„Dropbox“, nur sicherer

Feature | 20. November 2012 von Shandy Lo 0

Foto: Max Kabakov/Fotolia

Walter M. Schill von Fabasoft GmbH Deutschland, ein Softwarehersteller und Cloud-Betreiber, erklärt, warum es seiner Ansicht nach keine Bedenken über Sicherheit in der Cloud gibt. „Sicherheit in der Cloud ist nur so sicher, wie ich es als Benutzer mache. Es ist wie im richtigen Leben“, sagt Walter M. Schill, Geschäftsführer von Fabasoft und sieht den etwaigen Sorgen gelassen entgegen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sein Unternehmen mit der „Folio Cloud“ eine Cloud anbietet, mit denen Unternehmen und ihre Geschäftspartner offenbar sicher über das Internet zusammenarbeiten können. In einem geschützten Bereich, dem „Teamroom“, können nur geladene Personen arbeiten. Die Daten stehen darin  zur Verfügung. Damit entfällt der Datenaustausch über E-Mail oder FTP-Dienste.

Doppelte Absicherung durch PIN und „Digital-ID“

„Wir arbeiten mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das heißt: Die Cloud unterstützt die sichere Authentifizierung mit einem Client-Zertifikat, das für den Anwender persönlich ausgestellt wird“, so Schill. In der Praxis bedeutet es, dass sich der Anwender mit einem mobilen PIN und einer „Digital-ID“ anmelden muss. In Deutschland erfolgt die Anmeldung über den digitalen Personalausweis und in Österreich über die Bürgerkarte mit Handy-Signatur.

Ein zweiter Vorteil der Folio Cloud ist, dass die Daten nach Angaben von Fabasoft im jeweiligen Land liegen – also Deutschland oder Österreich. Die Kunden haben daher die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo die Datenspeicherung erfolgen soll. Die Cloud Lokation garantiert, dass die Daten das jeweilige Land nicht verlassen.

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