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Kein Daten-Salat mit Satelliten-Daten

3. Februar 2017 von Thomas Leonhardi 0

Mit Erdbeobachtungsdaten der ESA und in Zusammenarbeit mit SAP will die Munich Re Kosten und Risiken von Waldbränden bestimmen.

„Jedes Jahr fallen Natur, Menschen, Häuser und Unternehmen Waldbränden zum Opfer“, sagt Andreas Siebert, Head of Geospatial Solutions, beim Rückversicherer Munich Re. „Wie sich ein Brand entwickelt, ist schwer vorherzusehen, doch mit diesem neuen Service der SAP, der Satellitendaten der ESA nutzbar macht, können wir die Kosten und Risiken von Waldbränden genau berechnen und sogar bestimmen, mit welcher Wahrscheinlichkeit es in Zukunft wo zu Waldbränden kommen wird. Auf diese Weise können wir die Kosten für die Versicherungsgesellschaften, die wir versichern, gering halten.“

SAP und die ESA erschließen gemeinsam neue Geschäfte im Bereich Erdbeobachtungsdaten, indem sie die Leistungsfähigkeit von SAP HANA mit den präzisen, stets aktuellen und leicht zugänglichen Satellitendaten der ESA – besonders aus dem Programm Copernicus – kombinieren.

„Unsere Partnerschaft mit der ESA ebnet den Weg zu einer neuen Art von georäumlichen Geschäftsanwendungen, mit denen die Lücke zwischen traditioneller Erdbeobachtung und einer digitalisierten Geschäftswelt geschlossen werden kann“, sagt Carsten Linz, Business Development Officer und Leiter des Center for Digital Leadership der SAP.

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