Wettbewerbsfähigkeit mit Enterprise SOA

Feature | 18. Oktober 2007 von admin 0

In ihren Eröffnungsreden vor rund 4.000 Software-Entwicklern, Partnern und Kunden hoben sie hervor, dass innovative Entwickler mit der Geschäftsprozess-Plattform von SAP und SAP NetWeaver neue Geschäftsanwendungen besser und leichter entwerfen können als jemals zuvor. Alle dafür notwendigen Technologien sind heute bei SAP verfügbar.

In ihren Vorträgen unterstrichen Kagermann und Kreplin, dass SAP durch umfassendes Prozess-Knowhow und die Auslieferung branchenspezifischer Geschäftsprozessplattformen einzigartig positioniert sei. Davon profitieren Kunden, Partner und Hunderttausende von Entwicklern, deren Kompetenz entscheidend dazu beitrage, mit Lösungen auf Basis der SAP-Technologien zusätzlichen betriebswirtschaftlichen Nutzen für Unternehmen zu schaffen.

Kagermann:Die Zukunft beginnt heute – mit Enterprise SOA

Thema „Business Network Transformation” als einen kommenden Trend zu sprechen. Die Flexibilisierung und Neuausrichtung bestehender Business-Netzwerke aus Kunden, Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten gerät zunehmend in den Fokus der Unternehmen, betonte Kagermann. Diese würden verstärkt ihre Netzwerke nutzen, um Ressourcen und Knowhow für gemeinsame Entwicklungen zu schaffen, Produktinnovationen zu beschleunigen und Wettbewerbsvorteile zu erzielen, führte er in Anknüpfung an seinen Vortrag auf der SAPPHIRE ´07 im April dieses Jahres aus. Mit SAP können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse in Echtzeit analysieren und optimieren. Das hilft ihnen, ihre Geschäftsbeziehungen neu auszurichten und die IT-Infrastruktur optimal auf die Strukturen der Business-Netzwerke anzupassen. Enterprise SOA ist dafür eine notwendige architektonische Voraussetzung.

Business Network Transformation verlangt zudem nach schnellen IT-Innovationszyklen, betonte Kagermann. Gleichzeitig, so Kagermann, können die Kunden jedoch nicht auf verlässlich arbeitende Anwendungen für ihre zentralen Geschäftsprozesse verzichten. Mit der in diesem Jahr erreichten, vollständig Services-fähigen SAP Business Suite kann SAP sämtliche dieser Anforderungen adressieren. So bieten zum Beispiel die SAP Enhancement Packages kontinuierliche Erweiterungen auf Basis einer stabilen ERP-Kernlösung – eine Neuheit in der gesamten Branche.
Kagermann stellte auch die Vorteile der jüngsten Version von SAP NetWeaver vor. Sie ermöglicht Unternehmen schnelle Erweiterungen ihrer Plattform, ohne die darauf aufsetzenden SAP-Anwendungen zu beeinflussen.
„Mit unseren offenen, flexiblen Lösungen bieten wir das richtige Konzept für Unternehmen jeder Größe”, sagte Kagermann. „Damit können sie ihr Geschäft an effiziente globale Netzwerke anschließen und dadurch Wettbewerbsvorteile erzielen. Es gibt viele Gründe, weshalb Unternehmen heute zu einer Enterprise SOA wechseln sollten – mehr Flexibilität, Innovation, Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wollen sie die Kooperation mit ihren Partnern ausbauen. Dazu benötigen sie unbedingt ein solides Fundament wie die SAP-Plattform, um sämtliche Vorteile der Business Network Transformation ausschöpfen zu können. Dies ist keine Zukunftsvision, sondern heute mit SAP realisierbar.”

Klaus Kreplin: „Enterprise SOA heute nutzen!”

Klaus Kreplin forderte die Zuhörer dazu auf, die Vorzüge einer Enterprise SOA jetzt zu nutzen. Alle dafür notwendigen Technologien sind einsatzbereit und verwendbar, etwa standardisierte, sofort einsetzbare Enterprise Services, eine etablierte Geschäftssemantik und das SAP NetWeaver Composition Environment (SAP NetWeaver CE), um die SAP Business Suite flexibel zu erweitern, „Enterprise SOA by Evolution” ist durch SAP ERP und weitere Anwendungen der SAP Business Suite sowie durch SAP NetWeaver bei vielen großen Unternehmen angekommen. Die kürzlich vorgestellte On-Demand-Softwarelösung SAP Business ByDesign adressiert den Mittelstandsmarkt, verfolgt das Konzept einer „Enterprise SOA by Design” und basiert ebenfalls auf der SAP-NetWeaver-Technologieplattform – genau so wie die heute schon sehr erfolgreichen SAP Business All-in-One-Lösungen.

Die Flexibilisierung und Neuausrichtung der Business-Netzwerke wird durch Enterprise SOA und die Geschäftsprozessplattform unterstützt. Alle vier Elemente der Geschäftsprozessplattform von SAP sind heute verfügbar:

  • Das neue SAP NetWeaver Composition Environment zur Planung und Entwicklung innovativer Geschäftsprozesse
  • Prozesskomponenten, mit denen diese Services funktionell und wieder verwendbar implementiert werden können
  • Eine neue Version des Enterprise Services Repository, das zusätzlich Geschäftsprozess- und Geschäftsobjektmodelle enthält
  • Eine Integrationsplattform, auf der Service-fähige Geschäftsanwendungen ablaufen

Die Innovationen aus SAP NetWeaver helfen, eine strategische Plattform zur Geschäftsprozess-Innovation zu etablieren, ohne bestehende Anwendungen zu gefährden.

Um wichtigen Herausforderungen an serviceorientierte Architekturen wie Flexibilität, Produktivität und Integrität zu begegnen, steht Kunden jetzt das SAP NetWeaver Composition Environment zur Verfügung. Damit lassen sich Geschäftsprozesse über System- und Unternehmensgrenzen hinweg erstellen und kollaborative Prozesse abbilden. Entwickler steigern ihre Produktivität, weil nun sämtliche Entwicklungskomponenten in einer Ansicht verfügbar sind. Mit der Kombination aus SAP NetWeaver CE und dem Enterprise Services Repository können Kunden neue Prozesse entwerfen, ohne die Stabilität ihrer Kernsysteme zu gefährden.

Kreplin erläuterte weiter, wie standardbasierte Prozessmodelle mit integrierter Geschäftssemantik, Prozessfluss-Modelle und Human Interaction Management in das SAP NetWeaver CE eingebaut werden. SAP stärkt mit diesem Angebot ihre Bedeutung im Markt für Business Process Management (BPM). Mit den Produkten von YASU Technologies können SAP-Kunden ihre Geschäftsregeln auch in heterogenen IT-Landschaften konsequent auf alle Geschäftsprozesse anwenden und jederzeit anpassen.

„Für Zehntausende von Unternehmen ist SAP NetWeaver die bevorzugte Plattform, wenn es um die Integration von SAP- mit Fremdanwendungen geht”, so Kreplin. „Der Markt für Middleware befindet sich in einer Phase der Konsolidierung. Kunden zeigen dabei eindeutige Präferenzen: Sie wollen ihre heterogenen Anwendungen auf der gleichen Plattform integrieren, auf der auch ihre geschäftskritischen SAP-Anwendungen laufen.”
Kreplin empfahl den Teilnehmern, sich die technischen Kompetenzen zum Einsatz von Enterprise SOA anzueignen, um sämtliche Vorteile der Architektur nutzen zu können.

Die nachhaltigen Markterfolge von SAP führte Kreplin zum Einen auf die große Entwicklergemeinde rund um die SAP-Plattform zurück, zum Anderen auf die enorme Anzahl von installierten Enterprise-SOA-Lösungen. Gegenwärtig setzen mehr als 13.000 SAP NetWeaver-Kunden über 18.000 SAP-Lösungen produktiv ein. Das SAP Developer Network (SDN) verzeichnet über 900.000 Mitglieder. Um das SDN noch besser zu unterstützen, bietet SAP seit neuestem auch individuelle Entwicklerlizenzen für SAP NetWeaver, die Online bezogen werden können.

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