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Internet der Dinge: Der End-to-End-Ansatz von SAP

Video | 11. Mai 2016 von Andreas Schmitz 0

End-to-End-Prozesse aus einer Hand, effizientere Maschinen durch Big Data und In-Memory als Basis: Die Hannover Messe Industrie 2016 zeigte den Weg von Fertigern in das Internet der Dinge.

Tausendfach und hunderttausendfach Produkte in gleichbleibender Präzision zu fertigen, war die herausragende Fähigkeit der Produktionsunternehmen in der Vergangenheit. Heute geht es vermehrt darum, Einzelkonsumenten zufriedenzustellen und ihnen ihr Wunschprodukt zu „servieren“. Dafür ist es erforderlich, dass einerseits die Maschinen weiterhin präzise ihre Aufgabe erledigen, aber auch, dass sie in einem Netzwerk miteinander verbunden werden und sich selbst miteinander abstimmen. Kommt eine Bestellung rein, laufen die Fertigungs- wie auch Folgeprozesse möglich eigenständig ab. Dafür ist unerlässlich, dass auch die betriebswirtschaftlichen Prozesse mit den Aufgaben der Maschinen eng verwoben sind.

SAP: Prozesse von der Bestellung über die Fertigung bis zu Lieferung End-to-End abdecken

Tanja Rückert, als Executive Vice President bei SAP für Digital Assets und das Internet of Things zuständig, sieht darin eine besondere Eigenschaft der SAP-Systeme. Denn sie sind in der Lage sämtliche erforderlichen Prozesse „End-to-End“ abzudecken – also von der Bestellung eines Produktes über SAP hybris und die durch SAP Manufacturing Execution unterstützte Fertigung bis hinein in die betriebswirtschaftlichen Prozesse, die heute über den so genannten digitalen Kern SAP S/4HANA abgedeckt werden. Der Verkauf, der Vertrieb und die Logistik sind also direkt in die Prozesse eingebunden.

SAP Asset Intelligence Network: Das „Facebook“ für Maschinen

Kennzeichnend für die Hannover Messe Industrie 2016 war die Vernetzung von Anlagen und Maschinen. „Das eröffnet uns eine neue Welt für die Optimierung in der Fertigung“, ist Thomas Bauerhansl überzeugt, der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung. Wenn etwa Fertiger, Dienstleister und Anlagenbetreiber auf einer Plattform – wie dem SAP Asset Intelligence Network – Daten austauschen, gibt diese neue Transparenz über den Zustand der Maschinen ständig neue Ansätze, eingesetzten Maschinen und Anlagen zu optimieren. „Das SAP Asset Intelligence Network ist eine Art Facebook für Maschinen“, erläutert SAP-Managerin Rückert, die sich von dem Netzwerk eine höhere Effizienz verspricht.

Erfahren Sie mehr über Trends und Meinungen zur Hannover Messe Industrie 2016 im folgenden Video:

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