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SAP plant gemeinsam mit Universitäten ein cloudbasiertes Studenteninformationssystem für ein vereinfachtes Hochschulwesen

Pressemitteilung | 1. Oktober 2014 von SAP News 0

SAP SE (NYSE: SAP) kündigte heute bei der EDUCAUSE 2014 eine Zusammenarbeit mit der Universität von Kentucky, der Northern Kentucky University und anderen Hochschulkunden an. Ziel ist, das bewährte Studenteninformationssystem (SIS) als einfache, benutzerfreundliche Plattform für die Interaktion, Einbringung und Zusammenarbeit von Studierenden neu zu konzipieren. Mit dem neuen Design sollen die Studierenden ihre Kurse sowie die Voraussetzungen für ihren Studienabschluss auf einem mobilen Gerät ihrer Wahl verfolgen können. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, in einer Form von sozialem Netzwerk auf Basis der SAP HANA® Cloud Platform mit Kommilitonen zu kommunizieren.

Die Zusammenarbeit entstand im Rahmen des Programms SAP University Alliances, dessen Mitgliedseinrichtungen und -studierende an mehreren Design Thinking Workshops teilgenommen hatten. Schwerpunkt des geplanten Entwicklungsprozesses ist, vorhandene Infrastrukturen und Investitionen zu nutzen und eine flexible technische und operative Grundlage über das nächste Jahrzehnt hinaus zu schaffen. Der Ansatz berücksichtigt auch die wirtschaftlichen und sozialen Zwänge, denen die Hochschulen derzeit unterliegen.

„Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen: Wir brauchen erstklassige Hochschulbildung für alle. Daher engagieren wir uns in Partnerschaften mit führenden Hochschulen, um durch den Einsatz modernster Technologien auf dem Campus Veränderungen zu bewirken“, so Bill McDermott, Vorstandssprecher der SAP SE. „Mit unserem Programm SAP University Alliances und der SAP HANA Plattform zeigen wir gleichermaßen Engagement wie Einfallsreichtum, um die Hochschulbildung zu revolutionieren und den Studierenden zu noch mehr Erfolg zu verhelfen.“

„Mit den SAP-Lösungen haben wir bereichsübergreifend konstanten und langfristigen Wert geschaffen“, bringt es Tim Ferguson, Chief Information Officer der Northern Kentucky University, auf den Punkt. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit SAP und dem Advisory Council für den Hochschulbereich, um gemeinsam ein cloudbasiertes SIS der nächsten Generation zu konzipieren, das Mobilität und Analytik vereint. Wir wissen, dass cloudbasierte Branchenlösungen für die SAP gerade jetzt hohe Priorität besitzen. Die Tatsache, dass zuerst für das Hochschulwesen ein branchenspezifisches Angebot entwickelt wurde, zeugt vom Engagement des Unternehmens in diesem Markt.“

Die Anwendung SAP Student Lifecycle Management ist bereits in über 30 Ländern implementiert. Sie soll nun um integrierte mobile Features, Social-Networking- und Learning-Management-Funktionen sowie eingebettete Analysen ergänzen werden –verfügbar in der Cloud und powered by SAP HANA. Institutionen, die das Studenteninformationssystem der nächsten Generation von SAP einsetzen, können ihre vorhandenen Investitionen maximieren und die Fähigkeiten der SAP HANA Plattform voll ausschöpfen. Somit können sie Transaktionen in Echtzeit und erweiterte Analysen miteinander kombinieren, in der Cloud oder klassisch als On-Premise-Lösung.

So arbeiten unter anderem SAP, die Universität von Kentucky und Internet2 daran, mit der SAP HANA Plattform die Abwicklung zukunftsweisender Forschungsprojekte über die Cloud zu vereinfachen. Ziel ist, einen für die Community konzipierten und von der Community gesteuerten Service bereitzustellen, um im Bereich hochkarätiger Forschung schnellere und effizientere Ergebnisse zu fördern.

„Die Universität von Kentucky arbeitet daran, die Ergebnisse der Studierenden durch die Auswertung und Vorhersage der Verbleibs- und Abschlussquoten mithilfe von High-Speed-Analysen zu verbessern“, argumentiert Vince Kellen, CIO an der Universität von Kentucky. „Dies ist für unsere Universität sehr wichtig, da es nicht nur den Studierenden hilft, sondern auch unsere Reputation stärkt und zur Verbesserung unserer Einnahmensituation beiträgt. Durch SAP HANA versprechen wir uns außerdem eine Reduzierung der IT-Infrastrukturkosten. Die Universität soll in die Lage versetzt werden, mehrere Systeme stillzulegen, um so die Kosteneffizienz unserer IT-Infrastruktur zu optimieren.“

Kontinuität und Innovation

Das geplante cloudbasierte Studenteninformationssystem wird sich problemlos in die Infrastrukturen globaler Hochschulkunden, die ihre SAP-Systeme stetig ausgebaut haben, eingliedern lassen. So hat sich beispielsweise in Australien die La Trobe University bei einem neuen Student-Lifecycle-Management-Projekt für SAP entschieden und für seine Forschungsprogramme just SAP HANA in Betrieb genommen. Diese neuen Technologielösungen werden synergetisch mit den umfassenden SAP-basierten Umgebungen zusammenarbeiten. La Trobe ist letztes Jahr erfolgreich mit SuccessFactors® Performance Management für 3.400 Mitarbeiter produktiv gegangen. Dieses Jahr wird SuccessFactors Employee Central eingeführt, um die Personalprozesse der Einrichtung effektiver zu gestalten und die Kosten im Zusammenhang mit redundanten manuellen Vorgängen zu senken.

Das fortgesetzte Engagement der SAP im Hochschulbereich zeigt sich durch den wachsenden Anteil an SAP-Systemen bei bestehenden Kunden. Die Frankfurt University of Applied Sciences nutzt die SAP Mobile Platform, um mobile Apps in ihre Strategie des digitalen Campus einzubinden. Nach und nach soll die SAP Mobile Platform mit den Informationen der SAP-ERP- und Student-Lifecycle-Management-Systeme der Universität integriert werden, um leistungsfähigere und dynamischere Apps zu unterstützen.

Darüber hinaus setzt sich die SAP in der Talentförderung für Millennials ein. So wurde in Deutschland jüngst das SAP Innovation Center in Potsdam eröffnet, das die Zusammenarbeit mit der dynamischen Studentenpopulation von derzeit 150.000 Studierenden in der Region fördern soll. Das Zentrum wird gemeinsam mit den SAP-Hochschulkunden im Raum Berlin/Brandenburg an Innovationen arbeiten.

Der Kampf gegen Gebührenerhöhungen in den USA

Zum Jahresanfang schrieb Terri-Lynn Thayer von Gartner*: „In einem Fact Sheet des Weißen Hauses vom August 2013 bezüglich des Vorhabens des Präsidenten, den Collegebesuch erschwinglicher zu machen, heißt es, dass laut College Board und U.S. Census Bureau die durchschnittliche Studiengebühr an einer öffentlichen [US-]Hochschule mit vierjähriger Ausbildung in den letzten dreißig Jahren um mehr als 250 Prozent gestiegen ist, während das Einkommen typischer [US-]Familien um nur 16 Prozent zunahm“ und „dass die umwälzenden Veränderungen im Hochschulwesen vor dem Hintergrund eines zunehmend kundenorientierten Umfelds stattfinden, was das Ganze noch komplizierter macht“. SAP-Kunden wie die Universität von Kentucky nutzen die SAP-HANA-Plattform, um die Gründe für steigende Kosten nachzuvollziehen und diesen entgegenzuwirken und so steigende Gebühren aufzufangen.

„Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen vollzieht sich heute auf einem völlig neuen Niveau. Hier laufen die Vorteile unserer vielen Kontaktpunkte als Lösungsanbieter, akademischer Partner, Co-Innovator, Forschungspartner und potenzieller Arbeitgeber zusammen“, sagte Malcolm Woodfield, Global Vice President, Higher Education and Research, SAP. „Dieses Studenteninformationssystem der nächsten Generation unterscheidet sich grundlegend von allen anderen derzeit angebotenen oder geplanten Systemen. Es handelt sich um ein föderiertes, lose gekoppeltes Konzept aufbauend auf einem Kernsystem mit (Studenten-)Informationen, welches cloudbasierte Einzellösungen umfasst, die das alte SIS in kritischen Prozessbereichen oder strategisch wichtigen Bereichen ersetzen oder ergänzen.“

Weitere Informationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews.

*„The Coming of Age for CRM in Higher Education“ von Teri-Lynn Thayer, Gartner, 1. Oktober 2013

 

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Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP SE Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Mehr als 261.000 Kunden setzen auf SAP-Anwendungen und -Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter www.sap.de.

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Image Source: University of Kentucky

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