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Essener Universitätsmedizin baut mit SAP Clinical Data Warehouse für onkologische Spitzenversorgung auf

19. April 2016 von SAP News 0

Die Essener Universitätsmedizin – das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen – setzt beim Aufbau eines umfassenden Clinical Data Warehouse (CDW) auf SAP Foundation for Health und die Lösung SAP Medical Research Insights.

SAP-Technologie soll in einem ersten Schritt dem dortigen Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) ermöglichen, medizinische und administrative Daten aus unterschiedlichen Quellen zu übernehmen. Ärzte können mit diesen Daten auf den Einzelfall zugeschnittene Therapien für ihre Patienten entwickeln. Zudem lassen sich klinische Forschungsprojekte auf höchstem medizinischem Niveau optimal unterstützen.

Geplant ist, in einem ersten Schritt ein Berichtswesen aufzubauen, das die interdisziplinäre Struktur des WTZ abbildet, dessen vielschichtige Datenlandschaft erschließt, mit dem eingesetzten Krankenhausinformationssystem verbindet und gleichzeitig die einzelnen Bereiche des WTZ miteinander verknüpft. In der ersten Phase des gemeinsamen Projektes wird dies bei regelmäßig stattfindenden Begutachtungen und Audits helfen. Langfristiges Ziel ist es, mit Hilfe der SAP-Software zukünftig in der Behandlungssituation bessere und schnellere Vorschläge zur optimalen Tumorbehandlung zu ermöglichen. SAP Medical Research Insights greift hierfür auf komplexe Qualitätskennzahlen, diverse onkologische Methoden, Vorberichte und bereits vorliegende Ergebnisse zurück. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Datenschutz: So werden zum Beispiel alle Patientendaten rollenbasiert anonymisiert, personenbezogene Daten sind nur für die behandelnden Ärzte zugänglich, Forscher und Ärzte ohne Behandlungszusammenhang haben keinen Einblick in diese Daten.

SAP und die Essener Universitätsmedizin sind Entwicklungspartner zur kontinuierlichen Verbesserung der Software-Lösungen. SAP begleitet aktuell die Einführung mit einem Coaching für die IT-Mitarbeiter des Klinikums. Dieser Wissenstransfer ermöglicht der Essener Universitätsmedizin später, die SAP-Produkte selbst zu betreiben, zu warten und zu erweitern. Der Fokus des Coachings liegt darauf, Datenquellen selbständig anbinden und Datenmodelle erstellen zu können.

„Am WTZ bieten wir medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit SAP wollen wir unseren Anspruch, allen Patienten die individuell für sie beste Krebstherapie zukommen zu lassen, weiterentwickeln: Mit der neuen Software haben wir die Möglichkeit, komplexe medizinische Daten schnell und aussagekräftig zu analysieren, und die Patienten so in ihrem Kampf gegen die tückische Krankheit zu unterstützen”, so Prof Dr. med. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor der Essener Universitätsmedizin.

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das UK Essen und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen Jahr (2015) behandelten die rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Die Onkologie ist ein besonderer Schwerpunkt der Essener Universitätsmedizin: Seit 1967 ist das WTZ als onkologisches Zentrum wichtiger Bestandteil der Universitätsmedizin und bietet mittlerweile 14 interdisziplinäre Behandlungsprogramme an.

Weitere Informationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews.

Medienkontakt:

Iris Eidling-Kasper, +49 (6227) 765797iris.eidling-kasper@sap.com, CET

Bastian Reichert, +49 (89) 230 31 625, bastian.reichert@fleishmaneurope.com, CET

Foto: Shutterstock

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