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Die Erfolgsgeschichte von SAP HANA

Feature | 20. Januar 2017 von Judith Magyar 37

Eine revolutionäre und leistungsfähige Plattform: SAP HANA hat alle Rekorde gebrochen und sämtliche Erwartungen übertroffen. Und die Aussichten für die Zukunft sind sogar noch besser.

Mit SAP HANA lassen sich die großen Datenherausforderungen unserer Zeit meistern – das hat sich in der kurzen Geschichte der Plattform bereits gezeigt. Tausende Unternehmen nutzen sie zum Speichern, Verwalten und Analysieren ihrer Daten, um dadurch bessere Einblicke in die Geschäftsabläufe zu erhalten.

Reuters verwendet SAP HANA beispielsweise zur Verarbeitung von über 100 Millionen Umfrageergebnissen in Echtzeit. Vodafone erkennt mithilfe der schnellen, detaillierten Analysefunktionen Bereiche, in denen Umsätze versickern. Und das Krankenhaus Mercy Hospital sparte insgesamt 13 Millionen US-Dollar durch Prozessoptimierungen ein.

Laut Danilo Gismondi, IT-Leiter bei Trenitalia, ist es für die führende italienische Eisenbahngesellschaft möglich, riesige Datenmengen, genauer gesagt 700 Terabytes, effizient zu verwalten und dadurch wettbewerbsfähig bleiben.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie SAP HANA den digitalen Wandel durch bessere IT-Performance, vereinfachte Prozesse und geringere Betriebskosten ermöglicht.

SAP HANA als weltweit größte Datenbank im Guinness-Buch der Rekorde

„Anfangs standen viele SAP HANA sehr skeptisch gegenüber“, gestand Bernd Leukert dem Publikum auf der TechEd in Barcelona. „Wir waren uns überhaupt nicht sicher, ob wir in das Datenbank-Geschäft einsteigen sollten. Aber wir hatten eine Vision, wir definierten einen Plan und setzten ihn Schritt für Schritt um. Mittlerweile ist HANA zu einem Synonym für Datenverarbeitung in Echtzeit geworden und nicht nur das – die Plattform unterstützt auch die Erreichung übergeordneter gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Ziele.

Als SAP HANA 2014 als weltweit größte Datenbank ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde, fasste die Plattform 12,1 Petabyte an Rohdaten. Mit einem einzigen Petabyte ist es möglich, die DNS der gesamten US-amerikanischen Bevölkerung zu speichern und sie dann zweimal zu klonen.

Seither hat SAP auf die Cloud umgestellt. So erhalten Kunden echten Mehrwert, indem sie Innovationen nutzen können, ohne bestehende Kernfunktionen zu beeinträchtigen.

Allerdings nehmen die Datenmengen durch Trends wie die Online-Videos und das Internet der Dinge exponenziell zu. Und Datenspeicherung, -verwaltung und -analysen werden dadurch wichtiger denn je.

 

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Mehr Raum für Innovationen mit SAP HANA 2

Mit SAP HANA 2 sind Unternehmen in der Lage, durch die erweiterten Einsatzmöglichkeiten von Tiered-Storage noch größere Datenvolumina zu verwalten. Doch das ist noch nicht alles.

Viele Unternehmen brauchen permanenten Zugang zu kritischen Unternehmensdaten. So ist es beispielsweise für Online-Händler entscheidend, dass Produktdatenbanken und Anwendungen für den Online-Verkauf rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Es wäre nicht auszudenken, wenn ein Krankenhaus im Katastrophenfall schließen würde und kein Zugriff auf Daten möglich wäre.

SAP HANA 2 stellt Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery durch Systemreplikation sicher. Außerdem verfügt die Plattform über verbesserte Funktionen zur Sicherung und Wiederherstellung, damit wichtige Daten auch bei Fehlern oder Ausfällen verfügbar sind.

Das ist nur ein Teil des Funktionsumfangs, von dem Kunden von SAP HANA 2 profitieren können. Dadurch, dass sich Daten- und Datenbankmanagementsysteme verändern, entsteht mehr Raum für Innovationen. Unternehmen können überall, jederzeit und für jeden Zweck auf ihre Daten zugreifen. Neue analytische Tools und Algorithmen, erweiterte Suchfunktionen sowie Text- und Diagrammdatenverarbeitung mit besseren Visualisierungsmöglichkeiten erleichtern Unternehmen den Zugang zu ihren Daten sowie deren Nutzung.

SAP HANA 2 bietet Kunden ebenfalls neue oder fortschrittliche Technologien, Tools und Bereitstellungsoptionen für die skalierbare Entwicklung und den Betrieb von nativen SAP-HANA-Anwendungen.

So kann die ESA mit Microservices Risiken durch Erdbeobachtung besser abschätzen

Ein besonders beeindruckendes Beispiel für Entwicklungen mit SAP HANA 2 ist der Microservice für die Erdbeobachtung, der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entstanden ist.

„Mithilfe der Erdbeobachtung können Unternehmen Risiken besser abschätzen, die durch Naturkatastrophen wie Feuer, Erosion oder Wirbelstürme entstehen“, erklärte der Leiter des Bereichs Mission Operations bei ESA, Nicolaus Hanowski, auf der TechEd in Barcelona.

„Bei ESA unterstützen wir die globalen Ziele der Vereinten Nationen (United Nations, UN) für nachhaltige Entwicklung. Denn wir sind davon überzeugt, dass eine wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig erfolgen muss. Mithilfe von Satelliten ist es einfacher, Veränderungen in der Vegetation zu beobachten, Agrarsysteme zu schützen und zu verwalten und Wasserressourcen zu erhalten. Geodaten können Städte und Behörden ebenfalls bei Entscheidungen unterstützen – wenn es darum geht, Geschäftsabläufe sowie die Nutzung der Ressourcen zu optimieren und vorherzusagen, wie sich das Klima und das Wetter auf ihren Standort auswirken können.“

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