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In drei Schritten zum Logistikmasterplan

3. November 2014 von Peter Steinberg 0

In der Logistik liegen oft unentdeckte Potenziale für mehr Effizienz und Kostensenkungen. Mit einer gründlichen Prozessaufnahme können diese sichtbar gemacht werden.

Das SAP-Projekthaus SPV Solutions, Products, Visions AG hat aus der Erfahrung vergangener SCM-Projekte heraus ein Beratungsangebot mit klarem Zeit- und Kostenrahmen entwickelt, das kurzfristig Transparenz schafft. Unter der Bezeichnung Logistikmasterplan bietet SPV eine methodische Prozessanalyse an, die gerade Unternehmen weiterhilft, deren Logistik unter heterogenen Einzelprozessen, unterschiedlichen Interessen und unübersichtlichen Strukturen leidet.

Schritt 1: Prozessaufnahme

Mit standardisierten Fragenkatalogen und Templates gehen die Berater in alle Abteilungen und lassen sich die Arbeitsweisen erklären. Der neutrale fachkundige Blick erkennt Unstimmigkeiten und Abweichungen von Industriestandards. Üblicherweise lässt sich ein Fachbereich innerhalb einer Woche erfassen. Mit den dort beteiligten Personen wird ein Statusbericht erstellt.

Das Werkzeug zur Prozessaufnahme und zur Integration in einen Logistikmasterplan ist die Visualisierung. Hierbei nutzt SPV Netzpläne, in denen jeder Geschäftsvorfall als Vorgang erfasst wird. Zur Darstellung wird das als Microsoft-Office-Erweiterung erhältliche Visio verwendet. So kann der Beratungskunde die Visualisierung im Nachgang ohne Spezialsoftware weiter verwenden.

Schritt 2: Visualisierung als Diskussionsgrundlage

Bis zu 90 Prozent der Strukturen sind bereits in Grundzügen über das von SPV verwendete Referenzmodell angelegt. Diese Herangehensweise erleichtert nicht nur die Aufnahme der vorhandenen, sondern auch das Auffinden fehlender Geschäftsvorfälle. An den einzelnen Elementen des Netz- und Ablaufplans werden nun Detailbeschreibungen hinzugefügt. So gewinnt man einen höheren Grad an Transparenz und als Nebeneffekt eine Anwenderdokumentation. Der Fachmann kann jetzt Aussagen über den SAP-Nutzungsgrad machen.

Insbesondere fallen Geschäftsvorfälle auf, deren Auswirkungen auf andere Bereiche nicht transparent sind. Aus Unkenntnis werden zum Beispiel kostensenkende Tools wie die Lieferantenbewertung in SAP nicht optimal genutzt. Beim Einsatz individuell programmierter Software fällt immer wieder auf, dass abgebildete Prozesse längst mit SAP-Standards bedient werden könnten – oft hilft dann schon ein Release-Wechsel oder das Einspielen von Enhancement Packages.

Schritt 3: Quick-Win-Tipps

Die Berater von SPV übergeben den Logistikmasterplan am Ende der Analyse mit einem Abschlussbericht an die Geschäftsführung. Dieser enthält die Ergebnisse der Fit/Gap-Analyse. Darin werden die Potenziale qualifiziert dargestellt und Empfehlungen für einen Maßnahmenkatalog ausgesprochen. Dabei werden vor allem die einfach und schnell umzusetzenden Maßnahmen hervorgehoben. So bekommen die Verantwortlichen den nötigen Überblick für eine optimale Planung. Sind Transparenz und Planbarkeit hergestellt, eröffnen sich neue Möglichkeiten um Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern.

 

 

Bildquelle: Shutterstock

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