Intensive Betreuung

Feature | 28. November 2007 von admin 0

Stressfaktoren gibt es bei IT-Projekten mehr als genug. Eine kompetente Betreuung kann daher viel zur Entspannung beitragen. Die Einführung einer neuen Geschäftssoftware fällt Unternehmen leichter, wenn sie das Risiko ihres Projekts unter Kontrolle wissen und über umfassende Hilfsstrukturen verfügen.
Hier setzt SAP Ramp-Up an. Das Programm bietet den Teilnehmern einen standardisierten Prozess, um neue SAP-Lösungen vor ihrer uneingeschränkten Verfügbarkeit zu implementieren und auf diese Weise einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Gleichzeitig reduziert ein engmaschiges Betreuungsnetz die Risiken des IT-Projekts auf ein Minimum. Dieses Netz besteht aus intensiver Unterstützung durch einen SAP-Ramp-Up Coach von SAP Consulting und dem entwicklungsnahen SAP Ramp-Up Back-Office, das alle Kundenprojekte überwacht.
Und schließlich haben die teilnehmenden Unternehmen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Lösung, indem sie ihre zusätzlichen Anforderungen an die Lösung an SAP weitergeben. Ganz zu schweigen von der Aufmerksamkeit, die SAP seinen Ramp-Up-Kunden schenkt, was sich etwa in der besonders schnellen Bearbeitung von Fehlermeldungen zeigt. Die Erfahrungen der Vorreiter sind für SAP wichtig, entsprechend groß ist das Interesse an deren Erfolg.

Innovation mit Sicherheitsnetz

Von diesen Vorzügen profitieren vor allem mittelständische Unternehmen, die in der Regel kleine IT-Abteilungen und einen begrenzten finanziellen Spielraum für Implementierungsprojekte besitzen. Angesichts der knappen Ressourcen ist bei ihnen das Projektrisiko größer: Läuft das Vorhaben nicht wie geplant, können sie nicht ohne weiteres das Budget erhöhen.
Gleichzeitig sind kleinere und mittelständische Unternehmen aber meist flexibler als große Konzerne und schlagen schneller neue Wege ein – auch in der IT. „Der Mittelstand ist sehr innovativ. Die Bereitschaft ist groß, sich im globalen Wettbewerb gegenüber anderen zu differenzieren“, weiß Harald Eckert, Vice President Product and Services Introduction für die Region EMEA bei SAP. Daher ist SAP Ramp-Up für sie geradezu ideal. Das Programm ermöglicht es, innovative IT bei kontrolliertem Risiko einzuführen. „Deshalb sind mittelständische Unternehmen, die eine Lösung mit SAP Ramp-Up eingeführt haben, häufig begeisterte Anhänger des Programms und beim nächsten Release gleich wieder dabei“, berichtet Eckert.

Vom ersten Schritt an gut beraten

Jede SAP-Software durchläuft vor ihrer uneingeschränkten Verfügbarkeit das SAP-Ramp-Up-Programm. Derzeit befinden sich knapp 30 Lösungen in diesem Stadium, darunter die neuesten Releases von SAP Business One sowie SAP ERP Enhancement Package 2, SAP Customer Relationship Management 5.2 oder SAP Supply Chain Management 2007. Im Jahr 2007 werden laut Eckert insgesamt 60 Software-Produkte über das Programm am Markt eingeführt.
Unternehmen, die an SAP Ramp-Up teilnehmen wollen, wenden sich an ihren Vertriebsbeauftragten bei SAP oder nehmen über das Internet unter www.sap.com/rampup Kontakt auf. Anschließend bewerben sie sich mit einer Projektbeschreibung mit Angaben unter anderem zur Funktionalität, zum Umfang und zur technologischen Basis der Implementierung sowie zum Zeitrahmen und Implementierungspartner. Mit diesen Informationen analysiert SAP in einem so genannten „Scoping Check“, ob das Vorhaben unter den genannten Voraussetzungen zu realisieren ist oder nicht, und welche Risiken dabei bestehen. Auf diese Weise erhalten Kunden frühzeitig eine fundierte Einschätzung und Risikoanalyse ihres Implementierungsprojekts. „SAP Ramp-Up bietet von Anfang an Hilfestellung an. Für ein Unternehmen ist es auch eine wichtige Information, wenn ihm ein ausgewiesener Experte von seinem Projekt abrät, weil es beispielsweise in der geplanten Detailtiefe nicht im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen umsetzbar ist“, betont Eckert.

Intensive Vor-Ort-Betreuung

Informationen sind ein wichtiger Pfeiler eines SAP-Ramp-Up-Projekts. SAP organisiert für den Kunden und dessen Implementierungspartner eine umfassende Wissensvermittlung rund um die neue Lösung. Dieser SAP Ramp-Up Knowledge Transfer gibt unter anderem Aufschluss darüber, welche Funktionen die neue Lösung abdeckt und in welchen Bereichen damit ein Mehrwert erzielt werden kann. Darüber hinaus bietet SAP dem Implementierungspartner Workshops zur Lösung an.
Während des Projekts steht einem teilnehmenden Unternehmen ein SAP Ramp-Up Coach vor Ort zur Seite. Er betreut es individuell und dient als Schnittstelle zu den weiteren Hilfsangeboten innerhalb der SAP-Organisation. Dazu zählt das Team im SAP Ramp-Up Back-Office, in dem Experten aus der Entwicklung zusammenarbeiten. Indirekt wird das Projekt auch durch den SAP Ramp-Up Owner betreut, der jeweils für alle Projekte einer bestimmten Lösung in einer Region zuständig ist.

Heißer Draht zu SAP

Der SAP Ramp-Up Coach koordiniert die Kommunikation zwischen dem Kunden und SAP. Er übermittelt wöchentlich Berichte über den aktuellen Projektstatus an das SAP Ramp-Up Team. Das SAP Ramp-Up Back-Office berät die Ramp-Up Coaches und schlägt bei Bedarf korrigierende Maßnahmen vor. Treten kritische Situationen auf, kann auf diese Weise zeitnah gegengesteuert werden.
Der SAP Ramp-Up Owner wiederum erstellt eine Gesamtdarstellung aus den Statusberichten aller SAP-Ramp-Up-Projekte in seinem Zuständigkeitsbereich. Daraus lässt sich beispielsweise ersehen, wo SAP den Informationsfluss verändern oder Nachbesserungen an der Lösung oder Dokumentation vornehmen muss. Dank der Lageberichte aus den Projekten kann der SAP Ramp-Up Owner auch präventiv tätig werden. Gibt es in einem Projekt beispielsweise ein Problem mit der Performance, informiert er die Coaches der anderen Projekte darüber und gibt Empfehlungen, wie damit umzugehen ist. Diese Rückmeldungen sind ein unschätzbarer Vorteil für Ramp-Up-Kunden, wie Eckert betont: „Auf eine solche Support-Infrastruktur können Unternehmen nur im Rahmen von SAP Ramp-Up zugreifen. Das Programm gibt Kunden die Sicherheit, dass ihr Projekt unter Kontrolle ist und in jeder Situation die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden.“

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