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Finalistinnen des Digital Girl of the Year Award bei SAP

Feature | 8. September 2014 von Tina Fuest 0

Als offizieller Partner des Digital Girl of the Year Award gab die SAP drei jungen Talenten einen Einblick in die Welt der Softwareprogrammierung.

Der Digital Girl Award ist einer von drei europäischen „Ada Awards“. Die Preise wurden nach Ada Lovelace benannt, einer britischen Mathematikerin, die 1843 das erste Computerprogramm der Welt schrieb. Ausgezeichnet werden beachtenswerte europäische Mädchen und Frauen, die in der digitalen Welt bleibenden Eindruck hinterlassen, sowie Unternehmen, die solche Talente fördern. Am 7. November 2013 wurden die Gewinnerinnen des ersten europäischen Digital Girl of the Year Award auf der ICT-Konferenz der Europäischen Union in Vilnius, Litauen, bekannt gegeben. Neelie Kroes, derzeitige EU-Kommissarin für Digitale Agenda, verkündete die Namen der Preisträgerinnen.

Digital Award Finalistinnen verbringen einen Tag bei SAP

SAP ist einer der offiziellen Partner des Projekts und lud die drei Finalistinnen ein, einen Tag im Unternehmen zu verbringen. Dort erhielten sie die Möglichkeit, Entwicklern und Programmiererinnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Das sind die drei Finalistinnen von 2013:

Amy Mather ist Mitglied der Manchester Girl Geeks, einer Organisation, die technikbegeisterte Frauen und Mädchen fördert. Die 15-Jährige arbeitet mit dem Einplatinencomputer Raspberry Pi und liebt es, andere für das Programmieren zu begeistern. So leitet sie Workshops und erklärt den Teilnehmern die unbegrenzten Möglichkeiten der Softwareentwicklung.

Die 13-Jährige Olina Helga Sverrisdottir ist Assistenzausbilderin und -entwicklerin bei reKode, einer Bildungseinrichtung, in der Kinder ab 6 Jahren das Programmieren lernen und Nachwuchslehrer ausgebildet werden.

Lune van Ewijk entwickelt selbst Spiele und entwirft Roboter. Im Alter von nur 10 Jahren ist die Belgierin bereits eine wahre digitale Visionärin.

Besuch im Entwicklerparadies

Olina Helga besuchte im Juli die SAP-Niederlassung in Palo Alto. Ihre erste Station war das Büro von Cora Zimmermann. Die SAP-Expertin erklärte, welche Aufgaben ein SAP-Entwickler hat und ließ Olina sogar für eines ihrer Projekte programmieren. Danach ging es weiter in den d-shop, den Marek Kowalkiewicz gern als Entwicklerparadies bezeichnet. Dort bekam Olina die Möglichkeit, mit 3D-Druckern zu arbeiten und Google Glass auszuprobieren. Marek Kowalkiewicz war sehr beeindruckt von Olinas Neugier und Ausdauer. „Sie hat vor Kurzem gelernt, Software in der Spiel-Engine Unity zu entwickeln. Viele Entwickler finden, dass der Umgang mit dieser Engine schwer zu erlernen ist. Nach einigen Tagen hatte Olina den Dreh raus. Es ist jedes Mal toll, junge Leute wie sie zu treffen, die nicht aufgeben, bevor sie ihre Ziele erreicht haben“, sagte er.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Café von Gebäude 8 ging es für Olina schon weiter. Sie erfuhr alles über intelligente Verkaufsautomaten, die auf SAP HANA-Technologie basieren, und SpotBuy, ein neues Produkt, das eBay und SAP gemeinsam entwickeln.

Programmieren ist cool: Formel 1, Google Glass und Apps

Im August besuchten Amy Mather und Lune van Ewijk die SAP-Niederlassung in Clockhouse Place, London. Dort wurden sie von Elena Shishkina, CFO Großbritannien, Tehreem Atif, Early Talent Program Manager Großbritannien und Maarten de Vries, SAP Strategy Ambassador, in Empfang genommen. Maarten de Vries vermittelte der Gruppe zunächst einen Überblick über die SAP und ihre Produkte. Er zeigte sich sehr beeindruckt von den technikbegeisterten Mädchen. „Diese Mädchen haben bereits Apps programmiert, mit denen man eine Nachbarschaftswache organisieren und sicherstellen kann, dass die Pizza nie wieder zu spät geliefert wird. Wer weiß, welche tollen Dinge sie in den nächsten Jahren noch auf die Beine stellen werden. Hoffen wir, dass sie es gemeinsam mit SAP tun“, erklärte er begeistert.

Catherine Reed führte die Gruppe durch das neue Experience-SAP-Kundenzentrum. Sie zeigte ihnen den Formel-1-Simulator, in dem man eine Fahrt im Formel-1-Auto von McLaren Mercedes auf der Rennstrecke in Abu Dhabi machen kann. Der Simulator verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, wie die Big-Data-Analyse von SAP im Sport eingesetzt wird. Im Virtual-Reality-Raum lernte die Gruppe, wie die Polizei die SAP-Technologie zur Aufklärung eines Kunstraubs nutzen kann.

Amy und Lune hinterließen einen bleibenden Eindruck bei Catherine Reed: „Sie haben sehr viel von dem, was ich über Datenbanken und die Funktionsweise von SAP HANA erklärt habe, verstanden und sehr interessante Fragen gestellt.“ Bei einem Lego-Brainstorming erhielten sie einen Eindruck von Design Thinking.

 

Die Mädchen hatten wahnsinnig viel Spaß bei SAP. „SAP wirkt wie ein toller, innovativer und interessanter Arbeitsplatz“, sagten sie.

Olina fand ihren Tag bei SAP fantastisch. „Besonders der d-shop war toll. Dort konnte ich 3D-Drucker ausprobieren, Google Glass testen und andere coole Dinge tun. Danke SAP, dass ihr mich eingeladen habt und mir eurer kreatives und spannendes Arbeitsumfeld gezeigt habt.“

Auch für Amy war der Besuch bei SAP eine großartige Erfahrung. „Was ich über HANA und all die Dinge, die damit möglich sind, erfahren habe, war wirklich interessant. Besonders gefallen hat mir auch der Design-Thinking-Workshop.“

Lune haben die Formel 1 und das Brainstorming mit Lego und Touchscreens am besten gefallen. „Super finde ich auch, dass SAP der deutschen Nationalmannschaft dabei geholfen hat, Weltmeister zu werden.“

Die Mädchen sind sich noch nicht sicher, welche Berufe sie später ergreifen möchten. „ Zurzeit entwerfe ich am liebsten Roboter, skate und verbringe Zeit mit meinem Hund und meinen Freunden“, erklärt Lune. Olina weiß, wie wichtig Technologie auch für Ärzte, Designer oder Anwälte ist. „Vor Kurzem habe ich meinen eigenen Blog gestartet. Damit will ich Mädchen dazu ermuntern, sich mehr für Technologie zu interessieren und ihnen die vielfältigen Möglichkeiten zeigen, die sie damit haben“, erzählte sie. Amy hofft, mit Design, Technologie und Informatik die Welt ein wenig verbessern zu können. Doch am Wichtigsten ist ihr, „Spaß daran zu haben.“

Technikbegeisterte Mädchen gesucht

Kandidatinnen für den Ada Digital Girls Award 2014 können noch bis zum 16. September vorgeschlagen werden. Es wird also Zeit, allen technikbegeisterten Mädchen, die Sie kennen, Bescheid zu geben! Die SAP setzt sich für diese Initiative ein, um das digitale Aus- und Weiterbildungsangebot für Mädchen und Frauen in Europa auszubauen. Laure le Bars, Research Director bei SAP, traf die Mädchen in London und ist Jury-Mitglied bei den diesjährigen Ada Awards. Die Gewinnerinnen werden am 30. Oktober 2014 im Rahmen der großen Abschlussfeier der Kampagne eSkills for Jobs 2014 der Europäischen Kommission bekannt gegeben.

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