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Gefälschte Arzneimittel schnell aufspüren

9. Dezember 2013 von Jutta Maxeiner 0

Gefälschte Arzneimittel gefährden die Gesundheit von Patienten. Das Thema Fälschungssicherheit und Rückverfolgbarkeit gerät daher immer stärker in den Fokus gesetzlicher Vorgaben. Wie SAP von technischer Seite einen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten kann, erläutert Károly Földesi, Branchenverantwortlicher bei SAP.

Der Gesetzgeber hat die bereits 2011 verabschiedete EU-Richtlinie zur Medikamentensicherheit weiter verschärft: Ab 2017 sollen Arzneimittelpackungen mit einer Reihe neuer Sicherheitsmerkmale versehen sein. Drei Faktoren sind für Károly Földesi, Director Chemicals und Life Sciences, Business Development bei SAP, in puncto Fälschungssicherheit besonders wichtig: Authentifizierung, Serialisierung und schließlich das Track-and-Trace-Verfahren zur physischen Rückverfolgbarkeit der Medikamente auf der Ebene von Paletten, Großgebinden oder Einzelverpackungen. „Unser Lösungsportfolio orientiert sich an diesen drei Bereichen“, äußerte Földesi daher auch auf der unlängst in Berlin zu Ende gegangenen Track-&-Trace-Konferenz gegenüber dem International Quality & Productivity Center.

Mit integrierten Lösungen von SAP können Pharmaunternehmen die gesamte Genealogie ihrer Arzneien lückenlos zurückverfolgen – von der Herkunft der Rohmaterialien bis hin zu sämtlichen Bewegungen des Endprodukts. Auch die Zulieferer und Unterauftragnehmer lassen sich nahtlos einbinden; das erlaubt Statusabfragen auf Knopfdruck. Aus Földesis Erfahrung bringt der technologische Einsatz einen enormen Vorteil: Der Zeitaufwand für die Analyse einer Charge lässt sich von rund zwei Wochen auf wenige Sekunden reduzieren. „Das ist natürlich ein Riesenmehrwert“, fasst er den Gewinn für die Unternehmen zusammen.

Weitere Informationen:
Hier wichtige Details von der Track-&-Trace-Konferenz erfahren.

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