Lösungen für „The New Face of Purchasing”

Feature | 4. Oktober 2005 von admin 0

In einer globalen Untersuchung, publiziert unter dem Titel “The New Face of Purchasing” publiziert, befragte die Economist Intelligence Unit (EIU), ein Wirtschafts-Informationsdienst der Economist Group, mehr als 350 Führungskräfte aus einem breiten Branchenspektrum zu den Herausforderungen, die sich der Beschaffung künftig stellen werden. Mehr als 91 Prozent der Befragten bestätigten, sie sähen in den Beschaffungsstrategien ihres Unternehmen im Lauf der kommenden zehn Jahre eine entscheidende Rolle beim Ausbau des Wettbewerbsvorsprungs.
Die Untersuchung identifiziert drei Antriebskräfte, die die Beschaffung von einem prozessorientierten-taktischen in einen auf den Shareholder Value konzentrierten strategischen Ansatz verwandelt:

  • Globalisierung: Das unaufhaltsame Wachstum der weltweiten Zuliefermärkte bedeutet, dass die globale Reichweite eines Unternehmens nicht länger ein Unterscheidungskriterium, sondern eine Überlebensnotwendigkeit in einer allumfassenden Wirtschaftswelt ist.
  • Kostendruck: 41 Prozent der Befragten bestätigten, dass die Kostenführerschaft zu den wichtigsten Faktoren für den Erfolg ihres Unternehmens in den nächsten zehn Jahren zählt.
  • Innovation: Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit den Lieferanten kann sich erheblich auf Qualität und Design der Produkte auswirken und sowohl Differenzierung als auch Profitabilität des Unternehmens steigern.

Um diese Herausforderungen direkt anzugehen, so die Untersuchung weiter, muss sich die Beschaffung weiterentwickeln und anpassen: durch die Erweiterung des Supply-Managements, die Vertiefung der Lieferantenbeziehungen, einen stärkeren Einfluss des Chief Purchase Officer (CPO) sowie das vollständige Ausschöpfen aller technologischen Möglichkeiten.
Mit Funktionen zur Unterstützung des gesamten Beschaffungsvorgangs vom Ausgabenmanagement über die Beschaffungs- und Vertragsverwaltung bis zur operativen Beschaffung und Lieferantenverwaltung steht mit mySAP Supplier Relationship Management (mySAP SRM) bereits eine Beschaffungslösung bereit, wie sie die Studie fordert. Selbst die drei genannten Antriebskräfte sind berücksichtigt.

Mit der Beschaffungsplattform von der Globalisierung profitieren

50 Prozent der Befragten nennen die Globalisierung als einen der beiden wichtigsten Faktoren, der sich künftig auf die Lieferantenverwaltungsstrategien ihrer Unternehmen auswirken wird. SAP stellt eine umfassende Beschaffungsplattform bereit, die alle Aspekte des globalen Unternehmens abdeckt und sich darüber hinaus nahtlos in ergänzende Lösungen für die Planung und Abwicklung der Supply Chain und für Enterprise Resource Planning (ERP) integriert.
Die Globalisierung kann dazu führen, dass die Anzahl der zu verwaltenden Lieferanten rasch anwächst. Die Lieferantenverwaltung ist mit Lieferantenfindung, -qualifizierung und -vertragsgestaltung ein Schlüsselbereich der Beschaffung. Einer der Gründe für den zunehmenden Erfolg der Lieferantenfunktionen ist die Geschäftsabwicklung mit einer Vielzahl kleiner Lieferanten. Das erfolgreiche Comeback elektronischer Marktplätze unterstützt diesen Trend. Durch die Bereitstellung automatischer Links für Lieferantenaufträge und -rechnungen wird die Einkaufsorganisation entlastet und kann sich auf die Entwicklung von intensiven, kooperativen Beziehungen zu strategischen Lieferanten konzentrieren, die zum Unternehmenserfolg beitragen. Ein zeitnahes Performance Management mit den Leistungskennzahlen für Preis, Qualität und Lieferungen ermöglicht effektivere Beziehungen zu den strategischen Lieferanten. Erfüllt wird dies durch mySAP SRM Supplier Enablement mit seinen automatisierten Überwachungsfunktionen, Anzeigen und Scorecards.
Um eine einfache und benutzerfreundliche Lösung zu bieten, greifen die Lieferanten in mySAP SRM per Browser auf Schlüsseldokumente zu. Zusätzlich kann der Einkauf über das SAP Supplier Network seine Geschäftsbeziehungen zu Tausenden nicht-strategischer Lieferanten ausbauen. Dieser E-Marktplatz bietet alle wichtigen Interaktionsmöglichkeiten, die für E-Procurement-Transaktionen bei indirekten Gütern wie Büromöbeln oder Verbrauchsmaterialien benötigt werden.

Strategisch Beschaffen, Kostendruck reduzieren

Steigende Ölpreise, Terrorismus und Globalisierung haben die wirtschaftliche Unsicherheit deutlich erhöht. Dies und die Reaktion der Zuliefermärkte darauf macht Verhandlungsstärke und effiziente Beschaffungssysteme unverzichtbar, um eine Kostenführerschaft zu erreichen. Viele Unternehmen haben bereits den Nutzen von Online-Auktionen sondiert und prüfen jetzt, inwiefern sie diese in ihre regulären Kerngeschäftsprozesse integrieren können. Mit Hilfe von Schlüsseldaten lassen sich Vorlagen und Wissensmanagementsysteme erstellen, um Informationen für verschiedene Ausgabenkategorien zu nutzen. Mit effizienter und effektiver arbeitendem Personal kann ein Unternehmen die Summe der verwalteten Ausgaben erhöhen und auf diese Weise weitere Kosten einsparen. Diese Einsparungen durch einen verbesserten Beschaffungsprozess kommen dem Endergebnis zugute. Diese Prozesse für die strategische und operative Beschaffung unterstützt die SAP-Lösungen vollständig durch das Verhandlungs- und Vertragsmanagement mit mySAP SRM Strategic Sourcing und SAP E-Procurement.
Operative Beschaffungssysteme machen es Unternehmen möglich, ihre Ausgaben zu steuern und die Einhaltung der vereinbarten Verträge sicherzustellen. mySAP SRM ist in diesem Bereich ausgereift – dank einer leistungsstarken Plattform und Browser-gestützter Funktionen profitieren die Anwender von ausgefeilten E-Procurement-Funktionen. Eingebettet in die Kerngeschäftsanwendungen bietet die SAP-Lösung Funktionen für Bestellanforderung, Warenkorb und Genehmigungen, um den Kaufvorgang zu automatisieren, und stellt ein bedienerfreundliches und flexibles Werkzeug zur Verfügung.

Innovationen schaffen durch die Kooperationsumgebung

Der Löwenanteil der Produktkosten entsteht bereits im Entwicklungsstadium – so ein weiteres Ergebnis der Studie. Dem entsprechend suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, Einkäufer, Lieferanten und Konstruktionsteams bereits zu Beginn der Produktentwicklung zusammenzubringen, um die Kosten zu senken. Anstatt also das Kostenproblem innerhalb der Kette weiterzureichen und es der Beschaffung zu überlassen, ein Geschäft daraus zu machen, sorgt dieser kooperative Ansatz dafür, dass virtuelle Teams zusammenarbeiten und so die Kosten stabil bleiben. 35 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass diese Vorgehensweise die Entwicklungszeit bis zur Marktreife zudem erheblich verkürzt.
Innovation lässt sich – so die Vision der SAP – durch die Nutzung aller hier beschriebenen Lösungen erreichen. Durch die Verwendung von Kooperationswerkzeugen wie SAP Collaboration Folders (cFolders) oder dem Lieferantenportal unterstützt SAP die Zusammenarbeit von Einkäufern, Lieferanten, Produktentwicklern und anderen Geschäftspartnern, die für die Veränderungsprozesse im Unternehmen verantwortlich sind. Gleichzeitig bleibt wertvolles Wissen erhalten, Datenintegrität und -überprüfbarkeit werden sichergestellt und die interne und externe Unternehmenskontrolle gesteuert, wie sie unter anderem durch Sarbanes-Oxley vorgeschrieben ist. Innovation liefert den Schlüssel für die neue Beschaffung und SAP die passende Umgebung für Pflege und Wachstum.

SAP bei der Beschaffung tonangebend

Globalisierung, Kostendruck und Innovation haben sich in der EIU-Umfrage als die wichtigsten Kräfte herauskristallisiert, die in den nächsten zehn Jahren auf die Beschaffung einwirken werden. Viele Unternehmen reagieren darauf mit der Investition in Technologien, die den Übergang zu einer neuen Beschaffung erleichtern sollen, um sich einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern. SAP hat bereits auf diese Herausforderungen reagiert und bietet eine bewährte Lösung, die das gesamte Anforderungsspektrum der neuen Beschaffung abdeckt. mySAP SRM ist eine umfassende Beschaffungsplattform, die das Supply Management vollständig mit allen Kerngeschäftsprozessen und Systemen integriert.

Roger Phillips

Roger Phillips

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