Mittelständische Unternehmen richten sich immer stärker global aus

Blog | 2. Juli 2013 von SAP News 0

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Die  SAP AG und Oxford Economics haben heute die Ergebnisse einer Umfrage bekannt gegeben, die zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen weltweit und in jeder Branche ihre Geschäftsmodelle, Produkte und Marktstrategien grundlegend verändern. Mittlere und kleine Unternehmen investieren in Technologie, um mit größeren Unternehmen zu konkurrieren, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und ihre Effizienz zu steigern. Die Umfrage unter 2.100 Führungskräften von mittelständischen Unternehmen aus 21 Ländern kommt zu dem Ergebnis, dass sie mit größeren Unternehmen gleichziehen und ihnen gegenüber klare Vorteile haben. Die Studie räumt mit einigen Vorurteilen auf, die kleinere Unternehmen häufig als technikfeindlich mit lokaler oder regionaler Ausrichtung darstellen. Befragt wurden im Rahmen der von SAP gesponserten  Studie mittelständische Unternehmen weltweit mit einem Jahresumsatz von 20 bis 750 Millionen US-Dollar.

„Das hervorstechendste Ergebnis der Studie war, dass sich erfolgreiche mittelständische Unternehmen über ihren heimischen Markt hinausgehen, um schneller zu wachsen. Dabei sehen sie sich einem härterem Wettbewerb gegenüber durch multinationale Konzerne sowie kritischeren Kunden“, sagte Eric Duffaut, Präsident, Global Ecosystem und Channels der SAP AG. „Als Teil derselben globalen Wettbewerbslandschaft und Wertschöpfungskette wie einige der größten Unternehmen weltweit – sind sie gleichermaßen angewiesen auf die neuesten Innovationen.“

Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Mittelständische Unternehmen werden über ihren Heimatmarkt hinaus wachsen und gleichzeitig im Inland mit zunehmendem globalem Wettbewerb konfrontiert – Die Zahl der Unternehmen, die damit rechnen, bis zu 40 Prozent ihres Umsatzes auf dem internationalen Markt zu erwirtschaften, wird in den nächsten drei Jahren auf 36 Prozent steigen. 15 Prozent der Befragten tätigen heute Geschäfte in mindestens sechs Ländern. Diese Zahl wird in drei Jahren auf 35 Prozent angestiegen sein. Für über ein Viertel der Befragten ist der wachsende globale Wettbewerb heute einer der drei wichtigsten Trends für ihr Unternehmen. Fast 60 Prozent sagen, dass der Wettbewerbsdruck durch Unternehmen in anderen Ländern in den letzten zwei Jahren erheblich zugenommen hat. Und 59 Prozent äußern, dass sie jetzt mehr mit größeren Unternehmen konkurrieren als früher.
  • Mittelständische Unternehmen bilden weltweite Netzwerke – Mehr als die Hälfte der Befragten bilden in zunehmendem Maße Partnerschaften mit Lieferanten und anderen Anbietern aus Ländern außerhalb ihres Heimatmarktes. Eine ähnliche Zahl kooperiert über Online-Geschäftsnetzwerke und -Plattformen mit anderen Firmen, um Innovationen und Wachstum voranzutreiben. Für fast 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen ist die Bildung strategischer Partnerschaften und Kooperationen eine große Herausforderung, um auf dem globalen Markt aktiv zu sein. Nordamerikanische Unternehmen (60 Prozent) sowie die größten (60 Prozent) und  profitabelsten Unternehmen (62 Prozent) haben die Zusammenarbeit mit anderen Firmen über Online-Geschäftsnetzwerke und -Plattformen verstärkt. Cloud Computing und Social Media gelten dabei als treibende Kraft.
  • Mittelständische Unternehmen erkennen die Notwendigkeit von Veränderung – Zwei Drittel aller befragten Betriebe befinden sich in einer bestimmten Phase des Umbruchs (kurz davor, im Gange oder gerade abgeschlossen) und haben erkannt, dass dies mit erheblichen Veränderungen im Geschäftsmodell, in der Technologie, im Produktangebot und in der Marktstrategie verbunden ist.
  • Technologie hat für Mittelständler einen hohen Stellenwert für ihren Wandel – Investitionen in neue Technologien sind für mittelständische Unternehmen von hoher strategischer Bedeutung, um für den internationalen Markt gerüstet zu sein. Dazu gehören Unternehmenssoftware, Datenanalysen, mobile Anwendungen, Social Media und Cloud Computing. Fast zwei Drittel sind fest davon überzeugt, dass Technologie ihre Zukunft und nachhaltiges Wachstum sichert. Insgesamt stufen sich 35 Prozent der Befragten als „Early Adopter“ ein. Eine Zahl, die für Unternehmen der Fertigungsindustrie auf 42 Prozent und für Unternehmen in Nordamerika auf 47 Prozent steigt. Weniger als ein Drittel der befragten Firmen geben an, dass ihnen die technischen Möglichkeiten der größeren Mitbewerber fehlen, und nur etwas über ein Viertel sagen, dass sie nur schwer nachvollziehen können, wie die Technologie ihrem Unternehmen messbare Vorteile verschaffen kann.
  • Innovative Technologien sind der Schlüssel zu neuen Märkten und zum Aufbau starker Kundenbeziehungen – Für über ein Drittel der Befragten ist eine eigene Innovationskultur ein wichtiger Faktor ihrer firmeninternen Veränderung. Aufstrebende Wirtschaftsnationen* (55 Prozent) und Unternehmen in Lateinamerika (58 Prozent) legen besonders hohen Wert auf Innovationen. Unternehmen in aufstrebenden Märkten* (54 Prozent) rechnen eher damit, dass ihr Wachstum durch neue Produkte und Serviceangebote beschleunigt wird als Unternehmen in Industrieländern (43 Prozent). Mobile Anwendungen gelten als der wichtigste Wettbewerbsfaktor für mittelständische Betriebe und als wichtiger Innovationstreiber. ( *Brasilien, Chile, China. Kolumbien, Tschechien, Ungarn, Indien, Mexiko, Russland, Südafrika)
  • Mittelständische Unternehmen stocken ihr Personal auf, stehen aber bei der Einführung von Technologien vor kulturellen Hürden – Fast die Hälfte (46 Prozent) der Befragten stellen für ihr weiteres Wachstum neue Mitarbeiter ein. Mittelständische Unternehmen stehen dabei vor denselben Problemen wie ihre größeren Wettbewerber: 39 Prozent sind der Ansicht, dass es immer schwieriger wird, Mitarbeiter mit passender Qualifikation zu finden.
    Laut 31 Prozent der Befragten ist es schwierig, Mitarbeiter für den Einsatz mobiler Technologien zu begeistern. 35 Prozent meinen, dass fehlendes Verständnis für die Vorteile des Cloud Computing ein Problem ist. Und 43 Prozent der Mittelständler haben Schwierigkeiten ihre Mitarbeiter zu mobilisieren Social Media beruflich zu nutzen.

„Der zukünftige Weg ist für mittelständische Unternehmen klar vorgezeichnet“, sagte Edward Cone, leitender Redakteur und Senior Analyst bei Oxford Economics. „Erfolgreiche kleine und mittlere Unternehmen werden sich durch Globalisierung, Transformation und Technologien auszeichnen.“

Weitere Informationen finden Sie im SAP Newsroom und Material (in englischer Sprache).

Im Auftrag von SAP befragte Oxford Economics 2.100 Entscheider in KMUs in 21 Ländern. Im Fokus stand die Frage: „Wie agieren Sie erfolgreich in einem sich kontinuierlich verändernden globalen Markt?“

Bitte klicken Sie hier um die SAP Studie “Wie sich mittelständische Unternehmen (in einem zunehmend globalen Umfeld) erfolgreich behaupten“ in Zusammenarbeit mit Oxford Economics im Detail zu lesen.

Die Infografik finden Sie hier.

Über die Studie

Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage, die im April 2013 durchgeführt wurde. Die Umfrageteilnehmer kamen aus 21 Ländern, wobei die insgesamt 2.100 Antworten gleichmäßig (jeweils 100 Teilnehmer) auf die folgenden Länder verteilt waren: Australien, Brasilien, Kanada, Chile, China, Kolumbien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Indien, Indonesien, Italien, Mexiko, Polen, Portugal, Russland, Südafrika, Spanien, Großbritannien und USA. Die vertretenen Branchen sind Fertigungsindustrie (25 Prozent), Dienstleistungsbranche (21 Prozent), Konsumgüterindustrie (22 Prozent), Einzelhandel (17 Prozent) und Großhandel (16 Prozent). Bei den Befragten handelt es sich um Topmanager oder direkt unterstellte Mitarbeiter, darunter Geschäftsführer/Inhaber (10 Prozent) und unterschiedliche Führungskräfte aus IT, Vertrieb, Finanzwesen, Logistik, Marketing und Einkauf. Der Umsatz der Unternehmen bewegt sich zwischen 20–99 Millionen US-Dollar (27 Prozent), 100–249 Millionen US-Dollar (23 Prozent), 250–499 Millionen US-Dollar (29 Prozent) und 500–750 Millionen US-Dollar (20 Prozent).

Die jeweiligen Ergebnisse per Land finden Sie hier (in englischer Sprache).

Über Oxford Economics
Oxford Economics wurde 1981 als Joint Venture mit dem Oxford University Business College gegründet, um Wirtschaftsprognosen und -modelle für internationale Organisationen bereitzustellen. Inzwischen zählt das Unternehmen weltweit zu den führenden unabhängigen Beratungsfirmen für Prognosen, Analysen und Daten über 190 Länder und Regionen, 100 Branchen sowie 2600 Teilregionen und Städte. Das Team umfasst mehr als 80 Volkswirte, Branchenanalysten und Managementexperten.

Oxford Economics ist auf globale quantitative Analysen spezialisiert und bietet Beratungsdienstleistungen für Unternehmen und über Rechts- und Wirtschaftsordnung. Das Unternehmen erstellt vielfältige Prognosen, die regelmäßige Berichte, Datenbanken und Modelle über Länder, Städte und Wirtschaftszweige umfassen. Oxford Economics ist bekannt für seine evidenzbasierte Beratung und visionäre Denkweise in Form von Wirtschaftsstudien, Szenario Analysen, Geschäftsmodellen, Risikobeurteilungen, Marktbewertungen, Umfragen unter Führungskräften, White Paper und Analysen für den öffentlichen Sektor. Das Unternehmen zeichnet sich aus durch die Qualität der quantitativen Analysen, die herausragende Kompetenz der Mitarbeiter und die engen Beziehungen zur Universität von Oxford. Weitere Informationen finden Sie unter  www.oxfordeconomics.com.

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