Fonds verwalten mit zetControl

Feature | 6. August 2003 von admin 0

zetControl ist nach Angaben des Anbieters auf Basis von SAP Business Warehouse erfolgreich als mySAP-All-in-One-Branchenlösung geprüft und qualifiziert worden. Bestandteil der Qualifizierung war eine umfangreiche Dokumentationsarbeit, die unter anderem die Bereiche Funktionen und Entwicklungsplan, Schulungsunterlagen und Anleitungen, Vertriebskonzept und Lizenzierungsmodelle umfasste.
Dem Heidelberger Softwarehersteller zufolge werden durch vertikale und horizontale Integration nicht nur Medienbrüche beseitigt, sondern auch die Flexibilität und Transparenz im Beteiligungsmanagement gesteigert. Die Lösung wird bisher in drei Basisvarianten, für Venture-Capital-Unternehmen (VC), für Corporate VC und Holdinggesellschaften, angeboten.

Transparenz ist gefragt

Die Software des Heidelberger Unternehmens soll helfen, Medienbrüche unter anderem in Prozessen wie Beteiligungscontrolling und -management, der Buchung und dem Reporting komplexer Vorgänge in Fondsbuchhaltung und -management zu vermeiden. Ebenso erlaubt die Lösung, unterschiedliche Wertansätze wie HGB, IAS oder US-GAAP zu trennen und nach Empfehlungen der European Private Equity and Venture Capital Association (EVCA) darzustellen. Die Informationen werden mit zetControl aufbereitet und mittels Webzugriff über individuelle VC-Portale bereitgestellt.
Beteiligungsmanagern und Fondverwaltern bietet zetControl direkten Zugriff auf die Daten ihrer jeweiligen Beteiligungsunternehmen. Quasi auf „Knopfdruck“ stehen die geschäftsrelevanten Daten von Portfoliofirmen und Fonds zur Verfügung. Die Finanz- und Controllingdaten werden via zetConnect, einem Tool der zetVisions AG, aus SAP-Systemen wie SAP Business One, mySAP All-in-One, mySAP Business Suite oder Systemen von Drittanbietern wie Quickbooks, MyOB, Peachtree, KHK Sage und Datev übernommen und validiert. Anschließend werden die so gewonnenen Daten im SAP Business Information Warehouse aufbereitet und über die von zetVisions entwickelte Portallösung zetSmartPortal jeweils individuell ausgegeben.
Die Lösung bedient damit mehrere Zielgruppen gleichermaßen und schafft darüber hinaus die erforderliche Transparenz. So erhalten Fondsmanager eine integrierte Lösung, welche auch die Fondsbuchhaltung mit einschließt, Investoren bekommen aktuelle und individualisierbare Berichte über den Stand ihrer Investments. Last but not least erhalten Firmengründer beziehungsweise Entrepreneure wichtige Informationen über die Entwicklung ihres Unternehmens.
Das System soll in Kombination mit der Mittelstandssoftware SAP Business One den Ansprüchen der Zielgruppe hinsichtlich Datensicherheit, Bedienbarkeit und Design gerecht werden. Zudem will zetVisions beispielsweise durch voreingestellte Templates die Implementierung so einfach und kostengünstig wie möglich halten, um die Transparenz zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und Kosten im Beteiligungsmanagement zu senken.
Mit der First Ventury AG hat zetVisions bereits einen ersten Pilotkunden für die Lösung gewonnen. Horst Ziegler, Vorstandsvorsitzender der zetVisions AG, sieht darin „eine ausgezeichnete Referenz“. Wer im Private Equity- und Venture Capital-Bereich nach einer integrierten Lösung zum umfassenden Beteiligungscontrolling sucht, werde früher oder später auf zetControl stoßen, gibt sich Ziegler selbstbewusst.

Flexibilität ist Trumpf

Um die Software so flexibel wie möglich einzusetzen, wurde ein modularer Aufbau mit den Basismodulen Beteiligungsmanagement oder Fondsmanagement gewählt, wobei beide Module sowohl getrennt als auch gemeinsam installiert werden können. Umfasst das Basismodul Beteiligungsmanagement die vertikale Integration von Beteiligungsunternehmen und Informationsempfängern, so ist Fondsmanagement das Kernelement der horizontalen Integration. Es enthält neben der Fondsbuchhaltung überdies eine Reihe von Tools zur Unterstützung wichtiger Transaktionen (Commitment, Call und Distribution). Daneben sind noch die Module Investor Relations sowie Fund Raising verfügbar. Vertikal integriert zetControl Daten aus unterschiedlichsten Buchhaltungssystemen von Beteiligungsunternehmen in einer zentralen Datenbank, dem SAP Business Information Warehouse (SAP BW). Horizontal werden darüber hinaus die Fondsbuchhaltung mit branchenspezifischen Prozessen des Fondsmanagements vom Fund Raising über den Investitionsprozess bis zum Exit eingebunden.
Im Rahmen von zetControl kann SAP Business One, als ERP-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen zwei Aufgaben erfüllen. Sie kann die Fondsbuchhaltung übernehmen und wurde von zetVisions entsprechend voreingestellt. Zum anderen können Beteiligungsunternehmen darin neben Planung und Buchhaltung beispielsweise auch das Kontaktmanagement, den Vertrieb und die Bestandsführung abbilden. Auch für zukünftiges Wachstum und steigende Anforderungen wurde vorgesorgt. So lässt sich von SAP Business One in mySAP All-in-One oder die mySAP Business Suite migrieren.

Weitere Informationen:

www.zetvisions.com

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