Langfristigen Erfolg gespeichert

Feature | 31. März 2004 von admin 0

Kleine elektronische Geräte wie Digitalkameras werden immer leistungsstärker – und benötigen dafür entsprechenden Speicherplatz. Der Markt für Erweiterungskarten, die etwa nach dem SD-Card- oder dem CompactFlash-Standard konstruiert sind, boomt. Immer beliebter werden auch die kleinen und kompakten USB-Flashsticks. Dabei ist Schweizer Technologie der SwissBit AG im Einsatz. Das Bronschhofener Unternehmen mit weltweit 164 Mitarbeitenden und einem Umsatz von mehr als 150 Millionen CHF ist der größte unabhängige Speichermodul- Produzent Europas. Jährlich werden 3,5 Millionen Produkte ausgeliefert, die in verschiedensten Geräten der führenden Hersteller eingesetzt werden.

Leistung und Akzeptanz

SwissBit ist in den letzten Jahren stark gewachsen, hat eine Firma in Deutschland hinzugekauft und in den USA und Asien neue Niederlassungen gegründet. Durch die Expansion sah man sich allerdings zunehmend mit einer heterogenen Software-Umgebung konfrontiert. Während etwa die Tochterfirma in Berlin seit mehreren Jahren eine integrierte SAP-Softwarelösung einsetzt, arbeitete SwissBit am Hauptsitz mit einem Enterprise-Resource-Planning-(ERP)-System, das dem aktuellen Entwicklungsstand des Konzerns nicht mehr gerecht wurde. Es galt, vier Probleme zu lösen:

  • Die Konzerndaten sollten durch ein neues ERP-System sichergestellt und jederzeit verfügbar sein.
  • Das Rohmaterial für die Herstellung der SwissBit-Produkte ist sehr teuer. Entsprechend sind für den unternehmerischen Erfolg ein zentrales Cash-Management sowie eine übergreifende Liquiditätsplanung zur Optimierung des Kapitals notwendig.
  • SwissBit will in den USA und in Asien stark wachsen. Die neue Lösung muss diese Wachstumsstrategie auf der logistischen Ebene sichern.
  • Buchhaltung und Rechnungslegung sollen konzernweit den Internationalen Rechnungslegungs-Standards (IAS) entsprechen.

Diese zentralen Anforderungen sollte die künftig an allen Standorten einheitliche Softwarelösung erfüllen. Deshalb fiel die Wahl auf die mySAP-All-in-One-Branchenlösung Easy3Fertiger von TDS MultiVision, die sich auch bei laufendem Betrieb schnell implementieren lässt. Das Projektteam um André Bättig, SAP-Projektverantwortlicher der SwissBit, führte die Branchenlösung für die Fertigungsindustrie in nur drei Monaten ein. „Dank des internen Einsatzes und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Fachleuten der TDS MultiVision ist das Projekt praktisch reibungslos abgelaufen“, freut sich André Bättig. „Außerdem ist die mySAP-All-in-One-Branchenlösung bedienerfreundlich, unsere Mitarbeiter haben sich schnell an das IT-System gewöhnt.“ Darüber hinaus wurden auch besondere Bedürfnisse von SwissBit berücksichtigt: Zusätzlich zu den gängigen Komponenten wie Finanzbuchhaltung, Verkauf, Materialwirtschaft, Lagerverwaltung und Produktionsplanung wurden die kompletten Treasury-Funktionen von SAP eingeführt. Sie dienen dem Speichermodul-Produzenten zur Feststellung des Liquiditätsstatus über all seine Unternehmen und Niederlassungen hinweg und ermöglichen ein effizientes Cash-Management. Zudem können damit alle Konzerndaten konsolidiert und zusammengeführt werden.
In einem nächsten Schritt steht nun die Einführung der Lösung SAP Business Information Warehouse (SAP BW) bevor. Damit erschließt sich SwissBit künftig aus verschiedensten Quellen ein umfangreicher Informationspool als Basis für strategische Entscheidungen. Um flexibel zu bleiben, entschloss sich das Unternehmen, die gesamte IT-Infrastruktur an das SAP-Systemhaus TDS auszulagern. André Bättig: „So können wir uns auf das Kerngeschäft konzentrieren und beschleunigen zugleich unsere Geschäftsprozesse.“

Leave a Reply