IT in der Presse

Feature | 3. Mai 2013 von Andreas Schmitz 0

Zeitungen 800465

Happy Birthday Internet: Vor 20 Jahren stellte Tim Berners-Lee seine erste Webseite ins Netz. Heute sind es 14 Milliarden – ein Rückblick von sueddeutsche.de.

Damals noch völlig undenkbar (weil es noch gar keinen Hashtag gab;-)), ist jetzt mit #aufschrei erstmals eine Erschafferin eines Hashtags für den Grimmepreis nominiert. In der Kategorie Spezial erhofft sich Twitter-Initiatorin Anne Wizorek einen vorderen Rang zu belegen, berichtet zeit.de. Über qualitätive Maßstäbe lässt sich streiten: Unter den aktuellen Tweets zu #aufschrei befinden sich unter den letzten hundert Tweets gefühlte 99, die sich ausschließlich mit der Nominierung für den Grimmepreis beschäftigen und keine einzige, die sich mit dem eigentlichen Zweck des Hashtags auseinandersetzt – dass Opfer ein Forum zur Anklage finden.

Damals überwog das Gefühl von Freiheit, die Freiheit, jegliche Information selbst publizieren zu können. Inzwischen ist die Anfangseuphorie längst abgeebbt und einem gewissen Realitätsbewusstsein gewichen, wobei Frauen offenbar ein Stück weiter sind als Männer. Nach einer aktuellen Studie der Universität Maryland gehen Frauen verantwortlicher mit Ihren privaten Informationen im Netz um. Zwei Drittel der Studienteilnehmerinnen legen Wert auf ihre Privatsphäre bei Facebook und verändern ihre Standardeinstellungen, während dies nur jeder zweie Mann tut, berichtet socialmediawatchblog.de.

Und natürlich ist das Internet längst zum Ort des Big Business geworden. Neuestes Aufregerthema: Ab Mai wird jeder Internetnutzer, der eine 16-Gigabyte-Leitung nutzt und 75 Gigabyte „verbraucht“ hat, auf 384 Kilobit runtergebremst. Und schon wieder ist sie da, die Kostenlosmentalität der Konsumenten, die am besten alle Beiträge umsonst lesen, bestellen und konsumieren wollen. Klar, dass irgendwann einmal diejenigen, die die Basis für den großen Reibach im Internet legen, stärker hinlangen. Die Konditionen, sie Auswirkungen, auf stern.de.

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