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Neue Kunstausstellung bei SAP: Outsider Art als Medium der Inklusion

Newsbyte | 16. Oktober 2017 von SAP News 1

Die SAP-Kunstausstellung „Waß soll ich hier?“ – Outsider Art als Medium der Inklusion präsentiert vom 20. Oktober 2017 bis zum 09. Februar 2018 künstlerische Arbeiten von Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen. Die gezeigten Werke, die in psychiatrischen Einrichtungen entstanden, zählen zur sogenannten Outsider Art und schlagen eine Brücke der Inklusion zwischen Kunst und Unternehmenswelt. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, um 19 Uhr im internationalen SAP-Schulungszentrum in Walldorf statt.

Die Ausstellung greift das Interesse an kreativen Schöpfungen von Psychiatrie-Erfahrenen auf, das bis in das frühe 20. Jahrhundert zurückgeht. In seinem vielbeachteten Buch »Bildnereien der Geisteskranken« aus dem Jahr 1922 erfasste und untersuchte der Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn wahre Artefakte aus Farbe, Form, Linie und Schrift, die als Ausdruck der inneren Welt seiner Patienten entstanden waren. Die Entdeckung der Psyche und des Unterbewussten hatte großen Einfluss auf Kunstströmungen wie den Dadaismus, den Surrealismus und vor allem auf Vertreter des Expressionismus.

Die in der SAP-Kunstausstellung zusammengestellten Arbeiten aus der Sammlung des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) konzentrieren sich auf Menschenbilder, die zeigen, wie die Künstler sich selbst oder ihr Gegenüber wahrnehmen. Die Selbstportraits und Portraits sind vielfältig, individuell und sehr persönlich – jedes von ihnen erzählt eine ganz eigene Geschichte und bietet uns mit seiner eigenen Ästhetik einen Blick auf den Menschen in all seinen Facetten.

Die Arbeiten sind das, was man authentisch nennt, denn sie orientieren sich nicht an aktuellen künstlerischen Strömungen und Einflüssen. Sie sind von Menschen geschaffen worden, die meistens über kein oder nur ein eingeschränktes Wissen über künstlerische Techniken verfügen. Manche der Darstellungen sind bunt und wild, andere wiederum wirken zart und verletzlich oder sind rätselhaft und düster. Ob es eine reduzierte, aus wenigen Strichen bestehende oder eine komplex zusammenhängende Zeichnung ist – es handelt sich um originelle Kunstwerke, die sich eine offene und vorurteilsfrei Begegnung mit dem Betrachter wünschen.

Dem im Ausstellungstitel enthaltenen Bildzitat „Waß soll ich hier?“ – das auf ein situatives Unbehagen schließen lässt, möchte diese Schau entgegentreten, indem sie den Talenten und Begabungen von Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen einen öffentlichen Raum geben will. Räume für Menschen zu schaffen, die sich als Outsider in unserer Gesellschaft fühlen, ist auch außerhalb des Kunstkontextes ein wichtiges Anliegen der SAP. Nur durch Inklusion, Förderung der Stärken und Kompetenzen jedes Einzelnen und durch gelebte Vielfalt werden Potenziale wie Kreativität und Innovation freigesetzt, die ein nachhaltig, global operierendes Unternehmen zum Erfolg führen.

Neben dem Einzelwerk eines herausragenden Zeichners der Sammlung des PZN, dem anlässlich dieser Ausstellung ein Katalog gewidmet wird und dessen Arbeiten nach Ende der Ausstellung in die Sammlung Prinzhorn einfließen, werden die Arbeiten zehn weiterer Künstler zu sehen sein.

Die Ausstellung „Waß soll ich hier?“ – Outsider Art als Medium der Inklusion will den Blick der Besucher ausschließlich auf die künstlerischen Arbeiten lenken: Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden alle Werke anonym vorgestellt. Die Ausstellung findet im Internationalen SAP-Schulungszentrum (Gebäude 5), Dietmar-Hopp-Allee 20, 69190 Walldorf, statt. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10:00 bis 20:00 Uhr. Am Samstag, den 21. Oktober und Sonntag, den 22. Oktober 2017, ist die Ausstellung von 12:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Fotograf: Tom Starzinski.

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