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Ehrenamtliches Engagement der SAP-Mitarbeiter: Straßenkinder in der Schule

13. Dezember 2015 von Gudrun Weitzenbürger 0

Simone Keppler ist Mitbegründerin, Koordinatorin, Web-Administratorin und Spendensammlerin in einer Förderstiftung für humanitäre Hilfsorganisationen. Sie betreut derzeit 8 Hilfsprojekte.

Hamara Bandhan Treffen_Juli 2015
„Ich möchte jetzt helfen, mitten im Leben.“

– Simone Keppler, Knowledge Transfer Architect bei SAP Walldorf

Shishu Neer ist bengalisch und heißt ‚Kindernest’. Etwas Behütendes wollte der Verein Straßenkindern in Bangladesh geben und sie mit Bildung auf das Erwachsenenleben vorbereiten. Täglich kommen an die 70 Kinder in die Schule, bekommen nicht nur eine Grundbildung für den Einstieg in das staatliche Schulsystem, sondern werden auch medizinisch versorgt und erhalten eine warme Mahlzeit. „Mit nur 25 Euro können wir den Kindern dort helfen“, sagt Simone Keppler, Mitbegründerin der Ein-Zehntel-Stiftung, die kleine Vereine und Hilfsorganisationen in ihren Projekten weltweit unterstützt. „Wir lassen uns regelmäßig Berichte zuschicken“, erklärt die Wissensmanagerin und stellt somit sicher, dass beispielsweise „Korruption im Einsatzland umgangen wird und die Hilfe auch tatsächlich ankommt“. So bekommt sie von Chibodia, einer Sofort-OP-Hilfe für Kinder in Kambodscha, neben Rechnungen und Formularen auch Fotos von Operationseingriffen zu sehen, die veranschaulichen, dass die Blinddarmoperation dringend durchgeführt werden musste. „Zu viert stemmen wir die Arbeit der Stiftung“, sagt Simone Keppler, die täglich die Email-Box checkt und auch am Wochenende mal zwei, drei Stunden opfert. Im nächsten Jahr startet wieder ein neues Projekt: Auch Kinder in Madagaskar sollen mit Not-Operationen versorgt werden.


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