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Drei Vorteile cloudbasierter Personallösungen

Feature | 16. April 2015 von Susan Galer 0

Cloudbasierte HR-Lösungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Gerade in der Personalwirtschaft helfen sie Mitarbeitern, strategischer vorzugehen und produktiver zu arbeiten.

Obwohl cloudbasierte Lösungen verstärkt in Firmen eingesetzt werden, sind sich längst nicht alle Unternehmen der Vorteile der Cloud bewusst. Teilweise sehen sie nur die Risiken, die eine solche Änderung mit sich bringt. Cloud-Anbieter versuchen deshalb, sowohl den Erwartungen als auch den Ängsten ihrer Kunden zu begegnen und ihnen die praktischen Vorteile der Cloud näher zu bringen.

Vorteil Nr. 1: Schneller Zugang zu Innovationen

Laut David Ludlow, Group Vice President Line of Business HR bei SAP, liegt der Vorteil der Cloud in erster Linie im raschen Zugriff auf Neuentwicklungen. Im Gegensatz zu On-Premise-Software, ist es bei Cloud-Lösungen möglich, Updates sofort automatisch zur Verfügung zu stellen – in regelmäßigen Abständen und das ganze Jahr hindurch. „In der Cloud können Neuentwicklungen wesentlich schneller bereitgestellt werden als in der On-Premise-Welt. Das macht es für die Kunden einfacher und sie können effizienter arbeiten“, erklärt Ludlow.

Vorteil Nr. 2: Einfache Benutzerführung

Ludlow, der 15 Jahre im On-Premise-Bereich für die Personalmanagementlösung von SAP verantwortlich war, engagiert sich inzwischen intensiv für den gesamten HCM-Bereich, einschließlich der cloudbasierten Lösungen. Von den Erfahrungen mit On-Premise-Software kann seiner Meinung nach jeder profitieren. Deshalb hat er die gewonnenen Erkenntnisse in der Videoreihe „Firing Line with Bill Kutik“ festgehalten. Für Ludlow steht die Benutzerfreundlichkeit an erster Stelle. Er erinnert sich noch, wie die SAP vor Jahren ein Self-Service-Tool für Manager einführte und dann feststellen musste, dass sie ihren Führungskräften damit keinen Gefallen getan hatte. Die Manager mussten sich in komplexe HR-Prozesse einarbeiten und sich komplexes HR-Know-how aneignen. „Wir hatten uns nicht in die Lage der Endanwender versetzt“, gesteht er. Doch mit der Entstehung des Cloud-Computing hat sich dies grundlegend geändert. So erläutert Bill Kutik, Technologie-Kolumnist für das Magazin „Human Resource Executive“ und Moderator der Bill Kutik Radio Show, welchen Einfluss Cloud-Computing auf das Personalwesen hat. „Den HR-Fachleuten wird langsam klar, dass die Cloud ihnen das Leben erleichtern kann“, betont Kutik. „Denn sie müssen nicht mehr auf das nächste Softwareupgrade warten und sind auch nicht auf einen IT-Kollegen oder Systemintegrator angewiesen, der die Aktualisierung für sie einspielt. Darüber hinaus sind Cloud-Anwendungen viel benutzerfreundlicher und so konzipiert, dass sie von allen Mitarbeitern genutzt werden können, nicht nur von HR-Spezialisten.“

Vorteil Nr. 3: Stets aktuell

Ludlow ist sich sicher, dass HR-Abteilungen, die nicht auf cloudbasierte Software umsteigen, Gefahr laufen, den Anschluss zu verlieren. Und Kutik beobachtet, dass mit der Verfügbarkeit neuer Technologien allmählich auch die Vorbehalte gegenüber der Cloud verschwinden. „Mit Cloud-Lösungen wird schnell die gleiche Flexibilität und Leistungsfähigkeit wie mit On-Premise-Software erzielt“, fügt Kutik hinzu. „Die meisten SaaS-Anbieter verwenden bereits seit Langem benutzerdefinierte Objekte, Prozesse und Felder. Mit S/4HANA bietet SAP nun erweiterte Funktionen an, die kundeneigenes Coding schützen, wenn die nächste Aktualisierung in der Cloud stattfindet.“ Cloudbasierte Personallösungen sind per Definition auf Technologie ausgerichtet, haben aber einen entscheidenden Einfluss auf die beteiligten Prozesse und Menschen. Aus Furcht vor dem Unbekannten halten sich manche Unternehmen zurück. Oder warten ab, weil sie ihre aktuelle IT schützen möchten. Diese Bedenken sind zwar berechtigt, doch das größte Risiko besteht darin, innovative Lösungen zu verpassen, von denen das Personalwesen und die gesamte Firma profitieren könnten. Dieser Artikel wurde ursprünglich in der SCN Business Trends Community veröffentlicht. Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler   Bildquelle: Shutterstock

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