Soccer team in a huddle

Heimerle + Meule: Gute Basis für glänzende Zusammenarbeit

Feature | 16. Oktober 2014 von SAP News 0

Anfang 2013 kaufte der Pforzheimer Traditionsbetrieb Heimerle + Meule die internationale Cookson Precious Metals Group und wurde so fast über Nacht zu einem der größten Edelmetallverarbeiter Europas. Die Basis für eine grenzenlos gute Zusammenarbeit schafft der Konzern mit SAP ERP.

„Mit SAP ERP behalten wir sämtliche Bestände im Blick, bilden Kursschwankungen exakt ab und erhalten die europaweiten Unternehmenszahlen per Knopfdruck. Mit der integrierten Lösung liegen wir goldrichtig!“, so Dr. Peter Dorner, Geschäftsführung der Heimerle + Meule Group.

Das Zusammenführen der internationalen Niederlassungen zu einer homogenen Gruppe ist für Heimerle + Meule eine enorme Herausforderung. Schließlich kamen mit der Übernahme auf einen Schlag fünf neue Ländergesellschaften hinzu. Diese arbeiten zudem alle mit unterschiedlichen Softwarelösungen. Das erschwert das Konzern-Reporting sowie die standortübergreifende Zusammenarbeit. Die Vereinheitlichung der gruppenweiten IT hat für die Pforzheimer deshalb höchste Priorität. Dass sie dabei auf SAP ERP setzen, wundert kaum. „Wir arbeiten seit 2003 mit der Software und sind durchweg zufrieden“, lobt Geschäftsführer Dr. Peter Dorner. Mit Unterstützung des langjährigen Beratungspartners ITML soll die integrierte Unternehmenslösung in den nächsten Jahren in sämtlichen Gesellschaften zum Einsatz kommen.

Der Startschuss für das europaweite Rollout fiel Ende 2013 in Spanien. „Die iberische Landesgesellschaft hatte sehr ähnliche Prozesse wie die Muttergesellschaft, außerdem war der Leidensdruck hier besonders hoch“, erklärt ITML-Projektleiter Ulrich Gauweiler. Die sogenannte Scheidgutabwicklung , bei der Edelmetall und Reststoffe voneinander getrennt werden, und die zugehörigen Verwaltungsprozesse waren nur unzureichend integriert, der manuelle Aufwand – und damit das Fehlerrisiko – entsprechend groß. „Unser Geschäft ist extrem werthaltig. Deshalb müssen wir beispielsweise Verarbeitungsverluste aus der Produktion exakt dokumentieren. Dank der integrierten Lösung von SAP funktioniert das heute auf Knopfdruck“, freut sich Geschäftsführer Dr. Peter Dorner. Er schätzt die Zeitersparnis allein in der Buchhaltung auf rund 20 Prozent.

Zudem bildet das System die hochkomplexen Scheidgutprozesse detailliert ab – inklusive der in Spanien gesetzlich vorgeschriebenen Zwischenlagerung in einem virtuellen Sperrlager. So ist jederzeit ersichtlich, wo sich welche Werte gerade befinden. Und auch der Saldo der Metallkonten, über die die die recycelten Edelmetallmengen der einzelnen Kunden verwaltet werden, ist stets auf dem neuesten Stand. „SAP ERP ruft die aktuellen Kurswerte der jeweiligen Edelmetalle bis zu dreimal täglich ab und passt die Salden entsprechend an“, erläutert Projektleiter Gauweiler. Das verbessert die Auskunftsfähigkeit des Unternehmens und trägt somit zu einer höheren Kundenzufriedenheit bei. In den nächsten Jahren sollen die in Spanien bereits erzielten Effizienzverbesserungen auch gruppenweit zum Tragen kommen und so die standortübergreifende Zusammenarbeit nachhaltig erleichtern . „So wächst vollends zusammen, was zusammen gehört“, so Dr. Dorner.

Tags: ,

Leave a Reply