Fujitsu – das SAP-Geschäft stärken

Feature | 10. Juli 2012 von Heather McIlvaine 0

Thomas Pickel, Head of SAP Solutions bei Fujitsu Technology Solutions

Die eigene Strategie besser auf SAP ausrichten und ergänzende Lösungen und Services entwickeln: Das sind die Hauptziele von Thomas Pickel, Leiter des Bereichs SAP-Lösungen bei Fujitsu Technology Solutions (FTS). Ein wichtiger Schritt dahin ist der neue Geschäftsbereich Solutions Business Group, der seit dem 1. Juni 2012 für das gesamte Lösungsportfolio des Unternehmens verantwortlich ist. Das wiederum ist etwa mit Infrastrukturlösungen wie SAP HANA und FlexFrame for SAP stark von SAP-Lösungen geprägt. Ergänzt werden diese Lösungen durch Services für die Implementierung von IT-Infrastrukturen und Beratungen in den Bereichen Infrastruktur, IT-Betrieb und Anwendungen. Das Angebot rund um SAP war bislang auf verschiedene Abteilungen bei Fujitsu verteilt: Jetzt ist es Sache der Solution Business Group.

Schlüsselbereich In-Memory

Wie kommt diese Umstrukturierung den Fujitsu-Kunden mit SAP-Systemen zugute? „Wir können schnell auf wichtige Neuerungen und Entwicklungen im SAP-Portfolio reagieren und leistungsfähige, umfassende SAP-Lösungen entwickeln, die nachweislich zur Wertschöpfung im Unternehmen beitragen“, freut sich der SAP-Verantwortliche bei FTS Pickel, „für die Kunden heißt das, dass wir ihnen besser helfen können, mit der Produktstrategie von SAP Schritt zu halten und sich Unternehmenslösungen zunutze zu machen, die auf den neuesten Technologien und Services basieren.“ Ein Schlüsselbereich, in dem Fujitsu SAP-Kunden beim Einsatz der neuesten Innovationen von SAP unterstützt, ist die In-Memory-Technologie.

„Wir haben die Entwicklung von SAP HANA von Anfang an aktiv begleitet“, erzählt Pickel. „Bereits während der ersten Projekte in Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut haben wir erkannt, dass sich Technologie und eine innovative In-Memory-Softwareplattform zu einer skalierbaren In-Memory-Appliance kombinieren lassen.“

Lesen Sie weiter auf Seite 2: „Schwerpunkt liegt auf SAP HANA und FlexFrame”

FTS ist seitdem Vorreiter in Sachen In-Memory-Lösungen: Als erster SAP-HANA-Partner bietet das Unternehmen eine zertifizierte „HANA-Scale-Out-Infrastruktur für Mehrknoten-Umgebungen“ an. Zudem ist Fujitsu derzeit der einzige SAP-Technologiepartner, der eine zertifizierte Appliance für Analytics powered by SAP HANA für SAP Business One anbietet. Zudem bietet SAP-Partner FTS nach eigenen Angaben „ein umfassendes und skalierbares Appliance-Lösungsportfolio für Kunden aller Größen“. „Hierzu zählen auch die HANA-SmartStart-Angebote auf der Grundlage der SAP Rapid Deployment Solutions. Wir haben außerdem eine visionäre Roadmap für die Kombination von HANA mit unserem bewährten Produkt FlexFrame entwickelt“, erläutert Pickel,  „auf diese Weise können wir Kunden beim flexiblen und kosteneffizienten Betrieb ihrer SAP-Landschaften unterstützen und es ihnen zugleich ermöglichen, Cloud-Lösungen und die Echtzeitplattform von SAP zu nutzen“.

Schwerpunkt liegt auf SAP HANA und FlexFrame

Vor dem Hintergrund dieser Pläne überrascht es nicht, dass der Schwerpunkt von FTS nach Aussagen von Pickel derzeit klar auf SAP HANA und FlexFrame liegt. Dies umfasst auch das dazugehörige Serviceportfolio der Service- und Supportorganisation TDS und ausgewählter Partner. FTS hat jedoch bereits weitere Innovationen in den Bereichen Mobile Computing und Cloud-Lösungen im Blick.

Ausführliche Informationen zur Appliance von Fujitsu für SAP Business One finden Sie übrigens im Artikel „Kleine Pakete, große Wirkung“.

Neben der Unterstützung der Innovationen von SAP verfolgt FTS mit der neu geschaffenen Solution Business Group noch ein weiteres Ziel: Das Angebot soll auf die zunehmende Konvergenz von technischen und betriebswirtschaftlichen Lösungen ausgerichtet werden. In der gesamten Branche zeichnet sich die Entwicklung ab, dass immer weniger zwischen technischen und geschäftlichen Entscheidungsträgern unterschieden wird und sich die IT-Strategie und Geschäftsstrategie von Unternehmen immer stärker annähern. Mit der Schaffung der Solution Business Group vollzieht auch FTS den Schritt vom Infrastrukturanbieter hin zu einem Anbieter durchgängiger Lösungen.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: „Neues integriertes Konzept”

Auf diese Weise konnte der SAP-Partner nicht nur seine eigenen Geschäftsprozesse optimieren und die Innovation beschleunigen, sondern auch den Kunden zu besseren Geschäftsprozessen verhelfen. „Bei der Schaffung des neuen Geschäftsbereichs lag unser Augenmerk auch auf dem Nutzen für die Kunden“, bekräftigt Pickel. Mit dem neuen Geschäftsbereich für SAP-Lösungen profitieren die Kunden und Partner nun davon, dass sie weniger Schnittstellen unterstützen müssen und über eine zentrale Anlaufstelle verfügen.

Neues integriertes Konzept

Zudem können die Kunden darauf vertrauen, dass sämtliche Aspekte der SAP-Lösungen von FTS – von der Architektur der Lösung bis hin zu den Implementierungsservices – optimal aufeinander abgestimmt sind. Die positiven Auswirkungen sind bereits klar erkennbar: „Unsere Teams sind bei gemeinsamen Kundenprojekten mit SAP bereits effizienter und leistungsfähiger geworden“, lobt Pickel und er ist überzeugt: „Diese positiven Auswirkungen lassen sich auf unser neues integriertes Konzept zurückführen. Und wir gehen fest davon aus, dass wir den Kunden bei der SAPPHIRE EMEA und auf dem Fujitsu Forum im Herbst noch weitere Innovationen präsentieren können.“

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