„Meine 3 Cloud-Trends für 2014“

Feature | 25. März 2014 von Tim Clark 0

Photo: Shutterstock

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Marktbeobachter sagen voraus, dass die Cloud-Ausgaben um das fünf- bis siebenfache steigen und die gesamten IT-Ausgaben in den nächsten drei Jahren übertreffen werden. Aber der Vorteil geringerer Gesamtbetriebskosten wird nicht mehr der einzige Grund für die Nutzung der Cloud sein. Laut Tim Minahan, Chief Marketing Officer, SAP Cloud werden Unternehmen aus anderen Gründen als bisher ihre Prozesse in die Cloud verlagern. Hier sind drei weitere Trends, die Minahan kürzlich im Beitrag Game Changers 2014 Predictions Part 3 auf SAP Radio herausstellte.

1. Kein Komplett-Umstieg auf die Cloud

Auch wenn Unternehmen 2014 zunehmend auf die Cloud setzen, werden sie nicht gleich komplett umstellen. Vielmehr möchten sie ihre bestehenden IT-Investitionen ergänzen. Die Deutsche Bank ist ein Paradebeispiel hierfür. In einer Eröffnungsrede auf der bevorstehenden Veranstaltung Ariba Live wird die Deutsche Bank erläutern, wie sie ihre SAP-Umgebung um Cloud-Anwendungen von Ariba und das Ariba Network erweitert hat, um mit über 4.500 Lieferanten rund um den Globus zusammenzuarbeiten. „Die Deutsche Bank kann dadurch nicht nur voll automatisierte Transaktionen zusammen mit diesen Partnern durchführen, sondern auch auf ganz neue Weise ihre Liquidität steuern, wie das bisher bei einem rein lokalen Softwarebetrieb nicht möglich war“, sagte Minahan.

2. Innovation kommt vor Betriebskosten

Die Tage, in denen Unternehmen allein aus Kostengründen ihre Systeme in die Cloud auslagerten, sind vorbei. Unternehmen wollen in die Cloud investieren und sie als Innovationsplattform nutzen. So können sie innovative Prozesse einführen und neue Einblicke gewinnen, die ihnen eine völlig neue Art der Geschäftsabwicklung ermöglichen. Mit anderen Worten: Sie möchten nicht einfach mit einem anderen Betriebsmodell wie gehabt weiterarbeiten. T-Mobile zum Beispiel erweitert seine lokale CRM-Umgebung mit Cloud-Anwendungen, um Kunden einzubinden und die Effektivität des Kundenservice in sozialen Medien zu messen. T-Mobile reagiert nicht nur auf Kundenanfragen über herkömmliche Kanäle, sondern geht auch auf Twitter, Facebook etc. aktiv auf Kunden ein, um die gesamte Kundenzufriedenheit zu verbessern und mehr Vertragsverlängerungen zu erzielen. „Da sie mit Kunden direkt interagieren und schnell auf ihre Anliegen reagieren, werden sie viel häufiger weiterempfohlen als größere Marken“, betonte Minahan.

3. Zentrale Plattform für die Cloud

Unternehmen werden die gesamte IT-Landschaft genau prüfen und auf jeder Ebene der Infrastruktur mehr Einfachheit anstreben. „Sie wünschen auch umfassendere Cloud-Prozesse und erwarten, dass diese Anwendungen nahtlos auf einer durchgängigen Cloud-Plattform zusammenarbeiten, die alle Anwendungen, Daten und Geschäftsprozesse in einer einheitlichen Arbeitsumgebung zusammenführt.“

Hier können Sie diese Beiträge hier bei Coffee Break with Game-Changers Radio nachhören:

Game-Changers 2014 Predictions, Part 1 Jetzt anhören

Game-Changers 2014 Predictions, Part 2 Jetzt anhören

Game-Changers 2014 Predictions, Part 3 Jetzt anhören

Der Artikel wurde ursprünglich auf SAP Business Trends veröffentlicht.

 

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