Soccer team in a huddle

Ein neuer Code für Fußball

Feature | 1. April 2016 von Corinna Machmeier 0

Eine Halbzeit-Bilanz: KickApp Cup begeistert SAP-Mitarbeiter und Jugendliche rund um den Globus und bringt Fußball, Technologie und soziales Engagement zusammen.

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SAP veranstaltet die Wettbewerbe zusammen mit dem Partner streetfootballworld an SAP-Entwicklungsstandorten in der ganzen Welt. Dabei tüfteln  SAP-Mitarbeiter zusammen mit jungen Fußballern in kleinen Teams an Apps, die lokalen streetfootballworld-Organisationen ihre Arbeit rund um den Sport und das damit verbundene soziale Engagement noch einfacher machen sollen. Damit ist der KickApp Cup auf dem besten Weg, den Pokal als Sieger der Herzen zu erobern.

Fußball und IT – ein traumhaftes Duo

Die nachhaltige Förderung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen steht beim KickApp Cup im Vordergrund. Denn die Leidenschaft für den Fußball macht keinen Halt vor sozialen Schranken oder Ländergrenzen. Genau dieses enorme Potenzial bringt SAP und streetfootballworld an einen Tisch. So fördern die Wettbewerbe nicht nur Teamwork und soziale Interaktion. Zugleich stellen sie Berufschancen in MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) vor und verwandeln damit Träume in echte Perspektiven. „Der KickApp-Cup gibt Jugendlichen die Möglichkeit sich mit erfahrenen IT-Experten von SAP auszutauschen. Diese Erfahrung wird ihren Horizont erweitern und sie in ihrem Streben, eine Karriere in der Technologiebranche zu beginnen, unterstützen”, fasst Vishal Talreja, Mitbegründer und CEO des lokalen Partners in Bangalore „Dream a Dream“, die Vision der KickApp-Cup-Veranstalter zusammen.

Dieser Plan geht auf. “Beim KickApp Cup konnte ich sehen, wie eine App entsteht. Das Teamwork mit den SAP-Experten war toll, weil sie mir so viel erklären und zeigen konnten“, sagt Jungfußballer Veeresh aus Bangalore und verrät: „Nach dieser tollen Erfahrung würde ich wahnsinnig gerne einen Beruf im IT-Bereich ergreifen.“

SAP-Mitarbeiter: „Eine persönliche und berufliche Bereicherung“

„Fußball spielen, Software entwickeln und Menschen helfen – das sind schon drei Dinge, die mir große Freude machen“, erklärt Jean Rigotti von SAP seine Motivation, beim KickApp Cup mitzumachen. Er und seine Kollegen aus Brasilien, Indien und Deutschland loben die wahre Vielfalt der Fähigkeiten, die sie beim KickApp Cup einbringen und trainieren konnten. Um die Ecke zu denken, neue Tools und Technologien in der Programmierung kennenzulernen und intensiv in einem Team aus Kollegen und Kunden zu arbeiten, sind nur einige Beispiele. „Dieser Wettbewerb hat alle meine Erwartungen weit übertroffen, denn ich konnte alles geben und bin an der Herausforderung gewachsen. Der Hackathon war so spannend und zugleich war der gute Zweck so greifbar. Dass alle von Anfang bis Ende mit vollem Einsatz bei der Sache waren, konnte man genau spüren. Ich bin glücklich, dass ich am KickApp Cup teilgenommen habe, und dankbar für jede einzelne Begegnung während des Wettbewerbs“, schwärmt SAP-Kollege Carlos Bareiro Escobar von seinen Erfahrungen beim KickApp Cup in Sao Leopoldo.

Mehr als ein typischer Hackathon

Die jungen Fußballer bringen nicht nur ihre Ideen mit, was die App können sollte, Seite an Seite mit den SAP-Mitarbeitern designen, diskutieren, kicken, relaxen und feiern sie drei ganze Tage lang. Diese facettenreiche Teambildung zwischen den benachteiligten Jugendlichen und SAP-Mitarbeitern ist essenziell beim KickApp Cup und funktioniert wunderbar. „Die Jugendlichen waren extrem enthusiastisch und richtig motiviert mit uns eine App zu erarbeiten“, erinnert sich Jean Rigotti  an den Wettbewerb in Sao Leopoldo. Neben dem Programmieren standen dort, wie auch in Bangalore und Walldorf, viele gemeinsame Aktivitäten – allem voran die von streetfootballworld im Sinne der Inklusion konzipierte Fußballvariante „football3“ – auf dem Plan, um einen regen Austausch zu fördern. „Die Kombination von Kicken und Coden war für mich eine einzigartige Erfahrung, die mich auf ganz vielen Ebenen sowohl persönlich als auch beruflich bereichert hat”, fasst Design-Thinking-Coach Bárbara Reis zusammen.

Das große Finale

Für Thomas Jansen und seine Mitstreiter aus dem deutschen Team ist klar, dass sie beim Endspurt auf jeden Fall am Ball bleiben: “Natürlich wollen wir bei der Weiterentwicklung unseres Prototypen mitwirken! Außerdem sind wir wahnsinnig gespannt, die anderen Teams und deren Ideen beim Finale kennenzulernen.“

Alle Siegerteams treffen vom 30. Juni bis 5. Juli zunächst am SAP-Firmensitz Walldorf aufeinander. Anschließend geht es gemeinsam nach Lyon zum streetfootballworld-Festival (eine offizielle Veranstaltung im Rahmen der UEFA-Fußball-Europameisterschaft). Dort können sich die Teams vollends vom Fußballfieber anstecken lassen und beweisen, wie viel Sportsgeist und innovative Energie in ihren kreativen App-Prototypen steckt. Das ultimative Ziel fasst schließlich Bárbara Reis zusammen: “Unser Traum ist die Umsetzung des Prototypen zur gebrauchsfertigen App, um damit die Arbeit von Organisationen wie streetfootballworld zu unterstützen.“

Germany_Gewinner_500

APPSTOSS, Germany

 

Brazil_Gewinner_1_500

KickApp Cup, Brasilien

 

India_Gewinner_500

KickApp Cup, Indien

 

 

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