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Ein Meer voller Möglichkeiten

Video | 29. Januar 2016 von Paul Baur 0

Ingmar Lemke sitzt auf seinem Surfbrett nahe der Half Moon Bay, während er auf seinen nächsten Ritt wartet. Surfer in Kalifornien sind sich einig: Der Winter ist die beste Jahreszeit, um hohe Wellen zu erwischen. Dabei vergessen sie manchmal zu erwähnen, dass sich die Wassertemperatur von Dezember bis Februar bei kühlen zehn Grad Celsius einpendelt. Das ist auch nicht wichtig. Denn – so behaupten Insider – es liegt ein Zauber auf diesem Sport.

Wenn das nur eine Story über einen kalifornischen Surfer wäre, wäre sie an dieser Stelle zu Ende. Die Geschichte von Ingmar Lemke, einem SAP-Softwareentwickler im Silicon Valley, fängt gerade erst an. Ingmar Lemke ist in Leipzig geboren und aufgewachsen, bevor er Informatik am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam studierte. Nach seinem Abschluss im Jahr 2006 kam er für ein einjähriges Praktikum zur SAP nach Palo Alto. Das waren aufregende Zeiten, die ihn geprägt haben. Diese Lebensphase beeindruckte ihn derart, dass er sich die SAP als Arbeitgeber ausgesucht hat. „Ich finde es toll, mit Technologie zu arbeiten und zu experimentieren”, so Lemke.

Zuletzt hat der Programmierer in Teams gearbeitet, die mobile Anwendungen entwickeln – wobei diese speziellen Lösungen im Sinne von Custom Development auf die Kundenwünsche zugeschnitten sind. Ganze Unternehmen von mobilen Geräten aus zu steuern, ist in verschiedenen Branchen bereits zu einem wichtigen Wettbewerbskriterium geworden. Da mehr und mehr Kunden ihre Geschäftsprozesse auch über Smartphones abwickeln möchten, haben Lemke und seine Kollegen im SAP User Experience & Mobility Center gut zu tun. Dabei verbringt er viel Zeit damit, seinen Kunden zuzuhören. Er muss verstehen, was sie wirklich brauchen. Er ist erst dann zufrieden, wenn der Kunde glücklich ist und die Anwendungen leisten, was der Kunde sich erhofft hatte.

Immer wieder Neues ausprobieren

Was Lemke am meisten an SAP schätzt? Für ihn ist es ein Geschenk, dass er sich seine Arbeitszeit frei einteilen kann, um sich seinem Hobby zu widmen. Er ist vor allem von den vielen Möglichkeiten begeistert, die man als Mitarbeiter bei SAP vorfindet. “Die meisten anderen Unternehmen im Valley sind auf eine bestimmte Sache spezialisiert und machen diese richtig gut. Die SAP beschäftigt sich dagegen mit wesentlich mehr Themen, die man als Entwickler ins Auge fassen kann. Man wird sogar ermutigt, von Zeit zu Zeit seinen Schwerpunkt zu verlagern, um Erfahrungen in anderen Bereichen zu sammeln.”

Genau das macht Lemke jetzt. Er liebt die Abwechslung. Immer wieder mit neuen Kollegen neue Technologien anzuwenden und neue Projekte zur realisieren, liegt in seiner Natur. Deshalb wird er mit Beginn des neuen Jahres in das SAP-Design-Team wechseln, um dort neue Features und Werkzeuge für SAP Fiori zu bauen. Seine neue Aufgabe will er mit Energie, aber auch überlegt angehen. Er hat gelernt, dass es manchmal besser ist, Abstand zu gewinnen und den Kopf wieder frei zu bekommen, um Probleme zu lösen. Wenn er mal einen Tapetenwechsel braucht oder einfach eine neue Sicht auf ein Problem, macht er sich oft auf zum Strand. Lemke: „Meine Hobbies geben mir den Ausgleich, den ich brauche, und die Möglichkeit, mal an etwas anderes zu denken. Wenn ich zu lange arbeite und keinen Ausgleich finde, dann fallen mir selbst die einfachsten Lösungen nicht ein.”

Dann steigt er auf sein Board, wobei Lemke auch ein guter Kitesurfer ist. An Orten wie der Half Moon Bay verliert er jedes Zeitgefühl, sobald er Wasser und Wind um sich spürt und gleichzeitig dagegen ankämpft. Obwohl er dann immer ziemlich entkräftet aus dem Meer steigt, fühlt er sich herrlich – und bereit, die nächste Herausforderung anzunehmen.

Video: Natalie Hauck and Alex Januschke, SAP Development University

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