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Freie Mitarbeiter für sich gewinnen

Feature | 14. August 2015 von Judith Magyar 0

Freie Mitarbeiter sind auf dem Arbeitsmarkt auf dem Vormarsch. Fieldglass hilft Unternehmen, damit umzugehen.

In gerade einmal fünf Jahren werden alleine in den USA Freiberufler und Selbständige über 40 Prozent der Arbeitskräfte ausmachen. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie von Intuit wird es im nächsten Jahrzehnt neben immer mehr kleinen Unternehmen auch immer mehr Netzwerke mit externen Mitarbeitern geben. Dadurch werden die fixen Personalkosten sinken und mehr Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Über 80 Prozent der Großunternehmen planen nach Angaben der Studie, im nächsten Jahrzehnt verstärkt  flexibel einsetzbare Arbeitskräfte zu nutzen. Wie werden die Unternehmen aber diese Abkehr von traditionellen Beschäftigungsmodellen bewältigen?

Fieldglass ist richtungsweisend

Die Gründe für diesen Trend sind vielfältig – von der Globalisierung des Arbeitsmarktes über Fachkräftemangel in einigen, und hochqualifizierte mobile Arbeitskräfte in anderen Branchen (beispielsweise der Öl- und Gasindustrie) bis hin zur zunehmenden Nutzung von Arbeitskräften auf Projektbasis. Insbesondere Fieldglass hat sich im Bereich Vendor-Management-Software (VMS) als Vorreiter etabliert und hierfür einige Preise geholt. Gemeinsam mit Kunden hat das in Chicago ansässige SAP-Unternehmen Lösungen entwickelt, die die Suche nach externen Arbeitskräften und deren Bezahlung unterstützen. Gleichzeitig stellen die Lösungen sicher, dass auch das jeweilige Steuerrecht und weitere gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.

„Der Vorteil von Fieldglass liegt darin, dass wir den gesamten Zyklus lückenlos abdecken”, sagt Anna Burke, die den Bereich Marketing und Kommunikation bei Fieldglass verantwortet. „Unsere benutzerfreundlichen mobilen Apps können selbst ungeübte Anwender problemlos bedienen.“

Begeisterte Kunden

Cisco, ein international führender IT-Anbieter für Netzwerkausrüstung mit weltweit über 75.000 Mitarbeitern, gibt jährlich 65 Mio. US-Dollar für externes Personal aus. Um seine Arbeitskräfte effizienter verwalten zu können, brauchte das Unternehmen einen globalen, durchgängigen Prozess für die Vertragserstellung. Außerdem wünschte sich Cisco mehr Datentransparenz, um bessere Entscheidungen treffen zu können. Und schließlich war es für Cisco wichtig, Mitarbeiter mit passenden Qualifikationen zu finden. Denn nur dann kann das Unternehmen die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen und die rechtlichen und finanziellen Risiken möglichst klein halten.

Die Lösung von Fieldglass deckte alle Anforderungen von Cisco ab. Bisher konnte das Unternehmen damit über 33 Mio. US-Dollar an Servicekosten einsparen. Fieldglass erhält Anfragen von viele weiteren Kunden mit ähnlichen Anforderungen, die sich von der Einführung des Systems vergleichbare Ergebnisse versprechen.

Das eigene System nutzen

Wie Cisco und viele andere IT-Unternehmen muss sich auch die SAP mit der wachsenden Zahl an externen Mitarbeitern und deren Management auseinandersetzen. Laut Krista Quicke, Leiterin des Fieldglass-Projekts bei SAP, ist für eine erfolgreiche Systemimplementierung insbesondere eine enge Zusammenarbeit zwischen Personalabteilung, Einkauf und IT wichtig. Aber der Aufwand lohnt sich. Denn neben Kosteneinsparungen und mehr Effizienz ist Fieldglass das einzige System, mit dem sich Lieferanten über verschiedene Netzwerke verwalten sowie Kennzahlen und vorausschauende Analysen nutzen lassen. „Wir sehen eine Synergie mit Ariba bei der Verwaltung und Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern, die beide Systeme einsetzen“, sagt Krista. Mit leistungsstarken Tools und Netzwerken wie diesen sind die SAP und ihre Kunden hervorragend für den Wandel gerüstet.

 

Bildquelle: Shutterstock

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