Arbeitsschutz: SAP EHS Management

Feature | 17. November 2011 von Tim Clark und Brian Wasson 0

Als Dienstleister der Erdölindustrie muss Baker Hughes Vorschriften beachten (Foto: Fotolia)Als Dienstleister der Erdölindustrie muss Baker Hughes Vorschriften beachten (Foto: Fotolia)

Als führender Dienstleister der Erdöl- und Gasindustrie mit einem Jahresumsatz von 13 Mrd. US-Dollar, 51.000 Mitarbeitern und Standorten in 72 Ländern stand der SAP-Kunde Baker Hughes vor der Aufgabe, seine Prozesse und Systeme zu standardisieren. Das Unternehmen stellt Bohrsysteme her und bietet Beratungsleistungen für die Erschließung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten sowie die wirtschaftliche Ausbeute dieser Lagerstätten.

Nach Aussagen von Monty Lynes, der bei Baker Hughes für Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsschutz zuständig ist, hat sich das Unternehmen das ehrgeizige Ziel gesetzt, „nachhaltige Ergebnisse für alle Stakeholder“ zu erzielen.

Zwar bestand die eigentliche Aufgabe von Lynes darin, ein IT-System zu implementieren, das den komplexen Compliance-Anforderungen des Unternehmens gerecht wird, doch musste er sich hierfür zunächst ausführlich mit dem zugrunde liegenden Prozess auseinandersetzen. „Die unterschiedlichen Systeme für das Informationsmanagement stellten uns vor Herausforderungen“, berichtet er. „Es gelang uns nicht, die Systeme nahtlos miteinander zu verknüpfen.“

Ein typischer Geschäftsbericht von Baker Hughes setzte sich aus oft unübersichtlichen Daten unterschiedlicher Quellen zusammen. Aufgrund der stark fragmentierten Systeme war es nicht möglich, allgemeine Übersichten über mögliche Compliance-Risiken oder gestiegene Support- und Wartungskosten zu erstellen.

Lynes kam zu dem Schluss, dass Baker Hughes eine Standardlösung benötigte. Zunächst wurde die Anwendung für das Incident Management eingeführt, um auf der Grundlage der EHS-Prozesse den Gesundheits- und Arbeitsschutz im Unternehmen zu verbessern.

„Wir müssen unsere Lösungen vereinfachen und standardisieren“, erläutert der Manager. „Wir müssen uns flexibel an die Veränderungen in unserem Geschäftsumfeld anpassen, insbesondere wenn wir Firmen kaufen, verkaufen und ausgliedern.“

Erdölbohrung (Foto: Baker Hughes)

Erdölbohrung (Foto: Baker Hughes)

Transport per Schiff (Foto: Baker Hughes)

Transport per Schiff (Foto: Baker Hughes)

SAP EHS Management

Baker Hughes war auf der Suche nach einem umfassenden Lösungspaket zur Unterstützung seiner EHS-Prozesse. Die Lösung sollte innovativ, benutzerfreundlich und kosteneffizient sein, leistungsstarke Funktionen für On-Demand-Analysen beinhalten, den Zugriff auf Stammdaten ermöglichen und sich an geänderte Anforderungen anpassen lassen.

Der zeitaufwändigste Schritt in diesem Prozess war laut Lynes die Wahl des Anbieters. „Wir haben uns die Analysen von Gartner angesehen und zehn führende Anbieter ermittelt. In die engere Auswahl kamen fünf, in der nächsten Runde drei. Dann befassten wir uns noch einmal näher mit dem Aspekt der flexiblen Anpassung. Wir entschieden uns schließlich für SAP EHS Management.“

Lynes beeindruckten vor allem die globale Ausrichtung von SAP und die Tatsache, dass die Lösungen in verschiedenen Sprachen verfügbar sind. Auch die Lizenzgebühren von SAP und die Support-Infrastruktur überzeugten. Großen Eindruck hinterließen außerdem die Analysefunktionen von SAP BusinessObjects.

„SAP bietet leistungsstärkere Analyse- und Berichtsfunktionen als andere Anbieter. Die Funktionen sind einfach überragend. Es ist wirklich beeindruckend, welche Möglichkeiten sich bieten und welche grafischen Funktionen die Lösungen enthalten. Man kann außerdem jede Instanz auch über mobile Geräte abrufen. Jetzt sind wir wirklich mobil.“

Insgesamt dauerte es zehn Monate, einen Business Case zu entwickeln, die Genehmigung einzuholen und SAP EHS Management unternehmensweit zu implementieren. erzählt Lynes. „Mit SAP als Partner ist das möglich.“

Raffinierieanlage (Foto: Baker Hughes)

Raffinierieanlage (Foto: Baker Hughes)

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