Einfach machen

Feature | 14. Dezember 2006 von admin 0

Studenten stellen ihre Projekte vor

Studenten stellen ihre Projekte vor

Unter dem Motto „Making Life easy“ diskutierten in Walldorf rund zweihundert Teilnehmer aus der Region – Interessenten, Studenten und Fachleute von SAP oder kuehlhaus AG – über den richtigen Weg zum benutzerfreundlichsten „Interface“, und entdeckten dabei überraschend viele Gemeinsamkeiten.

Professor Diplom-Designer Kai Beiderwellen, Dekan des Instituts für Interaktive Medien der Hochschule Mannheim, fasste in seinem Gastvortrag Internet-Seiten oder SAP-Software-Oberflächen ebenso unter den Begriff des „Interface“, wie Bequemschuhe, in denen es sich zwar ergonomisch läuft, die aber wenig attraktiv aussehen oder aber avantgardistische Holzkonstrukte mit Absatz, die zwar als Schuhe bezeichnet werden, doch zum Laufen völlig ungeeignet sind. Diese Beispiele sollen deutlich machen, dass Design und Funktionalität eben auf eine Weise zusammenspielen müssen, so dass ein angenehmes Erlebnis für die Benutzer entsteht, die Zielgruppe eines Produkts sind. Bei SAP heißt das „User Experience“.

Um sicherzustellen, dass eine Software nicht an den Bedürfnissen der Benutzer vorbei entwickelt wird, unterstützen die SAP-User-Experience-Experten zwischen Deutschland und Indien, China und den USA den Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt von Anfang an mit ihrem User-Centered-Design-Prozess. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. In jeder Phase der Entwicklung wird genau auf die Benutzer geschaut, die bestimmte Aufgaben mit Hilfe von Software einfach und effizient vom Tisch bekommen wollen. Allein nach ihren Anforderungen richtet sich Interaktions- und visuelles Design – und nicht nach theoretischen Annahmen.

Schuh oder Kunstobjekt? Gute Produkte erfüllen die Erwartungen der Benutzer.

Schuh oder Kunstobjekt? Gute Produkte erfüllen die Erwartungen der Benutzer.

Schon frühe Design-Vorschläge für künftige Bildschirmbilder werden Benutzern als Papierentwürfe zum Testen vorgelegt, um sie dann entsprechend ihrer Rückmeldung anzupassen. Während der Entwicklung wird immer wieder getestet und das Design stetig verbessert, solange bis die fertig programmierte Software die Erwartung der Benutzer möglichst optimal erfüllt. Es macht eben den entscheidenden Unterschied, ob die Hochregallager-Disponentin komplizierte Programme für ihre Arbeit benutzen muss, oder ob sie gerne damit arbeitet, weil sie ihr die tägliche Arbeiten wirklich leichter machen.

Autorin: Silke Ecker, SAP AG

Leave a Reply