Soccer team in a huddle

KAESER Kompressoren: IT-Anwendungen und -Infrastruktur gemeinsam steuern

9. Dezember 2013 von Anja Paschke-Hess 0

KAESER Kompressoren: Die Software SAP IT Infrastructure Management ist eine Erweiterung der Anwendungsverwaltung SAP Solution Manager. Im Zusammenspiel eröffnen die beiden Lösungen Unternehmen einen umfassenden Blick auf die gesamte IT-Landschaft – Anwendungen, Hardware und Netzwerke inklusive. Bei KAESER Kompressoren haben sich hierdurch neue Türen geöffnet – auch im wörtlichen Sinne.

KAESER Kompressoren ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen für Kompressoren und Drucklufttechnikprodukte. Ob Kompressoren für Industrie und Handwerk, Schraubenanlagen für das Abfüllen von Flaschen und Tuben, Drehkolbengebläse in Klärbecken oder Baukompressoren für den Tunnelbau: Vom Firmensitz in Coburg aus werden die Produkte über mehr als 40 Niederlassungen und mehr als 60 Partner weltweit vertrieben. Die Arbeitsplätze der über 4.400 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten sind mit mehreren Hundert Druckern und PCs sowie zahlreichen Servern und Switches verbunden, die alle in der IT-Abteilung in Coburg überwacht und verwaltet werden.

Das Ziel: Konsolidierung des Netzwerkmonitorings

Die einzelnen Teile der IT-Infrastruktur hat KAESER bislang mithilfe verschiedener Werkzeuge überwacht und gesteuert. Das war oftmals umständlich und zeitraubend. Die Einführung eines Application Lifecycle Managements auf Basis von SAP Solution Manager war Anlass, das Monitoring der Infrastruktur insgesamt zu überdenken. „KAESER wollte diese Chance natürlich dazu nutzen, die Anzahl der Monitoringwerkzeuge zu reduzieren und einen einheitlichen Überblick über die gesamte Infrastruktur mit allen Komponenten zu gewinnen“, erklärt Mario Schubert, Projektmanager beim IT-Managementspezialisten REALTECH. Zu den Anforderungen von KAESER zählten zudem eine Bestandsübersicht, eine vereinheitlichte Überwachung und Alarmierung für Hardware, Software und alle Anwendungen sowie eine übersichtliche Darstellung von Analysedaten in personalisierten Dashboards – das brachte die Software SAP IT Infrastructure Management ins Spiel.

SAP IT Infrastructure Management wurde von SAP und REALTECH gemeinsam entwickelt und erweitert die Funktionalitäten der Anwendungsverwaltung SAP Solution Manager. REALTECH ist nicht nur Entwicklungs- und Implementierungspartner, sondern seit Kurzem auch als Value-Added-Reseller für die Software SAP IT Infrastructure Management gelistet. Gute Gründe für KAESER: „Wir sind langjähriger SAP-Kunde. Daher stand bei KAESER die Entscheidung für ein SAP-Produkt außer Frage. REALTECH wiederum hat durch die enge Partnerschaft mit SAP und das einzigartige Wissen rund um SAP IT Infrastructure Management und SAP Solution Manager überzeugt – und war deshalb erste Wahl für die Einführung“, begründet Falko Lameter, CIO bei KAESER Kompressoren.

Die gesamte IT mit allen Einzelheiten sichtbar gemacht

Die Entscheidung, SAP IT Infrastructure Management mit dem SAP Solution Manager einzuführen, fiel schnell. Für CIO Falko Lameter war die ganzheitliche Sichtweise auf die IT-Landschaft sehr wichtig: „Der Grund, uns für SAP IT Infrastructure Management zu entscheiden, war, eine Sicht auf unsere komplette IT-Infrastruktur zu erhalten – alle PCs und Notebooks, Drucker, Server und Switches sollten in einer zentralen Oberfläche sichtbar sein.“ Anfang 2013 startete die Einführung, im Juli war sie abgeschlossen. Das neue Werkzeug erfüllt die Anforderungen perfekt. Es überwacht sowohl SAP-Produkte als auch Softwareprodukte anderer Anbieter sowie die Hardware unterschiedlicher Hersteller. Software, die nicht mehr korrekt installiert ist, wird automatisch gemeldet. Überwachungs- und Alarmierungsprozesse können bis ins Detail definiert und automatisch dokumentiert werden. Die Früherkennung von Systemfehlern und die Ursachenanalyse sorgen dafür, dass Störungen oder Ausfälle vermieden oder schneller behoben werden.

Der Nutzen, den SAP IT Infrastructure Management bietet, hat sich bereits in einer Vielzahl verschiedener Szenarien gezeigt. Ein Beispiel ist der E-Mail-Verkehr: Bei einer Störung musste zuvor einzeln geprüft werden, ob die Ursache an einer Serverfunktion oder an einer einzelnen Infrastrukturkomponente liegt. Bis der Fehler gefunden war, konnte einige Zeit vergehen. Dank des Zusammenspiels von SAP Solution Manager und SAP IT Infrastructure Management werden die Funktion der einzelnen Komponenten sowie deren Abhängigkeiten untereinander angezeigt. Die Ursache einer Störung ist somit auf einen Blick erkennbar und lässt sich entsprechend schnell beheben.

Software, die Türen öffnet

Eine nicht geplante und höchst überraschende Änderung hat SAP IT Infrastructure Management für die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen gebracht. Vor der Einführung waren die Mitarbeiter der Netzwerkabteilung mit den Kollegen des SAP-Bereichs eher wenig im Kontakt – obwohl die Büros nur durch einen Flur getrennt sind. Das hat sich grundlegend geändert: Heute sind alle Türen offen, weil SAP IT Infrastructure Management zwischen Hard- und Software sowie den verschiedenen Teilbereichen der IT-Landschaft echte system- und bereichsübergreifende Verbindungen geschaffen hat. Hatten die Netzwerk- und die SAP-Mitarbeiter vorher ihre ganz spezielle Perspektive auf die IT-Landschaft, so haben beide Bereiche nun einen Blick auf das Ganze. Oder wie Mario Schubert erzählt: „Die SAP-Fachleute können jetzt, mit der Hardware im Blick, stärker in die Tiefe gehen. Umgekehrt können die Netzwerk-Kollegen sehen, wie sich hardwareseitige Veränderungen auswirken – und zwar nicht nur auf einzelne Komponenten, sondern auf komplette Prozesse.”

Weitere Informationen:

  • Grundlegende Informationen und die Highlights von SAP IT Infrastructure Management.
  • KAESER-CIO Falko Lameter über seine Erfahrungen mit SAP IT Infrastructure Management – hier Video anschauen.
  • SAP IT Infrastructure Management: Produktvideo von REALTECH und SAP anschauen (in englischer Sprache).

Tags: , ,

Leave a Reply