötig“, erklärt T-Systems-Projektleiter Heun. So passte der SAP Business Partner beispielsweise die Module Kostenrechnungen sowie Produktionsplanung und Steuerung (PPS) im SAP-System an die Prozesse des Kunden an. Schulze hebt in diesem Zusammenhang die durchgängig gute Zusammenarbeit hervor, „wozu der ständige Dialog zwischen uns und dem Projektteam von T-Systems maßgeblich beitrug.“
Der Berliner Dienstleister will im nächsten Schritt im Jahr 2005 auch die in den anderen Bereichen eingesetzten Lösungen sukzessive an die SAP-Standardsoftware anbinden. Das Ziel ist, sämtliche Prozesse des Unternehmens in der SAP-Lösung abzubilden und effizient miteinander zu vernetzen.

Full Service zu festen Kosten

Vor dem Going Live führte T-Systems im Rechenzentrum umfangreiche Tests mit der SAP-Lösung durch und simulierte konkrete Geschäftsprozesse. „Diese verliefen zufriedenstellend, so dass wir die Verbindung zu SinuS Logistic freischalten konnten“, erläutert Roland Heun. Der sichere und schnelle Datentransfer zwischen dem Rechenzentrum und dem Berliner Unternehmen erfolgt über ein secure Virtual Private Network (sVPN) und einen T-DSL-Anschluss. Insgesamt benötigte das Projektteam nicht mehr als 20 Tage, um die Lösung nach den Vorgaben des Mittelständlers anzupassen, zu hosten sowie die Mitarbeiter auf dem neuen System zu schulen.
Geschäftsführer Schulze ist begeistert. „Da Hosting und Netzwerkmanagement komplett bei T-Systems liegen, entfallen Investitionen in Serverhardware sowie Kosten für Softwarelizenzen, Updates, Releasewechsel sowie Support und Service.“ Diese sind bereits über die monatliche Mietgebühr von 250 Euro pro Arbeitsplatz abgedeckt. Zufrieden ist Schulze besonders mit dem Service von T-Systems, „denn Rückfragen werden stets zeitnah und kompetent beantwortet“, lobt der Geschäftsführer.

Flexibilität zahlt sich aus

Schulze will deshalb die Zusammenarbeit mit dem Hosting-Unternehmen in puncto SAP Business One weiter vorantreiben. Derzeit arbeiten zehn User mit der neuen Lösung, demnächst sollen weitere hinzukommen. Technisch und wirtschaftlich hat sich der Umstieg auf SAP Business One im On-Demand-Verfahren für das Berliner Unternehmen aber bereits jetzt voll ausgezahlt. „Wir nutzen stets die aktuellste Version der SAP-Mittelstandslösung und sparen durch die Auslagerung außerdem IT-Betriebskosten“, beschreibt Axel Schulze die Vorzüge. „So gewinnen wir die nötige Flexibilität, um auf Veränderungen im Markt schnell zu reagieren, was uns Wettbewerbsvorteile verschafft und weiteres Wachstum ermöglicht.“

Weitere Informationen:

www.sinus-logistic.de und www.t-systems.de

Dr. Andreas Schaffry

Dr. Andreas Schaffry

Leave a Reply