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Investitionsmonitor 2016: SAP S/4HANA unter den Top 3

7. Dezember 2016 von Andreas Schmitz 23

Nach einer aktuellen Umfrage des IT-Onlinemagazins treten die Themen Digitalisierung und SAP S/4HANA immer mehr in den Vordergrund, während die Investitionsbereitschaft für die Konsolidierung der SAP-Landschaften stark zurück geht.

SAP-Kunden legen weiterhin Wert darauf, ihre SAP-Landschaft zu konsolidieren, beschäftigen sich aber auch damit, wie sie Innovationen zulassen, die im Rahmen der Digitalisierung erforderlich werden – so die Ergebnisse einer Umfrage des IT-Onlinemagazins.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Konsolidierung der SAP-Landschaften (27 Prozent)

Zwar sehen immer weniger SAP-Kunden das Thema als wichtigstes Investitionsthema an. Doch investieren nach 38 Prozent im Jahr 2014 und 28 Prozent im vergangenen Jahr auch heute immer noch die meisten Befragten (27 Prozent) in die Optimierung, Vereinfachung und Harmonisierung der Systemlandschaften. Erreichen wollen sie damit, ihre Kosten im Betrieb und in Projekten zu reduzieren. „Den gewachsenen SAP-Landschaften stehen Technologiewechsel wie Cloud und SAP HANA und schneller werdende Innovationszyklen durch SAP S/4HANA bevor. Konsolidierung ist zwingend erforderlich, um diese Transformation erfolgreich umzusetzen“, sagt der Sponsor der Umfrage Andreas Schneider-Neureither, CEO bei der SNP Schneider-Neureither.

2. Digitalisierung/Digitale Transformation (21 Prozent)

Bei mehr als jedem fünften Unternehmen (21 Prozent) ist die Digitalisierung der Prozesse und Geschäftsmodelle als Thema gesetzt. Diese Unternehmen passen ihre Strategie an oder entwickeln eine Digitalstrategie.

3. SAP S/4HANA (19 Prozent)

Ein Werkzeug, die Digitalisierung im Unternehmen zu etablieren ist auch SAP S/4HANA. Entsprechend ist es keine Überraschung, dass 19 Prozent der Befragten entsprechende Projekte planen oder bereits umsetzen. IT-Onlinemagazin-Chefredakteur Helge Sanden geht davon aus, dass das Geld „nicht nur in die Softwareeinführung, sondern auch in Vorprojekte, Analysen, Machbarkeitsstudien (PoC), Prototypen und Migrationskonzepte“ fließt.

4. Fachkräftegewinnung (14 Prozent)

Nach wie vor ist es für die Unternehmen eine Herausforderung, geeignete Experten für die Digitalisierung zu finden. 14 Prozent der befragten IT-Führungskräfte investieren derzeit in die Rekrutierung von geeignetem Personal.

5. SAP HANA (10 Prozent)

Die Einführung von SAP S/4HANA bedingt SAP HANA. Dass „nur“ noch jedes zehnte Unternehmen (10 Prozent) SAP HANA als Investitionsthema ansieht, deutet darauf hin, dass die In-Memory-basierte Grundlage in vielen Unternehmen bereits gelegt ist und der Schritt auf SAP S/4HANA schon bevorsteht. „Wer aus Performancegründen SAP HANA einführen wollte, hat das bereits getan. Mittlerweile wird offenbar aufgrund prozessualer Vorteile und funktionaler Verbesserungen – also gleich für S/4HANA – entschieden und reine Geschwindigkeitsoptimierungen treten in den Hintergrund“, interpretiert Sanden vom IT-Onlinemagazin das Ergebnis.

6. SAP-/IT-Sicherheit (9 Prozent)

Nach 19 Prozent im vergangenen Jahr erwartet in diesem Jahr nur noch knapp jedes zehnte Unternehmen (9 Prozent) Investitionen in das Thema SAP-/IT-Sicherheit. Offenbar ist in den Vorjahren hier bereits in ausreichendem Maße investiert worden, so dass anderen Themen nun der Vorrang eingeräumt wird, allen voran der Digitalisierung.

Die Ergebnisse stammen aus der jährlichen SAP-Community Online-Umfrage zum „IT-Onlinemagazin Investitionsmonitor“ im Oktober 2016. Befragt wurden mehr als hundert Teilnehmer.

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