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Mehr Sicherheit für Städte

Feature | 19. März 2015 von Michael Zipf 0

SAP arbeitet mit der UN-Habitat-Initiative „Global Network on Safer Cities“ und hilft so mit, die Sicherheit der Bewohner in Städten zu erhöhen.

Obwohl in der westlichen Welt ein Rückgang der Kriminalität in Städten festzustellen ist, entsteht angesichts der Nachrichten über Terroranschläge oder Überfälle der Eindruck, dass sich die Sicherheitslage insgesamt verschlechtert hat. So stehen insbesondere Städte vor der Herausforderung, nicht nur die Lebensqualität für ihre Bürger zu erhöhen, sondern sich auch gegen Naturkatastrophen zu wappnen und Anschlägen vorzubeugen oder Online-Verbrechen zu bekämpfen. Wenn Städte ihren Bürgern keine Sicherheit bieten können, dann können diese Gemeinschaften sicher nicht gedeihen.

UN Habitat arbeitet derzeit im Rahmen ihrer „World-Urban“-Kampagne an neuen Zielen für das Leben in den Städten. UN Habitat hat dazu eine Arbeitsgruppe namens „Global Network on Safer Cities (GNSC)“ ins Leben gerufen, die die Stadtverwaltungen dabei unterstützt, urbane Sicherheit zu schaffen.

UN-Habitat

UN-Habitat ist ein Programm der Vereinten Nationen, das sich mit der Verbesserung der urbanen Zukunftsperspektiven befasst. Seine Aufgabe besteht darin, die sozial- und umweltverträgliche Entwicklung menschlicher Siedlungen zu fördern und zu erreichen, dass alle Menschen über eine angemessene Unterkunft verfügen. Die Institution, die 1978 von der UN-Vollversammlung beschlossen wurde, um die Probleme des urbanen Wachstums anzugehen, besitzt Expertise im Bereich urbaner Entwicklungsprozesse und kennt die Erwartungen von Städten und ihren Bewohnern. Weitere Informationen hier.

Die SAP wurde von UN-Habitat-Direktor Juma Assagio gebeten, die Technische Arbeitsgruppe der Initiative zu leiten, an der bereits mehr als 200 Städte weltweit teilnehmen. „Im GNSC mitzuwirken ist der SAP eine Ehre und zeigt, dass man weiß, welches Know-how das Unternehmen im Hinblick auf umfassende Sicherheitslösungen für den öffentlichen Sektor mitbringt“, erklärt Holger Tallowitz, Senior Advisor für Urban Matters & Public Security bei der SAP.

Das im September 2012 bei der sechsten Konferenz des World Urban Forum in Neapel auf den Weg gebrachte GNSC soll als führende internationale Plattform für Städte und urbane Interessengruppen dienen, um Kriminalität vorzubeugen und die Sicherheit im urbanen Raum zu erhöhen. Der Ansatz von Safer Cities wird in Zusammenarbeit mit Städten und Partnern aus der ganzen Welt entwickelt und derzeit in 77 Städten in 24 Ländern umgesetzt. Das Netzwerk soll „Städte bei der Prävention der urbanen Kriminalität und der Verbesserung von Strategien für die städtische Sicherheit unterstützen, indem es als gemeinsame Plattform fungiert, die bestehende Netzwerke zur Kriminalitäts- und Gewaltprävention mit den städtischen Akteuren zusammenbringt.“

Den Sicherheitsbedürfnissen der Bürger gerecht werden

„Wir haben ein Team führender innovativer Firmen zusammengestellt, das die zukünftige Agenda für sichere Städte gestalten, diese beraten und informieren soll. Wir wollen ihnen helfen, an die Spitze der Innovationskurve zu kommen“, sagt Sean Patrick O’Brien, Leiter SAP Urban Matters & Public Security im Global-Industry-Cloud-Team.

Zusammen mit Thales und Huawei, die ebenfalls zur Mitwirkung eingeladen wurden, wird SAP jetzt einen Plan erarbeiten, um den Sicherheitsanforderungen der Städte jetzt und in Zukunft durch eine entsprechende Strategie und Planung sowie die technischen Komponenten gerecht zu werden. Gemeinsam mit diesen Partnerunternehmen wird die SAP alle Ebenen von den physischen Netzwerkkomponenten und Aspekten der technischen Integration bis hin zu Geschäftsanwendungen und Fragen der Benutzerfreundlichkeit abdecken.

Durch stärker strategisch und programmatisch ausgerichtete Arbeit erhält die SAP auch die Chance, ihre leistungsstarken Lösungen für die öffentliche Sicherheit, wie Real-Time Situational Awareness oder das Vorgangsbearbeitungssystem (Investigative Case Management), bekannter zu machen. Darüber hinaus erhofft sich die SAP direkte Anregungen für die Entwicklung gänzlich neuer Lösungen oder die Verbesserung vorhandener Lösungen, beispielsweise zur Abwehr von Cyberangriffen oder für die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln. Holger: „Dadurch werden wir direkt Geschäftschancen in verschiedenen Ländern generieren können.“ Sean ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir für diese Initiative arbeiten können, und sehen darin einen beiderseitigen Nutzen sowie einen weiteren Schritt, das Leben von Menschen zu verbessern.“

Zahlen und Fakten
  • Die SAP unterstützt mehr als 1.700 Stadtverwaltungen bei der Verbesserung ihrer Arbeitsabläufe.
  • Die SAP bietet Städten mehr als 20 Jahre Erfahrung mit dem urbanen Umfeld.
  • Die SAP hat 10 Innovationsbereiche für Städte definiert.
  • Die SAP zählt Kommunen und regionale Institutionen auf der ganzen Welt zu ihren Kunden, unter anderem Kapstadt (Südafrika), Guatemala-Stadt und Howard County (USA).
Nützliche Links

Fotos: Shutterstock

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