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Impact Matrix: Veränderungen identifizieren und mit Mitarbeitern diskutieren

Blog | 17. November 2015 von Alexander Mayer 0

#SAPLIVEBLOG Erst identifizieren wir, welche Veränderungen das Projekt BierKuLT für die Mitarbeiter nach sich zieht. Dann entscheiden wir, wie und ob Prozesse verändert werden.

Ein neues ERP einzuführen, ist nicht „ohne“. Und das geht weit über die Technik hinaus. Zwar gibt es viele Prozesse, die bald flüssiger laufen werden. Doch wird es auch Tätigkeiten geben, die sich verändern oder gar wegfallen. Und sobald das passiert, stehen Menschen im Mittelpunkt. Um sich einen Überblick zu verschaffen, stellen wir gerade eine Impact Matrix zusammen. Darin sind wichtige Veränderungen erfasst, die wir uns eine nach der anderen mit den Fachabteilungen ansehen werden.

Impact Matrix: Was sich konkret verändert

Beispielsweise werden Lagereingänge bisher nicht sofort beim physischen Einlagern der Ware eingebucht. Drei oder viermal am Tag nimmt sich ein Mitarbeiter den neuen Stapel an Lieferscheinen und tippt sie ins System. Künftig fordert das System „zeitnahe Buchungen“ ein, um Folgeprozesse nicht zu behindern. Wie das sofortige Buchen des Lagereinganges mit der operativen Praxis am besten vereinbar ist, werden wir diskutieren müssen. Klar ist: Es wird eine Veränderung für den Mitarbeiter.

Zudem gibt es Neuerungen in der Auftragserfassung: Gibt es derzeit Anmerkungen zu künftigen Aufträgen, die aber noch nicht anstehen, wurde das zusätzlich im System vermerkt. Die Folge war, dass Mitarbeiter, die die Bestellung bearbeiten, nicht nur Zahlen, sondern auch die individuellen Zusatzinfos sehr genau lesen müssen. Künftig wird es einen so genannten Nachladeauftrag geben. Der wird gleich als eigene Auftragsart angelegt und die Zusatzinformationen werden überflüssig.

Neu wird auch der „dynamische Bestellvorschlag“. Dieser ermöglicht dem Call-Center-Agent, der Bestellungen der Kunden entgegen nimmt, dass dieser nicht mehr bloß ein statisches Mustersortiment des Kunden angezeigt, sondern die Einkaufshistorie des Anrufers aus den letzten Bestellungen dynamisch vorgeschlagen bekommt. Damit kann er unmittelbar auf Abnahmeveränderungen des Kunden eingehen und die entsprechenden Produkte nachfragen.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die meisten Mitarbeiter den Veränderungen gegenüber aufgeschlossen sind. Dennoch wird es sicherlich immer wieder Diskussionsbedarf geben.

Feedback der internen Kollegen abwarten

Eins ist klar: Sobald wir die Themen auf unserer Impact Matrix zusammengestellt und diskutiert haben, werden wir intensiv mit den Mitarbeitern sprechen und ihr Feedback einholen. Ich freue mich auf die Gespräche mit den Abteilungen und bin sehr gespannt welche Herausforderungen noch auf uns warten.

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1 comment

  1. Michael Ghezzo

    Wirkung und Nutzen für Anwender und Endkunde sollten immer Bewertungsgrundlagen für ein IT-Projekt sein. Gibt es noch andere Beispiele für so eine Impact Matrix oder Checklisten für das Erstellen einer solchen?

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