Gebündeltes Know-how für die Fertigungsindustrie

Feature | 15. Juni 2005 von admin 0

Die in München ansässige m.a.x. Informationstechnologie hat sich seit ihrer Gründung 1989 zu einer festen Größe unter den IT-Anbietern in der bayerischen Landeshauptstadt entwickelt und beschäftigt inzwischen rund 50 Mitarbeiter. Das System- und Beratungshaus bietet seinen Kunden ein breites Spektrum an Dienstleistungen an. Diese umfassen

  • Consulting (Implementierung von SAP-Standardsoftware, Technologieberatung)
  • Development (Entwicklung von Individual-Software unter .NET, Systemintegration) und
  • Services (IT-Betreuung und -Support, Netzwerke, Sicherheit, Internet-Services).

Portfolio um SAP Business One erweitert

Seit Mai 2004 ist das Unternehmen zudem zertifizierter SAP Sales und Service Partner für SAP Business One, „übrigens bisher der Einzige in München“, wie Clemens Dietl, Vorstand bei m.a.x. it, betont. Grund für die Partnerschaft mit SAP war, dass m.a.x. it bereits langjährige Erfahrung mit Projekten im SAP-Umfeld hat, unter anderem mit mySAP ERP, mySAP CRM und SAP BW. Im Großraum München gibt es aber auch zahlreiche kleine und mittlere Betriebe. „Diese stellen aus unserer Sicht ein hohes Marktpotenzial für SAP Business One dar, weshalb sich eine Partnerschaft mit SAP auch in diesem Bereich anbot“, erläutert der m.a.x.-it-Vorstand. Das Unternehmen adressiert mit der SAP-Software beispielsweise die Bereiche Handel und Dienstleistung sowie im Medienbereich kleinere Fachverlage mit bis zu 20 Anwendern. „Diese Branchen können bereits mit der Standardversion der SAP-Mittelstandslösung einen Großteil ihrer Prozesse hervorragend abdecken“, stellt Clemens Dietl fest.

Vom SAP-Partnernetzwerk profitieren

Ein weiterer Grund für m.a.x. it, eine Partnerschaft mit SAP einzugehen, besteht darin, dass man auf diese Weise die Vorteile des SAP-Partnernetzwerkes nutzen kann. Auf der SYSTEMS 2004 waren die Münchner erstmals auf dem SAP-Partnerstand als Aussteller vertreten. Dort knüpfte das Unternehmen nicht nur interessante Kontakte zu potenziellen Kunden, sondern auch zu anderen SAP-Partnern aus dem SAP-Business-One-Umfeld. Daneben bieten die von SAP organisierten Partnertage eine hervorragende Plattform für den Informationsaustausch zwischen den SAP-Partnern und Vertretern der SAP sowie zwischen den Partnern untereinander. Innerhalb dieses Netzwerkes ergeben sich gelegentlich auch Optionen für gemeinsame Projekte. So arbeitete m.a.x. it bei einem SAP-Business-One-Einführungsprojekt erfolgreich mit dem Beratungsunternehmen Deloitte & Touche, ebenfalls einem SAP-Partner, zusammen.
„Das SAP-Partnernetzwerk eröffnete für uns zudem die Möglichkeit, Kooperationen mit anderen Partnern abzuschließen“, erklärt Clemens Dietl. Seit Februar 2005 vermarktet und vertreibt das Münchner Unternehmen im Rahmen eines Partnerschaftsvertrages die easyLine-Produktlinie von W-Concept mit Schwerpunkt auf easyPlan, einer Zusatzlösung zu SAP Business One für die Produktionsplanung und -steuerung im produzierenden Gewerbe.

PPS-Lösung gesucht, easyPlan gefunden

Ausschlaggebend für die Kooperation waren im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen stellt die kleinere mittelständische Fertigungsindustrie in der Region München einen starken Wirtschaftsfaktor dar. „Auf Basis von Auswertungen der hiesigen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben wir rund 1.000 mittelständische Fertigungsfirmen mit einer Größe zwischen 100 und 250 Mitarbeitern als potenzielle Zielgruppe und mögliche künftige Kunden identifiziert“, verdeutlicht der Vorstand von m.a.x. it. Diese Betriebe haben meist auch Bedarf an einer integrierten Produktionsplanung und -steuerung.
Zum anderen hatte m.a.x. it aufgrund von Akquisetätigkeiten in dieser Branche bereits konkrete Kundenanfragen, die der SAP Sales und Service Partner aber nur mit SAP Business One sowie einem passenden PPS-System abdecken konnte. „Wir haben deshalb innerhalb des Partnernetzwerkes nach einer in SAP Business One integrierten PPS-Zusatzlösung recherchiert und diese in easyPlan von W-Concept gefunden“, so Dietl weiter.

Kostengünstig und aus einem Guss

„Durch den Umfang der bereits im Standard ausgelieferten Funktionen“, erklärt Jürgen Wrede, Geschäftsführer des SAP Solution Partners W-Concept, „bildet die Zusatzlösung auch komplexe Anforderungen im Produktionsbereich, wie etwa Integration von Auswärtsarbeitsgängen, Disposition von Mitarbeitern, Losgrößenbildung, Sachmerkmale oder die Abwicklung von Varianten, ab.“
Zudem – das ist laut Jürgen Wrede ein wichtiges Verkaufsargument – ist easyPlan in Verbindung mit SAP Business One auch für kleinere Fertiger erschwinglich. „Für uns lag es daher auf der Hand, mit W-Concept eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zu treffen“, erläutert Clemens Dietl. Ein weiteres Plus ist die vollständige Einbindung von easyPlan in SAP Business One und damit die einheitliche Benutzeroberfläche. „So können wir potenziellen Interessenten beide Lösungen quasi aus einem Guss präsentieren“, berichtet Dietl.

Partnerschaft mit Wissenstransfer

Im Rahmen der Partnerschaft wird W-Concept den Münchner Partner bei der Betreuung von Kunden aus der Fertigungsindustrie unterstützen. Dazu zählen beispielsweise auch gemeinsame Veranstaltungen in München. Durch Schulungen und Coaching bei Akquisen und Projekten vermittelt W-Concept sein Know-how zu easyPlan an die Mitarbeiter von m.a.x. it. „Aufgrund des Wissenstransfers können wir künftig den First-Level-Support vor Ort übernehmen, um Kundenanfragen schnell und kompetent zu beantworten“, verdeutlicht Dietl. Bei komplexeren Fragestellungen führt W-Concept den Second-Level-Support durch. (Komplexere Fragestellungen werden zum Second-Level-Support an W-Concept weitergeleitet.)
Generell hält Dietl solche Vereinbarungen im SAP-Business-One-Bereich auch mit anderen SAP-Partnern für sinnvoll. Interessant seien unter anderem Themen wie Projektmanagement oder die revisionssichere Archivierung im Rahmen der GdPdU, „doch weitere Partnerschaften sind im Moment noch nicht unterschriftsreif“, räumt er ein.

Mehrwert für den Kunden

„Durch die Partnerschaft mit W-Concept können wir das regionale Marktpotenzial im Bereich der mittelständischen Fertigungsindustrie voll ausschöpfen“, beschreibt Clemens Dietl die Vorteile der Zusammenarbeit. Auch W-Concept-Geschäftsführer Jürgen Wrede unterstreicht den Nutzen der Kooperation für sein Unternehmen. „Wir decken zwar Norddeutschland mit easyPlan bereits hervorragend ab, doch im süddeutschen Raum ist ein Partner wie m.a.x. it für uns enorm wichtig. Er kann aufgrund seines hervorragenden Marktzugangs die Zusatzlösung dort erfolgreich vermarkten.“ Übereinstimmend sehen Clemens Dietl und Jürgen Wrede in ihrer Partnerschaft einen Mehrwert vor allem für die künftigen Kunden, „denn wir liefern mit unserer Zusammenarbeit ein umfassendes SAP-Lösungs- und -Dienstleistungsportfolio zu einem sehr guten Preis.“

Weitere Informationen:

www.maxonline.de und www.wconcept.de

Dr. Andreas Schaffry

Dr. Andreas Schaffry

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